Pressemitteilung —
Hephata-Campus: 36 Studierende der EHH starten ins Studium
Lernen im Hörsaal, Erfahrung in der Praxis sammeln: All das wartet auf die neuen Studierenden, die bei ihrer offiziellen Immatrikulationsfeier der Evangelischen Hochschule Hessen (EHH) in der Kirche der Hephata Diakonie zum Wintersemester begrüßt wurden.
Zu ihnen gehört auch der gelernte Kfz-Mechatroniker Michel Juppe. Für ihn heißt es ab jetzt: Eintauchen in die Welt der Sozialen Arbeit. Denn was für den 22-Jährigen mit Gedanken über einen beruflichen Wechsel beim Hochschulinformationstag der EHH Anfang des Jahres begann, ist nun Realität geworden.
Besonders angesprochen hat in dabei der Standort. „Der Studienstandort ist sehr lokal. Und auch die Nähe zu Hephata finden ich sehr spannend. Insgesamt bietet der Studiengang der Sozialen Arbeit viele Möglichkeiten und Einblicke in unterschiedliche Bereiche“, sagt Michel Juppe. Auch den engen Kontakt zu den Dozent*innen und anderen Studierenden schätzt er. „Der Umgang ist sehr angenehm. Die Wege sind kurz und jeder kennt jeden.“
Dafür spricht auch die Anzahl an Studierenden. Insgesamt beginnen 36 Personen ihr Studium an der EHH auf den Campus Hephata. 34 haben sich für den Bachelor-Studiengang der Sozialen Arbeit entschieden (sieben Semester), zwei für den Doppel-Bachelor Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit (neun Semester). Das Studium deckt ein breites Spektrum an Themen ab: von sozialer Ungerechtigkeit und Armut über gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit bis hin zu methodischen und rechtlichen Fragestellungen. Im Doppel-Bachelor Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit erwerben die Studierenden darüber hinaus vertiefte Kenntnisse der Sozialen Arbeit. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf Interreligiosität sowie religionspädagogischen Fragestellungen.
„Die Studierenden dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Studium mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis freuen. Hier am EHH-Standort in Treysa sind wir bestens vernetzt und bieten den Studierenden viele Einsatzmöglichkeiten und Handlungsfelder,“ sagt Prodekanin Prof. Dr. Jana Günther.
Neben EHH-Präsident Prof. Dr. Uwe Becker, Prof. Dr. Laura Wallner (Vize-Präsidentin für Studium und Lehre an der EHH), Martin Mehl (Dozent und Referent der Diakonischen Gemeinschaft Hephata) und Schwalmstadts Bürgermeister Tobias Kreuter begrüßte auch Hephata-Vorstand und Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt die neuen Studierenden. „Sie haben mit dem Studium und dem Ort eine sehr gute Wahl getroffen. Hier entwickelt sich im Rahmen des Ausbaus der EHH ein Campus zum Lernen und Leben. Sie sind nah an der Praxis und studieren an einem lebendigen Ort, an dem wir für Werte wie Vielfalt, Teilhabe, Mitmenschlichkeit und Gemeinschaft einstehen“, so Maik Dietrich-Gibhardt.
Mehr Informationen zu den Studienmöglichkeiten gibt es auf der Website der Hephata Diakonie und der EHH: www.hephata.de/studium und www.eh-hessen.de/schwalmstadt
BU: Die neuen Studierenden freuen sich auf den Semesterstart an der Evangelischen Hochschule Hessen am Studienstandort Treysa. (Foto: Hephata Diakonie / Lucas Heinisch)
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Hephata engagiert sich als diakonisches Unternehmen seit 1901 in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins für Menschen, die Unterstützung brauchen, gleich welchen Alters, Glaubens oder welcher Nationalität. Wir sind Mitglied im Diakonischen Werk. Hinter unserem Unternehmensnamen steht ein biblisches Hoffnungsbild: während Jesus einen Mann heilt, der taub und stumm ist, spricht er das Wort „Hephata“. (Markus 7, 32-37)
In evangelischer Tradition arbeiten wir in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. In unserer Tochtergesellschaft Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde) bieten wir zudem an mehreren Standorten ambulante und stationäre Hilfen für Seniorinnen und Senioren an.
Wir bilden Mitarbeitende für verschiedene Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit, auch in Kooperation mit der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, aus. Wir legen Wert auf eine theologisch-diakonische Qualifikation.
Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern, sind gut qualifiziert und entwickeln die Leistungsangebote zukunftsorientiert weiter. Diakone und Diakoninnen und Interessierte organisieren sich in der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.
Hephata Diakonie ist in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig. Der Sitz unseres Unternehmens ist seit Beginn in Schwalmstadt-Treysa.