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Wissenschaftskabarettist Vince Ebert führt durch die virtuelle Preisverleihung
Wissenschaftskabarettist Vince Ebert führt durch die virtuelle Preisverleihung

Blog-Eintrag -

Virtuell oder digital? Wie sich der Felix Burda Award neu erfindet.

"Warum wir auf gar keinen Fall live streamen wollten."
Einblicke in die Entwicklung des ersten virtuellen Felix Burda Award.

Jeder der in 2020 einen Event geplant hatte, musste wegen der Pandemie ab März neu planen, darauf verzichten oder digital improvisieren. Auch wir standen vor der Frage, ob wir unseren Felix Burda Award - der für Ende April 2020 im Hotel Adlon Kempinski Berlin terminiert war - im "Corona-Jahr" überhaupt stattfinden lassen können und haben uns schlussendlich für eine Absage entschieden. In 2021 allerdings wollten wir spätestens die Preisträger küren. Denn die Jury hatte sich Anfang 2020 für eine Shortlist entschieden, die Nominierten wussten aber seitdem nicht, wer überhaupt gewonnen hatte. Länger wollten wir sie nun wirklich nicht auf die Folter spannen.


Aber: Lässt sich ein Event in 2021 nachholen?

Schnell war klar: Auch die Pandemie-Situation in diesem Jahr, mit Mutationen, möglichen Wellen und Reise- und Versammlungseinschränkungen, war immer noch zu unsicher für eine ja doch sehr aufwendige Eventplanung des Felix Burda Award. 
Zudem sollte gerade der medial erfolgreichste Gesundheitspreis in Deutschland nicht mit der Gesundheit von Gästen und Mitwirkenden spielen oder gar „Treiber“ für Infektionen werden.


Kann man ein Networking-Event wie den Felix Burda Award digital umsetzen?

Natürlich können sich Gäste virtuell vernetzen. 
Aber eine Highclass-Abendgala, mit der Atmosphäre des Felix Burda Award, Gesprächsanlässen und Zufallsbegegnungen, lässt sich nicht 1:1 ins digitale übertragen.


Lässt sich vielleicht nur die Verleihungsshow des Felix Burda Award live streamen?

Auch ohne Adlon, ohne Red Carpet, Publikum und Dinner, bliebe immer noch die Verleihung selbst, die man auf einer Bühne inszenieren könnte, um sie live zu streamen. 
Aber kein Live-Event, keine gestreamte Verleihung, die wir zu Corona-Zeiten gesehen haben, hat uns überzeugt. Selbst mit üppigem Budget - das wir ohnehin nicht gehabt hätten - bleiben dramaturgische Schwächen und technische Hürden. Zu oft wurde die alte Event-Idee  einfach "ins Netz gekippt." 
Das funktioniert aber nicht und sieht selten gut aus. Zudem bleibt es schwierig unter den aktuellen Hygienebedingungen live mit mehreren Protagonisten zu produzieren. Und die simpelste Frage bei alldem: Wer hat Zeit und Lust, sich eine Preisverleihung in mehreren Kategorien vor dem PC-Bildschirm anzusehen? 


Was bei digitalen Verleihungen oft vergessen wird: 

Egal ob live gestreamt, on demand oder um 20:15 Uhr im Free-TV: Für den Zuschauer ist es dasselbe Lean-back-Erlebnis und womöglich derselbe Bildschirm. Warum unterscheiden sich dann aber die Ansprüche an beide Formate? Es genügt eben nicht, das klassische Event einfach mit Kameras abzufilmen. Man muss auch die Dramaturgie fürs Web denken.

Zwei Beispiele dazu:

  1. Start: Oft sehen wir bei virtuellen Verleihungen erst einen Countdown runterzählen, der schließlich in einem Intro mündet. Dann erst kommt der Moderator ins Spiel. Dabei wissen wir, dass bei Bewegtbild im Web die ersten Sekunden zählen. Also sollte ich entweder nach der "Premiere" meine Aufzeichnung nachbearbeiten oder am besten gleich anders einsteigen. Sonst wird es für nachfolgende on-demand-Zuschauer ziemlich öde. Wir zum Beispiel verzichten auf einen eigenen Countdown. Den liefert Youtube doch schließlich selbst mit. Und nach der Premiere fällt er weg. Praktisch!
  2. Bildausschnitt:  Beine, Beine und Aufgänge und Abgänge - es entstehen einfach ziemlich viele uninteressante Bilder, wenn man in der Totalen, eine komplette Bühne abfilmt. Es sei denn natürlich, man investiert in eine fernsehgerechte Show-Bühne, Licht, Effekte und verschiedene Kamera-Perspektiven. Wie man es simpel und trotzdem ziemlich chic hinkriegt, sehen Sie ab 21. Juli um 11 Uhr.

Unsere Lösung: 

Wir entwickelten den virtuellen Felix Burda Award wie eine TV-Show!
Und wir berücksichtigen die Nutzersituation am (heimischen) Bildschirm! Dies bedeutet auch, eine normalerweise durchgängige, abendfüllende Verleihung auf die wesentlichen Elemente zu reduzieren und jeder Kategorie eine eigene Show zu geben. 
Wenn man also qualitativ wie für TV denkt, Hygienemaßnahmen und Budget berücksichtigt, dann bleibt nur eine Lösung: Live on tape! 

So entstanden drei Teile, die alle vor allem eines gemeinsam hatten: Sie wurden nicht live gestreamt.

Wir haben deshalb mit den einzelnen Protagonisten im Green Screen vorproduziert und zusammen mit diesem Content und den zugeschalteten Nominierten eine finale Produktion live-on-tape gedreht. 
Ein animiertes, glanzvolles Screen-Design bildet dabei die optische Klammer und Vince Ebert verbindet als Moderator die MAZen mit den live zugespielten Inhalten. Im Schnitt killten wir technische Bugs und dramaturgische Längen, packten Sound und Designelemente dazu und machten die drei "Sendungen" so richtig hübsch. Und um den Live-Charakter zu erzeugen, wurden bereits lange vorab drei Termine fixiert und kommuniziert. Die finalen Clips werden zu diesen Daten als „Premieren“ auf Youtube eingestellt.

Ergebnis: Die wohl knackigste und hochwertigste virtuelle Preisverleihung, die Sie diesen Sommer sehen werden. 

Der Countdown läuft - bald geht's los:

21.Juli 2021, 11 Uhr: Engagement des Jahres | Laudatorin Cathy Hummels

22.Juli 2021, 11 Uhr: Medizin & Wissenschaft | Laudator Dr. Berndt Birkner

23.Juli 2021, 11 Uhr: Ehrenfelix | Laudator Wayne Carpendale


Wo? Auf dem Youtube-Kanal der Felix Burda Stiftung und auf www.felix-burda-award.de.
Dann auch endlich ohne dieses grelle Grün! 

Wayne Carpendale laudatiert im Green Screen.


Der Felix Burda Award 2021 wird präsentiert von BMW, mit freundlicher Unterstützung von Olympus, Siemens-Betriebskrankenkasse, Metabolic Balance, Springer Medizin, Welt der Wunder TV und Burda Studios.


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Carsten Frederik Buchert

Carsten Frederik Buchert

Pressekontakt Director Marketing & Communications Felix Burda Stiftung 089-92502710

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Für ein Deutschland ohne Darmkrebs

Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit smarten Event-Tools und Gadgets bringt die Stiftung die Darmkrebs-Prävention zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheits-Butler alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und allein über 150.000 User pro Jahr testen online ihr persönliches Risiko mit dem Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung betreibt Websites und Social Media-Präsenzen und generiert mit jährlichen, konzertierten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung und Bildung. Sie engagiert sich im Kuratorium des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und im wissenschaftlichen Beirat des Krebsinformationsdienstes.
www.felix-burda-stiftung.de