Peter Biro - von Menschen und Sitzmöbeln
Ich bin ein pensionierter Arzt und Professor der Anästhesiologie, der die plötzlich verfügbare Zeit ohne das Hantieren mit Narkosemitteln zum kontemplativen Nachdenken nutzt.
Ich bin ein pensionierter Arzt und Professor der Anästhesiologie, der die plötzlich verfügbare Zeit ohne das Hantieren mit Narkosemitteln zum kontemplativen Nachdenken nutzt.
Ein Titel wie ein Achselzucken – und genau darin liegt seine Finesse. Peter Biro, pensionierter Zürcher Anästhesiologe und geboren im sozialistischen Rumänien, wählt für seinen ersten Roman die wohl unspektakulärste Ikone bürgerlicher Behaglichkeit: die gepolsterte Rückenlehne.
Brandenburger Riesenkürbiszüchter feiern Rekordernte und Doppelsieg. Erstmals setzten sie beim Anbau ihrer Kürbisgiganten auf den ökologischen Schafwolldünger floraPell.
Ein schwarzes Notizbuch mit roten Ecken, an den Kanten schon brüchig – seit seiner Jugend trägt Hubertus Meyer-Burckhardt es mit sich herum. Darin hat der Gastgeber der NDR Talk Show Sätze gesammelt, die ihn festgehalten haben: Goethe, Mark Twain, Epikur, immer wieder Thomas Mann, aber auch Oriana Fallaci.
Was gibt es Intimeres als ein Tagebuch? Die Frage, die der Klappentext stellt, ist rhetorisch – und doch nicht ganz ehrlich. Denn das Tagebuch, das Shaun Usher in seiner Anthologie versammelt, ist nicht das heimliche, verschlossene Dokument, sondern das veröffentlichte, kuratierte, ästhetisch gerahmte.
Anna von Boetticher ist eine der erfahrensten Apnoetaucherinnen der Welt. In „Es ist nie nichts“ unternimmt sie den Versuch, ihre jahrzehntelange Faszination für die Unterwasserwelt in eine literarische Form zu gießen, die sich explizit nicht als Sportlerbiografie versteht.
Susanne Schanda hat einen Roman geschrieben, der sich in ein Terrain begibt, das literarisch noch immer unterschätzt wird: die Abgründe einer Familiengeschichte, die sich mit der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts verstrickt hat.
Sally Lisa Starkens "Wenn der rechte Rand regiert" ist kein Alarmruf im Ton der Katastrophe, sondern eine politische Feldstudie über die langsame Verschiebung dessen, was in Demokratien als sagbar, machbar und schließlich normal gilt. Ihr Ausgangspunkt ist präzise: Autoritäre Umbrüche beginnen selten mit dem offenen Verfassungsbruch, sondern mit der Erosion von Vertrauen.
Der Kern des Buches ist eine präzise Analyse des Siegeszugs der Rechtsextremen – nicht nur in der Politik, sondern längst auch in Kultur, Medien und Gesellschaft.
Strategische Neuordnung und Verfestigung von Public Relations im Zeitalter generativer Künstlicher Intelligenz
Sam Kean hat sich in den vergangenen Jahren als einer der verlässlichsten Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Erzählprosa etabliert. Nun wendet Kean dieses Talent der Geschichtsschreibung zu – ein Schritt, der so naheliegend wie riskant ist.
Mit „PFEIL / RICHTUNG / ZUKUNFT“ präsentiert das Redaktionsbüro für Bild und Text aus Hannover eine rein digitale fotografische Ausstellung. Kuratiert von Frank-Michael Preuss, widmet sich das Online-Projekt dem Pfeil als Zeichen von Orientierung, Bewegung und Entscheidung.