Pressemitteilung —
HHL und Oper Leipzig analysieren Prozesse hinter der Bühne
Die HHL Leipzig Graduate School of Management und die Oper Leipzig kooperieren erstmals im Rahmen eines Praxisprojekts. Studierende der Business School untersuchen, wie sich die interne Zusammenarbeit in den Arbeitsbereichen der Technischen Direktion der Oper Leipzig effizienter, transparenter und digitaler gestalten lässt. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden im August 2026 veröffentlicht und sollen dazu beitragen, betriebliche Abläufe in den Spielstätten Opernhaus und Musikalische Komödie weiterzuentwickeln.
Die Studierenden führen Interviews mit Mitarbeitenden aus den Arbeitsbereichen der Technischen Direktion des Opernhauses und der Musikalischen Komödie, analysieren Abläufe vor Ort und ziehen ausgewählte Praxisbeispiele aus vergleichbaren Häusern heran. Zudem untersuchen sie Kommunikationswege, Informationsflüsse, Datenablagen sowie Produktions- und Dienstplanungen auf Entwicklungspotenziale.
Auf dieser Grundlage sollen Empfehlungen abgeleitet werden, um Arbeitsprozesse zu vereinfachen, Abstimmungen zwischen Abteilungen zu beschleunigen und Informationen besser verfügbar zu machen. Dabei wird auch betrachtet, wie digitale Werkzeuge den Arbeitsalltag künftig noch besser unterstützen können. Der HHL Alumni Association e.V., Förderverein der HHL-Alumni, finanziert das Projekt.
Die Technische Direktion: Schnittstelle zwischen Kunst, Technik und Organisation
Die Technische Direktion der Oper Leipzig trägt gemeinsam mit zahlreichen künstlerischen, handwerklichen und administrativen Bereichen dazu bei, dass Produktionen und Vorstellungen planmäßig und sicher realisiert werden können. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht daher die Frage, wie dieser Informationsaustausch bestmöglich gestaltet, dokumentiert und in Planungsprozesse eingebunden werden kann.
Stimmen zur Zusammenarbeit: Praxisnutzen und Wissenstransfer
„Unsere Studierenden arbeiten in diesem Projekt an einer realen organisatorischen Herausforderung. Sie wenden ihr Managementwissen in einem komplexen kulturellen Umfeld an und leisten damit zugleich einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer wichtigen Leipziger Kulturinstitution“, erklärt Prof. Dr. Tobias Dauth, Rektor der HHL.
„Projekte wie dieses sind Teil unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung als moderner Kulturbetrieb. Wir erhoffen uns von dem unvoreingenommenen, externen Blick der HHL-Studierenden neue Impulse und konkrete Ansatzpunkte. Wenn wir administrative Prozesse gezielt entlasten und damit den Austausch von vorhandenem Wissen fördern, stärken wir die Arbeit auf und hinter der Bühne“, betont Oliver Gerds, Technischer Direktor der Oper Leipzig.
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HHL Leipzig Graduate School of Management
ist eine universitäre Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Laut Financial Times-Ranking zählt sie zu den führenden internationalen Business Schools und erreicht global Top-Platzierungen in den Bereichen Karriereberatung, Alumni-Netzwerk und Gehalt nach Graduierung. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule Deutschlands ist die Ausbildung unternehmerisch denkender, verantwortungsbewusster und leistungsfähiger Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die HHL 2025 zum siebten Mal in Folge als Gründerhochschule Nummer 1 in Deutschland ausgezeichnet. Aus der HHL sind in den letzten 30 Jahren über 530 Unternehmensgründungen hervorgegangen mit mehr als 30.000 Mitarbeitenden. Als erste deutsche private Business School wurde die HHL durch die international renommierte AACSB akkreditiert und erlangte diesen Qualitätsstatus seither fünf Mal in Folge. Mehr Daten zur HHL
Über die Oper Leipzig
Die Oper Leipzig steht in der Tradition von über 330 Jahren Musiktheater in Leipzig: 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Leipziger Balletts. Neben dem heutigen, 1960 erbauten Opernhaus am Augustusplatz gehört die Musikalische Komödie im Stadtteil Lindenau zur Oper Leipzig, eine Spezialspielstätte für Operette und Musical mit eigenen Ensembles. Der mit über 720 Beschäftigten größte kulturelle Eigenbetrieb der Stadt umfasst insgesamt fünf ihn tragende Säulen: Oper, Musikalische Komödie, Leipziger Ballett, die Sparte der Jungen Oper und Vermittlung 360° und das Handwerk der Kostüm- und Theaterwerkstätten, die für sämtliche städtischen Bühnen produzieren. Als Haus mit zahlreichen künstlerischen, technischen, handwerklichen, organisatorischen und administrativen Berufen lebt die Oper Leipzig vom Zusammenspiel vieler Perspektiven. Die Weiterentwicklung interner Zusammenarbeit und digital unterstützter Prozesse ist deshalb ein wichtiger Beitrag dazu, Kultur in Leipzig auch künftig gemeinsam, verlässlich und wirkungsvoll zu gestalten. www.oper-leipzig.de