Filmfreitag 🎬 Klappe, die Zehnte.
Stell dir vor: Der Zweite Weltkrieg ist vorbei. Hunger, Not und Unsicherheit prägen den Alltag. Und mitten in dieser Zeit treffen sich Filmschaffende in Babelsberg mit einer Mission: Das Kino soll zurückkehren. 🎥
Am 17. Mai 1946 wird die Deutsche Film-Aktiengesellschaft, kurz DEFA, gegründet. Hans Klering entwirft das bis heute bekannte Logo. Sein ursprünglicher Vorschlag trägt allerdings einen anderen Namen: „Aurora“ – die Morgenröte, ein Symbol für den Neuanfang. Am Ende setzt sich der Name DEFA durch.
„Die Mörder sind unter uns“, „Ehe im Schatten“ oder „Der Rat der Götter“: Die ersten Filme stellen Fragen, die viele Menschen damals bewegten. Wie konnte es zum Krieg kommen? Warum folgten so viele der NS-Ideologie? Und wie geht es jetzt weiter?
Was als Filmgesellschaft für ganz Deutschland gedacht war, entwickelt sich später zum staatlichen Filmstudio der DDR. Bis 1992 produziert die DEFA hunderte Spielfilme, fast tausend Animationsfilme, tausende Dokumentarfilme und Märchenfilme, mit denen Generationen aufgewachsen sind.
Von „Die Legende von Paul und Paula“ über „Spur der Steine“ bis zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ entstehen Werke, die viele Menschen bis heute begleiten. 🎞️
80 Jahre nach ihrer Gründung rückt die DEFA wieder ins Rampenlicht. Das Filmmuseum Potsdam widmet ihr ein ganzes Jubiläumsjahr mit Ausstellungen, Filmen und Veranstaltungen. Am 23. Juli eröffnet die Sonderausstellung „OHNE FRÜHSTÜCK. OHNE DISKUSSION – 80 Jahre DEFA-Filme“. 🍿
Hand aufs Herz: Welcher DEFA-Film gehört für dich einfach dazu? 👀 #deinpotsdam
📷️ PMSG Julia Nimke
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