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German UDS empfängt zwei hochrangige Delegationen der Tsinghua University

Die German University of Digital Science (German UDS) hat kürzlich zwei hochrangige Delegationen der Tsinghua University empfangen und damit die wachsende strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China in den Bereichen digitale Bildung, Künstliche Intelligenz (KI) und lebenslanges Lernen unterstrichen.
Im Rahmen von zwei Besuchen Ende April und Anfang Mai kamen Führungskräfte, renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bildungsexpertinnen und -experten zusammen, um die Zukunft der Hochschulbildung im Zeitalter der KI zu diskutieren und neue Wege für eine vertiefte institutionelle Zusammenarbeit zu eröffnen.

Führungskräfte-Delegation erkundet digitale Bildung

Die erste Delegation der School of Continuing Education der Tsinghua University bestand aus 22 Teilnehmenden, darunter 19 Führungskräfte, und besuchte Potsdam am 22. April.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein tieferes Verständnis der sich entwickelnden digitalen Bildungslandschaft in Deutschland sowie die Auslotung möglicher Kooperations- und Weiterbildungsformate für Führungskräfte.

Während des Vormittagsprogramms begrüßte Präsident der German UDS, Prof. Dr. Christoph Meinel, die Gäste und stellte das einzigartige vollständig digitale Studienmodell der Universität vor. Vorträge zu Themen wie IoT, Industrie 4.0 und aktuellen Entwicklungen in der digitalen Bildung vermittelten den Teilnehmenden Einblicke, wie technologische Innovationen sowohl die Industrie als auch das Lernen grundlegend verändern.

Ein Höhepunkt des Besuchs war der intensive Austausch zwischen Prof. Meinel und Prof. Liu Dacheng, dem akademischen Leiter der Delegation, gefolgt von einem Interview zum Thema „Digitale Bildung und die Zukunft des Lernens“. Podcast_Group_30.April_English | Videos & Movies on Vimeo

In diesem Gespräch betonte Prof. Meinel die tiefgreifenden Veränderungen durch KI:
„KI verändert grundlegend, wie wir Menschen ausbilden… Wir müssen Studierende darin schulen, KI zu nutzen, und neue Formen der Leistungsbewertung entwickeln.“

Prof. Liu griff diese Perspektive aus chinesischer Sicht auf und hob insbesondere die Geschwindigkeit und Personalisierungsmöglichkeiten KI-gestützter Bildung hervor:
„In der KI-basierten Bildung übertrifft die Ansprache individueller Interessen deutlich den traditionellen Einheitsansatz.“

Zudem ging der Dialog auf neue Bildungsformate wie Micro-Degrees sowie das Konzept der „University as a Service“ ein – Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses, Bildung flexibler, globaler und lebensbegleitend zu gestalten.

Akademischer Austausch vertieft die Zusammenarbeit

Der zweite Besuch, ein zweitägiger sino-deutscher akademischer Austausch am 4. und 5. Mai, erweiterte die Zusammenarbeit auf eine breitere wissenschaftliche Basis und ein thematisch vielfältigeres Programm.
Am Campus der German UDS in Potsdam standen insbesondere KI in der Bildung, Design Thinking und digitale Transformation im Fokus, begleitet von Vorträgen und Workshops führender Professorinnen und Professoren.


Abgerundet wurde der Besuch durch einen Austausch zwischen Prof. Dr. Meinel und Prof. Cai zu Modellen zukünftiger Zusammenarbeit; ein Video davon gibt es unter dem folgenden Link:

Podcast_05.May_English | Videos & Movies on Vimeo

Brücken zwischen Deutschland und China bauen

Die Besuche verdeutlichten, wie beide Länder voneinander profitieren können: Deutschland mit seinen Stärken in der angewandten Forschung und industriellen Systemen und China mit seiner Dynamik und schnellen Implementierung von KI-Technologien.

Das große Interesse der Delegationen an den Programmen der German UDS, insbesondere seitens der Führungskräfte, unterstreicht zugleich die steigende Nachfrage nach flexiblen, internationalen Weiterbildungsangeboten.

Ausblick

Die beiden Besuche stellen einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Partnerschaft zwischen der German UDS und der Tsinghua University dar. Sie ermöglichten nicht nur einen intensiven Wissensaustausch, sondern legten auch die Grundlage für zukünftige Kooperationen in der Forschung und der Entwicklung von Studienprogrammen.

Wie Prof. Meinel zusammenfasste: „Die Universität ist keine geschlossene Institution, Wir müssen offener, geteilter, zugänglicher und globaler werden.“

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