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Virtuelle Generalversammlung der Prokon eG; v.l.: Dr. Stefan Touchard (Versammlungsleitung, Genoverband), Petra Wildenhain (Aufsichtsratsvorsitzende), Dr. Henning von Stechow (Vorstandsvorsitzender), Katharina Beyer (Vorständin)

Pressemitteilung

5,5 Millionen Euro Dividende: Prokon auch in schwierigem Marktumfeld erfolgreich

Itzehoe, 16. Juni 2026 – Die Mitglieder der Prokon Regenerative Energien eG haben auf der Generalversammlung am 13. Juni erneut über eine Dividende abstimmen können. Die Ausschüttungssumme beträgt 5,5 Millionen Euro. Grundlage ist ein Jahresüberschuss von 6,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025.

Damit bleibt Prokon auch im achten Jahr in Folge profitabel und trotz schwacher Windverhältnisse dividendenfähig. Das bundesweite Windaufkommen lag nach Angaben des Vorstands bei nur 78,9 % des langjährigen Mittels.

„2025 war kein einfaches Jahr für die Windenergie“, sagt Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender der Prokon Regenerative Energien eG. „Umso wichtiger ist das Signal: Prokon steht wirtschaftlich stabil da. Wir konnten ein positives Ergebnis erzielen, unsere Eigenkapitalbasis stärken und unseren Mitgliedern eine Dividende zahlen.“

Die Prokon eG erzielte 2025 einen Umsatz von 82,6 Millionen Euro. Die Erlöse aus Einspeisevergütungen gingen windbedingt auf rund 45,2 Millionen Euro zurück. Gleichzeitig entwickelten sich andere Bereiche positiv: Die Erlöse aus dem Energiehandel stiegen auf 17,4 Millionen Euro, die Projekterlöse lagen bei knapp 12 Millionen Euro. Auch sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 16,2 Millionen Euro stützten das Ergebnis.

Die Mitgliederbasis entwickelte sich weiter positiv. Das Geschäftsguthaben stieg von 256,5 Millionen Euro auf 266,4 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Berichtsjahr um 4,0 Prozentpunkte auf 52,7 %. Zum 31. Dezember 2025 zählte Prokon 41.558 Mitglieder.

„Das Vertrauen unserer Mitglieder ist die Basis unserer Arbeit“, sagt Katharina Beyer, Vorständin der Prokon Regenerative Energien eG. „Gerade in einem wirtschaftlich und politisch anspruchsvollen Umfeld zeigt sich die Stärke unseres genossenschaftlichen Modells: langfristiges Denken, gemeinschaftliche Beteiligung und die Bereitschaft, die Energiewende aktiv mitzugestalten.“

Auch in der Prokon Gruppe verlief das abgelaufene Geschäftsjahr aufgrund des international diversifizierten Geschäftsmodells positiv. Hier lag der Umsatz 2025 bei 116,4 Millionen Euro und damit leicht über dem Vorjahreswert. Während die Erlöse aus Windenergie zurückgingen, stiegen die Umsätze aus Projektentwicklung und Bau sowie aus dem Energiehandel. Der Konzernjahresüberschuss lag bei 4,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag am Jahresende bei 48,2 %.

Strategisch setzt Prokon weiter auf eine Verbindung aus Projektentwicklung und Bau, eigener erneuerbarer Erzeugung, Energiehandel, Betrieb und Instandhaltung und internationalen Aktivitäten. Im vergangenen Jahr erhielt Prokon Genehmigungen für Windenergieprojekte mit insgesamt 131 Megawatt Leistung und sicherte sich EEG-Zuschläge für weitere 124 Megawatt. Zudem rückt Repowering stärker in den Fokus: In Fleetmark sollen acht moderne Anlagen elf ältere Turbinen ersetzen.

Mit Blick auf die kommenden Jahre verweist der Vorstand auf weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen. Neben volatilen Strommärkten, Netzengpässen, steigenden Kosten und komplexen Genehmigungsverfahren erschweren auch Unsicherheiten über die künftigen energiepolitischen Rahmenbedingungen langfristige Investitionsentscheidungen.

„Das Stromsystem wird nicht günstiger, wenn Erneuerbare ausgebremst werden“, sagt von Stechow. „Wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, die Erneuerbare, Netze, Speicher, Digitalisierung und Flexibilität zusammendenken.“

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Die Prokon Regenerative Energien eG ist mit über 41.000 Mitgliedern eine der größten Energiegenossenschaften Europas und zählt zu den führenden Akteuren der Bürgerenergie in Deutschland. Gleichzeitig ist Prokon ein integrierter Projektierer und Betreiber im Bereich der Erneuerbaren Energien mit langjähriger Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Gegründet 1995 und seit 2015 als Genossenschaft in Bürgerhand, verbindet Prokon mehr als 30 Jahre Erfahrung im Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einem klaren genossenschaftlichen Selbstverständnis: Wertschöpfung und Mitbestimmung bleiben bei den Menschen vor Ort.

Zu den Kernkompetenzen zählen die Entwicklung, Planung und Realisierung von Onshore-Windparks sowie deren technische und kaufmännische Betriebsführung. Darüber hinaus ist Prokon bundesweit in der Versorgung privater Haushalte mit Ökostrom aktiv. Neuere Geschäftsfelder der Genossenschaft sind die Entwicklung, Planung und Realisierung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeicherlösungen, mit denen Prokon sein Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien gezielt ergänzt.

Mit derzeit 75 Windparks und einer installierten Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt in Deutschland, Polen und Finnland leistet Prokon einen substanziellen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung. Das Tochterunternehmen Pros ergänzt das Leistungsspektrum durch Service- und Wartungsleistungen für Windenergieanlagen und positioniert Prokon auch im B2B-Bereich als verlässlichen Partner für Betrieb und Instandhaltung.

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  • Prokon-Generalversammlung 2026
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