Pressemitteilung -
Ehrenfelix: Drei Darmkrebs-Betroffene sind nominiert.
Online-Voting entscheidet über sechsten Ehrenfelix-Preisträger des Felix Burda Award.
Im Rahmen des Felix Burda Award am 21. Juni 2026 ehrt die Felix Burda Stiftung das Engagement von Betroffenen mit dem Sonderpreis "Ehrenfelix". Die drei Finalistinnen aus Baden-Württemberg, Bayern und der Steiermark stellen sich ab sofort im Publikumsvoting zur Wahl. Auf Ehrenfelix.de kann noch bis 13. April jeder seiner Favoritin seine Stimme geben.
Als Hommage an ihren Namensgeber zeichnet die Felix Burda Stiftung seit 2017 Menschen mit dem „Ehrenfelix“ aus, die wie er an Darmkrebs erkrankt sind und die sich trotz ihrer Erkrankung für andere stark machen und sie vor Darmkrebs bewahren wollen. Nach Benni Wollmershäuser, Claudia Liane Neumann, Bernd Zienke und Susanna Zsoter, stand im vergangenen Jahr Esther Meyer auf der glamourösen Award-Bühne in Berlin und wurde von Moderatorin Elena Uhlig und Laudatorin Ruth Moschner geehrt.
Wer in diesem Jahr mit der handgefertigten Ehrenfelix-Nadel ausgezeichnet wird, entscheidet sich nun Online auf ehrenfelix.de. Aus fünf Bewerbungen hat die Jury drei Nominierte für das finale Publikumsvoting gewählt:
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Ronja Fleckenstein (27) aus Bayern: Im Alter von 26 Jahren wurde bei der Unternehmerin Darmkrebs im Stadium IV diagnostiziert. Auf Instagram teilt sie unter @ronjarises ihre Geschichte. Sie gründete eine Selbsthilfegruppe für darmkrebserkrankte Frauen im DACH-Raum und arbeitet aktuell ehrenamtlich mit der Organisation FAQ Health zusammen. Im Rahmen des Darmkrebsmonat März veröffentlicht sie täglich eine kleine Podcastfolge auf Spotify über Diagnose, Prävention, Vorsorge & Symptome von Darmkrebs. Sie möchte besonders junge Menschen für Darmkrebs sensibilisieren.
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Georgina Hoffmann (53) aus Baden-Württemberg: Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen trägt eine MSH2-Mutation (Lynch-Syndrom) in sich. Nach der eigenen Darmkrebsdiagnose engagiert sie sich seit Mitte 2024 für SemiColon und ERN GENTURIS als internationale Patientenrepräsentantin, Referentin und Co-Autorin zu erblichen Tumorrisiken. Unter anderem organisierte sie ein Lynch-Syndrom-Symposium, sprach auf dem Deutschen Krebs Kongress und will als European Patient Advocacy Group-Vertreterin die strukturierte Zusammenarbeit bei der Patientenversorgung fördern.
- Johanna Wagmeier (39) aus der Steiermark in Österreich: Bei der Mutter von zwei Kindern wurde vor vier Jahren Darmkrebs im Stadium III diagnostiziert. In Podcasts, Interviews und TV spricht sie über ihr Leben mit und nach dem Krebs. In ihrem 2025 erschienen Buch "Unter der Gürtellinie" und in ihrem gleichnamigen Kabarettprogramm verarbeitet sie ihre Erkrankung mit Humor. Sie will Menschen die Scheu vor einer Koloskopie zu nehmen und bereits Erkrankten zeigen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind und sich für die Probleme, die sich daraus ergeben weder verstecken noch schämen brauchen.
Die ausführlichen Portraits und Details zu diesen und weiteren, vielfältigen Engagements der Nominierten finden sich auf www.ehrenfelix.de.
Die Jury des Ehrenfelix 2026:
- Edda Grabar, Ressortleitung Wissen & Gesundheit, FOCUS Magazin.
- Ralf Johst, Executive Director Content und Distribution, FOCUS Online.
- Heidrun Thaiss, Executive Director Medicine & Science, Felix Burda Stiftung.
- Sabine Markmiller, kaufmännische Geschäftsführung, Felix Burda Stiftung.
- Adriana Seefried, Referentin Public Affairs & Communications, Felix Burda Stiftung
- Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications, Felix Burda Stiftung.
Was ist der Sonderpreis Ehrenfelix?
Als Felix Burda im Jahr 2001 an Darmkrebs starb, bat er seine Eltern Christa Maar und Hubert Burda um die Erfüllung einer Aufgabe: Sie sollten eine Stiftung gründen, die seinen Namen trägt und die sich dafür einsetzt, andere Menschen vor dem Schicksal zu bewahren, das er ertragen musste. Felix hatte die Vision vor Augen, seiner tödlichen Darmkrebserkrankung damit einen nachhaltigen Sinn zu verleihen. Er wollte über seinen Tod hinaus helfen. Aus diesem Wunsch entstand die Felix Burda Stiftung.
Der Ehrenfelix möchte das Engagement von Betroffenen ehren, die sich wie Felix trotz ihrer eigenen Erkrankung gegen Darmkrebs und für andere einsetzen. Der Ehrenfelix 2026 ist ein Sonderpreis des Felix Burda Award, den die Felix Burda Stiftung gemeinsam mit FOCUS und FOCUS Online verleiht.
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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar (†) und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit ihrer politischen Arbeit konnte die Felix Burda Stiftung bereits zahlreiche Verbesserungen für die Darmkrebsprävention im deutschen Gesundheitssystem erreichen.
Die Stiftung generiert mit jährlichen, konzertierten und vielfach ausgezeichneten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Zudem bringt sie die Vorsorge mit smarten Event-Tools und Gadgets zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge live und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheitsapp alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und das persönliche Risiko ermittelt online der Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist u.a. Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).