Pressemitteilung -
Weltkrebstag: Wie man es wirklich schafft, gesünder zu leben.
München, 30. Januar 2026 – 40 Prozent aller Krebsfälle ließen sich durch einen gesünderen Lebensstil verhindern. Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar rückt daher ein zentrales Thema in den Fokus: Prävention! Verbunden mit der Frage, wie wir es schaffen, im Alltag wirklich gesünder zu leben – nicht als große Floskel, sondern als umsetzbare Veränderung mit nachhaltiger Wirkung?
Traditionell starten viele Menschen mit dem Beginn eines neuen Jahres voll motiviert und mit guten Vorsätzen: mehr Bewegung, gesünderes Essen, weniger Alkohol, nicht rauchen. Doch die Erfahrung zeigt: Der Januar ist häufig ein schlechter Startpunkt für nachhaltige Verhaltensänderungen. „Es ist Winter, draußen ist es dunkel und kalt, man ist noch erschöpft von den Feiertagen und der Plätzchenteller steht vielleicht auch noch verlockend auf dem Küchentisch“, fasst Prof. Dr. Heidrun M. Thaiss, Director Medicine & Science der Felix Burda Stiftung, das Dilemma zusammen. „Neue Routinen brauchen dagegen Zeit und Kraft, nicht zusätzlichen Stress.“
Niedrige Hürden – höhere Chancen auf Nachhaltigkeit
Der Vorsatz „Ich mache 2026 alles besser“ hat ein weiteres Problem: Er setzt ein Jahresende als Zielmarke. Psychologisch ist der 31. Dezember 2026 ein so weit entferntes, kaum greifbares Ziel, dass viele Menschen den Vorsatz schon im Februar frustriert aufgeben. Zum Weltkrebstag womöglich?
Dabei zeigen neurowissenschaftliche Studien: Im Schnitt braucht ein Mensch etwa 66 Tage, bis ein neues Verhalten zur Routine wird. Wer sein Leben also wirkungsvoll gesünder gestalten will, sollte daher realistische, zeitlich begrenzte und kleine Schritte planen und diese im Kalender festhalten.
Eine einfache Empfehlung von Heidrun Thaiss lautet daher: „Nicht Januar oder Februar mit der neuen Routine starten, sondern frühestens Mitte März. Dann werden die Tage wieder länger, das Wetter milder, die Motivation steigt – und statt eines Jahresziels steht ein überschaubarer Zeitraum im Fokus, in dem es realistische Fortschritte zu feiern gibt.“
Konkrete Schritte zur Prävention: Zum Weltkrebstag die Prävention für das Jahr planen.
Was aber sofort realisiert werden kann: ein aktiver Beitrag zur eigenen Gesundheitsvorsorge, der erstmal keine Umstellung beinhaltet. Dazu gehören Terminvereinbarungen beim Arzt oder Ärztin für Zahnprophylaxe, Impfungen, Check-ups und Vorsorge und Früherkennung von Haut- und Brust-, Darm- und Prostatakrebs.
Ein Blick in die Gesundheits-App APPzumARZT schafft Orientierung: Wann stehen welche Vorsorgeleistungen und Impfungen für mich oder meine Familie an? Mit einem kurzen Anruf oder einer Online-Terminbuchung kann man schon im Februar die wichtigen Arztbesuche für das ganze Jahr festlegen und damit einen wesentlichen Schritt zur Prävention machen.
Wer Vorsorge ernst nimmt, schützt nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern entlastet langfristig auch das Gesundheitssystem. Der Weltkrebstag am 4. Februar ist ein guter Anlass, um seine Gesundheit 2026 ernsthaft in den Blick zu nehmen und den ersten konkreten Schritt zu tun.
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Die Felix Burda Stiftung mit Sitz in München wurde 2001 von Dr. Christa Maar (†) und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Zu den bekannten Projekten der Stiftung zählen u.a. der bundesweite Darmkrebsmonat März sowie der Felix Burda Award, mit dem herausragendes Engagement im Bereich der Darmkrebsvorsorge geehrt wird. Mit ihrer politischen Arbeit konnte die Felix Burda Stiftung bereits zahlreiche Verbesserungen für die Darmkrebsprävention im deutschen Gesundheitssystem erreichen.
Die Stiftung generiert mit jährlichen, konzertierten und vielfach ausgezeichneten Werbe- und PR-Kampagnen eine starke deutschlandweite Awareness für die Prävention von Darmkrebs. Zudem bringt sie die Vorsorge mit smarten Event-Tools und Gadgets zu den Menschen: Das größte begehbare Darmmodell Europas fasziniert seine Besucher auf 20 Metern Länge live und als Virtual Reality-Darm. Die APPzumARZT managed als Gesundheitsapp alle gesetzlichen Präventionsleistungen für die ganze Familie und das persönliche Risiko ermittelt online der Schnellcheck-Darmkrebs. Die Felix Burda Stiftung ist u.a. Mitglied im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung und in der Nationalen Dekade gegen Krebs des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).