Pressemitteilung -
35,5 Millionen Euro für 112 geförderte Wohnungen in Mainz-Heiligkreuz
- Sahle Wohnen schafft bezahlbaren Wohnraum in Mainz – Zeichen für soziale Verantwortung und nachhaltige Stadtentwicklung.
- Das Heiligkreuzviertel steht für lebendige Nachbarschaften, kurze Wege und ein modernes Wohnumfeld für Familien und Senioren.
- Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Bau mit ISB-Darlehen und Zuschüssen in Höhe von insgesamt rund 35,5 Millionen Euro.
Greven/Mainz, 19. Januar 2026 – Ein lebendiges Quartier entsteht nicht nur durch Gebäude, sondern durch Menschen, die dort leben, sich begegnen und Gemeinschaft gestalten. Genau das ist das Ziel von Sahle Wohnen im Heiligkreuzviertel Mainz. Mit der Übergabe des Förderbescheids über insgesamt 35,5 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt wird ein weiterer Schritt hierfür getan: 112 öffentlich geförderte Wohnungen entstehen – ein starkes Signal für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Landeshauptstadt.
Der zweite Bauabschnitt umfasst drei Gebäudeblöcke in der Hechtsheimer Straße. Die Wohnungen sind zwischen circa 42 m² und 106 m² groß, bieten zwei bis fünf Zimmer und richten sich an Haushaltsgrößen von Einpersonenhaushalten bis zu Familien mit fünf Personen. 28 Wohnungen sind für betreutes Wohnen für Senioren vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Die Unternehmensgruppe Sahle Wohnen erhält für das Projekt Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 25,1 Millionen Euro sowie Tilgungszuschüsse von rund 10,4 Millionen Euro. Den Förderbescheid überreichte Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen (SPD) gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Sandra Baumbach im Beisein von Oberbürgermeister Nino Haase an Friederich Sahle, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen.
Das Heiligkreuzviertel ist ein modernes, wachsendes Quartier in unmittelbarer Nähe zur Mainzer Innenstadt. Hier treffen Eigentumsprojekte auf Mietwohnungs-Neubau, verkehrsberuhigte Promenaden auf großzügige Grünflächen. Einkaufsmöglichkeiten, Kita und Schulen machen das Viertel zu einem Ort der kurzen Wege – ideal für Familien und Menschen, die Gemeinschaft schätzen. Der erste Bauabschnitt mit 95 geförderten Wohnungen ist bereits fertiggestellt und vollständig vermietet. Neben dem Bauprojekt im Heiligkreuzviertel hat Sahle Wohnen bereits 138 Wohnungen am Zollhafen Mainz.
Friederich Sahle, geschäftsführender Gesellschafter Sahle Wohnen: „Mit den 112 öffentlich geförderten Wohnungen im Heiligkreuzviertel schaffen wir neuen, dringend benötigten Wohnraum für Mainz. Zusammen mit den bereits fertiggestellten 95 Wohnungen im ersten Bauabschnitt und unserem Projekt am Zollhafen bauen wir unsere Präsenz in der Stadt – und damit im Rhein-Main-Gebiet – weiter aus. Auch in Mainz legen wir großen Wert auf gelebte Nachbarschaften und ein aktives Miteinander. Dafür steht unser Motto „Zufrieden Wohnen“, und dafür stehen wir als Unternehmensgruppe Sahle Wohnen.“
Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin: „Baustein für die Weiterentwicklung des Heiligkreuz-Viertels. Hierdurch entsteht in Weisenau ein belebtes Quartier, das gelungen sozial geförderten und frei finanzierten Wohnungsbau verbindet. Es freut mich, dass mit diesem Projekt ein weiteres bezahlbares Wohnungsangebot beispielsweise für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung entsteht.“
Sandra Baumbach, Vorstandsmitglied Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB): „Bezahlbarer Wohnraum ist uns ein zentrales Anliegen, das wir als Landesförderbank aktiv unterstützen. Mit der heutigen Übergabe des Förderbescheids leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wohnraumversorgung. Wir freuen uns, dieses Projekt zu begleiten und so gemeinsam mit unseren Partnern lebenswerte Wohnperspektiven zu ermöglichen.“
Nino Haase, Oberbürgermeister Mainz: „Mainz braucht Wohnungen für jeden Geldbeutel und für alle Lebensphasen von jungen Familien bis ins Seniorenalter. Bezahlbares Wohnen ist ein Menschenrecht und für den sozialen wie wirtschaftlichen Erfolg einer Stadt essentiell. Der Wohnungsbau hat für mich höchste Priorität, deshalb haben wir vor einem Jahr die möglichen Förderquoten in den Quartieren deutlich erhöht. Herzlichen Dank an Land, ISB und vor allem an Sahle. Denn für bezahlbares Wohnen brauchen wir auch das Engagement privater Investoren. Stadt und Land arbeiten gemeinsam daran, dass sich viele Nachahmer finden werden."
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Sahle Wohnen ist mit einem Bestand von mehr als 23.000 Wohnungen bundesweit in über 40 Städten vertreten und zählt damit zu den führenden privaten Wohnraumanbietern in Deutschland. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Greven (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt insgesamt rund 1.200 Mitarbeitende und blickt auf eine mehr als 125-jährige Geschichte zurück, davon über 60 Jahre in der Wohnungswirtschaft.
Eine Besonderheit der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen ist die enge Verzahnung von Bau- und Wohnungswirtschaft. Alle wesentlichen Einzelleistungen von der Planung der Wohnanlagen und Häuser über den Bau, Verkauf und Betrieb bis hin zur dauerhaften Vermietung werden von den Gruppenunternehmen gemeinsam erbracht.
Das Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen ist im öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungsbau tätig. Für größtmögliche Kundennähe sorgen 19 regionale Kundencenter, Servicebüros und die gemeinnützige soziale Dienstleistungsgesellschaft Parea. Darüber hinaus ist die Unternehmensgruppe bundesweit als Vermieter von Gewerbeimmobilien mit mehr als 130.000 Quadratmetern Fläche aktiv. Zum Highstreet-Portfolio zählen insgesamt 22 Standorte in attraktiven Großstädten wie Frankfurt, Hamburg, Köln, Hannover oder Bielefeld.