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Pressemitteilung

Angst vor KI? Nicht bei Freelancern

Freelancer-Studie 2026 von freelance.de: 53 Prozent setzen KI täglich ein, große Mehrheit sieht Chancen statt Bedrohung

Künstliche Intelligenz ist im Arbeitsalltag von Freelancern angekommen. Was vor zwei Jahren noch die Ausnahme war, ist heute Routine: Mehr als die Hälfte der Selbstständigen nutzt KI-Tools inzwischen täglich. Gleichzeitig fühlen sich die wenigsten durch die Technologie bedroht – sie sehen darin vor allem ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Das zeigt die neue Freelancer-Studie 2026 von freelance.de, für die 3.300 Freelancer befragt und aktuelle Plattformdaten ausgewertet wurden.

Laut Studie nutzen 53 Prozent der Freelancer KI täglich, weitere 23 Prozent wöchentlich. Damit setzen mehr als drei Viertel der Befragten regelmäßig auf KI-Tools. Nur 6 Prozent verzichten ganz darauf.

Tägliche Nutzung in zwei Jahren fast verdreifacht

Besonders deutlich wird die Entwicklung im Zeitvergleich. Während 2024 erst 19 Prozent der Freelancer KI täglich einsetzten, stieg dieser Wert 2025 sprunghaft auf 51 Prozent und liegt 2026 bei 53 Prozent. Nach dem starken Anstieg hat sich die Nutzung damit auf hohem Niveau eingependelt.

„Freelancer verfügen über einen entscheidenden Vorteil: einen höheren Risikoappetit und eine deutlich schnellere Adoptionsrate", sagt Tristan Post, KI-Experte und Gründer des AI Strategy Institute. „Während sich viele Unternehmen noch schwer tun, Generative KI produktiv einzusetzen und interne Hürden wie Compliance-Vorgaben oder Mitbestimmung überwinden müssen, rollt mit agentischen Systemen bereits die nächste Technologiewelle an."

KI gilt mehrheitlich als Chance, nicht als Risiko

Trotz der schnellen Verbreitung bleibt die Stimmung gelassen. Nur 24 Prozent der Freelancer betrachten KI als Risiko für ihre Tätigkeit. Die große Mehrheit nimmt die Technologie nicht als Bedrohung wahr, sondern als Mittel, um Aufgaben effizienter zu erledigen und neue Kompetenzen aufzubauen.

Wofür Freelancer KI einsetzen

Genutzt wird die Technologie vor allem für alltägliche Arbeitsschritte. Laut der Vorjahresstudie 2025 zählen die Informationssuche, das Brainstorming sowie die Erstellung von Inhalten zu den typischen Einsatzbereichen. Die Mehrheit der Freelancer versteht KI dabei als Ergänzung der eigenen Fähigkeiten – nicht als Ersatz.

Offene Fragen bei Datenschutz, Haftung und Preisen

Gleichzeitig zeigt die Studie, dass im Umgang mit KI noch Unsicherheiten bestehen. Als größte Herausforderungen nennen Freelancer Datenschutzprobleme (38 Prozent), eine erhöhte Fehleranfälligkeit (34 Prozent) sowie steigende Erwartungen seitens der Kunden (32 Prozent). Auch rechtliche Fragen rund um Haftung und Urheberrecht bleiben offen.

Unklar ist für viele zudem, wie sich KI auf die Honorare auswirkt: 38 Prozent können den Einfluss auf ihre Stundensätze derzeit noch nicht einschätzen.

Freelancer bleiben wichtige Experten für Unternehmen

Die schnelle Adaption von KI unterstreicht die Rolle von Freelancern als flexible Spezialisten in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Besonders in technologiegetriebenen Bereichen wie IT, Engineering und Digitalisierung greifen Unternehmen weiterhin regelmäßig auf externe Expertise zurück.

Neben dem Umgang mit KI beleuchtet die Studie Themen wie Projektmarkt, finanzielle Situation und Herausforderungen und Trends von Freelancern, politische Rahmenbedingungen sowie Versicherungsschutz.

Alle Ergebnisse stellen wir zusätzlich interaktiv online zur Verfügung. Über eine Filterfunktion können einzelne Auswertungen gezielt nach Themen und Bereichen, bzw. Branchen analysiert werden.

Über die Freelancer-Studie 2026

Die Freelancer-Studie 2026 basiert auf Plattformdaten von freelance.de sowie auf Online-Befragungen von 3.300 Freelancern. Die Befragungen wurden zwischen dem 27. Januar und dem 2. März 2026 durchgeführt.

Hinweis:Die Ergebnisse dürfen ab sofort veröffentlicht und zitiert werden.Die offizielle Veröffentlichung der Studie erfolgt am 24. März auf freelance.de.

Bei Fragen oder Interesse an weiteren Auswertungen melden Sie sich gerne jederzeit.

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