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zu sehen ist ein Ausschnitt eines Museums mit interaktiven Würfelelementen zum Drehen
Wanderausstellung "ZINN & SEIN" ab 02. April in Teplice (Foto: Tim Fischer)

News -

ZINN & SEIN: Eine archäologische Spurensuche im Erzgebirge: Vom 02.04.2026 bis zum 28.06.2026 im Regionalmuseum Teplice

Zinn ist seit der Bronzezeit eines der wichtigsten, aber auch eines der seltensten Metalle der Welt, benötigt man es doch, um die namensgebende Bronze zusammen mit Kupfer herzustellen. Seit Jahrhunderten prägt dementsprechend auch der Zinnabbau die Landschaft des Erzgebirges, auch wenn man bisher davon ausging, dass dies erst seit dem Mittelalter der Fall ist. Doch dann die Entdeckung: Forscher des EU-Interreg Projektes »ArchaeoTin. Archäologie im Welterbe – Zinnbergbaulandschaften« konnten Spuren bronzezeitlichen Bergbaus im Erzgebirge nachweisen – eine Jahrhundertentdeckung!

Die Arbeit des Projekts hörte mit dieser Entdeckung natürlich nicht auf. Seit 2023 forschen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts an der jahrtausendealten Geschichte des erzgebirgischen Zinnbergbaus und ringen in ihren Grabungen und Recherchen dem heimatlichen Gebirge immer neue Geheimnisse ab. In ihre spannende Arbeit und Erkenntnisse gibt die Wanderausstellung unter dem Titel »Zinn & Sein« (Člověk a cín) Einblick. Nachdem die Ausstellung erfolgreich in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf präsentiert wurde, wird sie nun vom 02.04.2026 bis zum 28.06.2026 im Regionalmuseum Teplice zu sehen sein.

In dieser neuen, multimedialen Ausstellung tauchen Besucher und Besucherinnen ein in die Welt des Zinnbergbaus über die Jahrhunderte. Wie wurde es abgebaut? Wie verwendet? Wohin kam es überall? Erleben Sie Technikgeschichte, aber auch Sozialgeschichte, sehen Sie die Lebenswelten der Zinnbergleute, erleben Sie mit, wie das Zinngeschäft immer wieder Freude, aber auch bitteres Leid brachte und uns bis heute beschäftigt.

Als EU-Interreg Projekt beschränken sich Forschung wie auch Präsentation nicht nur auf den deutschen Teil des Erzgebirges. Die Ausstellung wirft einen Blick auf beide Seiten der Deutsch-Tschechischen und zeigt, wie das Erzgebirge schon immer eine Region der europaweiten Vernetzung und des Austauschs war.

Pressekontakt:

Betina Meißner
Kuratorin der Ausstellung
bm@ihrefirmengeschichte.de
Tel. 0170-3492406

Dr. Christiane Hemker, Projektleiterin ArchaeoTin
Landesamt für Archäologie Sachsen
christiane.hemker@lfa.sachsen.de
Tel. 0351-8926673

(Quelle: www.archaeologie.sachsen.de)

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