Gesundheitsversorgung light - Keine Delegation ohne ärztlichen Sachverstand
Gesundheitskioske sind überflüssig wie ein Kropf. Denn die Schnittstelle zwischen Arzt und Patient ist längst kompetent besetzt.
Gesundheitskioske sind überflüssig wie ein Kropf. Denn die Schnittstelle zwischen Arzt und Patient ist längst kompetent besetzt.
Wer eine gute ambulante Versorgung haben will“, so der Verbandsvorsitzende der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte Dr. Ulrich Tappe, „der muss endlich Schluss machen mit Budgetierung und Bedarfsplanung und jungen Ärzten eine attraktive Berufsperspektive ermöglichen!“
Magen-Darm-Ärzte dürfen nur eine begrenzte Anzahl von Magenspiegelungen im Quartal abrechnen. Die Aufhebung der Budgtierung von Magenspiegelungen ist schon lange überfällig.
Jeder dieser ausgefallenen Termine könnte an einen anderen Patienten vergeben werden, der sehnlich darauf wartet. Es ist nicht zu entschuldigen, wenn kranke Menschen nicht zügig untersucht oder behandelt werden können, weil andere rücksichtslos gebuchte Termine nicht einmal absagen!
Die Chancen für den Berufseinstieg als Medizinische Fachangestellte in der Magen-Darm-Arzt-Praxis sind gerade im Augenblick gut. Jede zweite Praxis sucht nach qualifiziertem Personal. Drei Viertel der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte bilden Medizinische Fachangestellte aus. Die meisten werden übernommen und können oft sogar mit übertariflichen Vergütungen rechnen.
Die Stiftung Lebensblicke hat in ihrem Jubiläumsjahr - 25 Jahre Stiftung LebensBlicke - der Stadt Ludwigshafen eine Baumspende gemacht. Bei der offiziellen Spendenübergabe mit von der Partie waren die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Jutta Steinruck, und der stellvertretende Vorsitzende des Grünen Kreis e.V. Ludwigshafen, Christoph Heller. Gepflanzt wurde im Zedtwitzpark der Stadt ein
"Die freiberufliche Tätigkeit des Arztes zeichnet sich durch die besondere Vertrauensbeziehung zu seinen Patienten aus, die auf seinen medizinischen Sachverstand angewiesen sind und sich darauf verlassen müssen", sagt Dr. Ulrich Tappe vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng).
In dringenden Fällen mit blutigen Durchfällen und ungeklärtem Gewichtsverlust können 80 Prozent der Patientinnen und Patienten innerhalb von zwei Wochen mit einem Untersuchungstermin beim Magen-Darm-Arzt rechnen.
Wo Keime lauern, droht Gefahr. Mit kriminalistischem Gespür folgt Petra Labonte im Podcast Dr. Markus Dreck, der mit seinen Endoskopen weit in keimbelastete Regionen vordringt: www.bng-service.de.
Wir werden den notwendigen Umbau in den Versorgungsstrukturen nicht bewältigen, wenn die Politik es versäumt, die Niederlassung zu erleichtern und attraktiver für den Nachwuchs zu gestalten sowie die Weiterbildung in der ambulanten Tätigkeit zu fördern und Beschränkungen im Leistungsangebot aus dem Weg zu räumen.
Wir niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte haben den Einzug der Digitalisierung in das Gesundheitswesen immer begrüßt. Der Zwang zur Umsetzung unausgegorener technischer Lösungen, behindert allerdings den Praxisbetrieb und stiehlt uns Zeit, die wir eigentlich benötigen, um uns um unsere Patienten zu kümmern.
Stationäre Überversorgung und Engpässe in der ambulanten Versorgung - das ist die Realität in Deutschland. Wer Kliniken entlasten will, muss die Hürden aus dem Weg räumen, die Arztpraxen bei der Übernahme von ambulanten Leistungen behindern.
Der immunologische Stuhltest per Post vereinfacht zwar das bislang oft komplizierte Verfahren zur Darmkrebs-Vorsorge, aber es verführt auch zur irrigen Annahme, der Stuhltest sei ein gleichwertiges Verfahren, das eine Darmspiegelung ersetzen könne oder sie gar überflüssig mache.
„Die Zahlen sprechen für sich“, so Dr. Ulrich Tappe vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Das Vertrauen in die ambulante Regelversorgung ist ungebrochen und wird in den Bereichen der Vorsorge und der Behandlung von chronisch erkrankten Menschen auch weiterhin zunehmend in Anspruch genommen werden.“
Trotz Corona verzeichnet das erste Halbjahr 2022 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 einen Anstieg der Vorsorge-Darmspiegelungen von 16,5 Prozent. "Das ist ein Spitzenwert, den wir in diesem Jahr toppen können", erklärt der Darmkrebsexperte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Jens Aschenbeck.
"Die Hoffnung weckenden Ankündigungen von Minister Lauterbach, den medizinischen Alltag entbürokratisieren zu wollen, führen leider in aller Regel nicht zu Entlastungen in der ambulanten Versorgung", sagt Dr. Petra Jessen, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. "Im Gegenteil. Sie stellen die Praxen oft vor große Probleme."
Dr. Ulrich Tappe, Vorsitzender des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng): "Kein Privatpatient lässt sich von seinem Facharzt Medizin auf dem Niveau von 1996 bieten, aber wir Ärzte sollen uns für die Medizin von 2023 mit den Preisen von damals begnügen."
„Immer weniger Menschen in Deutschland erkranken an Darmkrebs“, so die Bilanz des Darmkrebsexperten der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Jens Aschenbeck anlässlich des anstehenden Darmkrebsmonats März. „Es ist ein sehr gutes Gefühl, als Magen-Darm-Arzt zu dieser erfreulichen Entwicklung beitragen zu können.“
Ziel des Darmkrebsmonat März ist es, die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein der Bevölkerung auf die Früherkennungsprogramme zu lenken und zur Teilnahme zu motivieren. Wir Magen-Darm-Ärzte stehen dazu: Darmkrebs kann verhindert werden - gemeinsam gegen Darmkrebs!
Das Thema Vorsorge muss wieder stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden. Leichtsinnigkeit können wir uns schlicht nicht erlauben, denn Vorsorge kann Leben retten.