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Die Seniorenwohnanlage an der Boltensternstraße 8 in Riehl umfasst 92 1- und 2-Zimmer-Wohnungen, von denen bereits mehr als 80 in sozial gebundenen Wohnraum umgewandelt worden sind. Copyright: offenblende_Annika

Pressemitteilung -

Bezahlbaren Wohnraum in Städten erhalten

  • Sahle Wohnen wandelt frei finanzierte Mietwohnungen in öffentlich geförderten Wohnraum um
  • Mietpreisbindung über einen Zeitraum von zehn Jahren
  • Gefördert wird die Maßnahme vom Land Nordrhein-Westfalen

Köln/Greven, 14.04.2026 - Jedes Jahr baut Sahle Wohnen mehr als 600 Wohnungen, von denen circa 90 Prozent gefördert sind. Um noch mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wandelt die Unternehmensgruppe jetzt auch frei finanzierte Wohnungen in geförderten Wohnraum um. Gefördert wird die Maßnahme vom Land Nordrhein-Westfalen (NRW).

Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen rund 11.000 öffentlich geförderte Wohnungen aus der Bindung gefallen. Besonders in großen Städten nimmt der Bestand spürbar ab. Um Menschen mit kleinem Geldbeutel weiterhin das Wohnen in stark nachgefragten Städten zu ermöglichen, nutzt Sahle Wohnen die vom Land NRW unterstützte Möglichkeit, bestehende frei finanzierte Wohnungen in die Sozialbindung zu überführen. In Köln wird die Maßnahme bereits umgesetzt, weitere Kommunen in NRW, in denen die Unternehmensgruppe aktiv ist, sollen folgen.

In Köln hat Sahle Wohnen bereits frei finanzierte Seniorenwohnungen in sozial gebundenen Wohnraum umgewandelt. Es handelt sich dabei um barrierefreie 1- bis 2-Zimmerwohnungen in Riehl. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Neumieter, die einen gültigen Wohnberechtigungsschein A (WBS A) vorweisen können, zahlen nach Bindungserwerb eine günstige Grundmiete von aktuell 7,85 Euro pro Quadratmeter. Derzeit profitieren 85 der insgesamt 92 Mieterhaushalte von dem erworbenen Bindungsschutz. Hintergrund ist, dass die durchschnittlichen ortsüblichen Nettokaltmieten in Riehl inzwischen bei mehr als 14 Euro pro Quadratmeter liegen.

Die Sozialbindung besteht für einen Zeitraum von zehn Jahren, sodass Bewohner und Neumieter mit WBS A zusätzlich von einer planbaren Mietpreisentwicklung profitieren: Bis Ende 2034 erhöht sich ihre Grundmiete höchstens um 2 Prozent pro Jahr und bleibt damit langfristig planbar. Das heißt konkret: Die Miete steigt bis 2034 von 7,85 Euro auf maximal 9,57 Euro, ohne Bindungserwerb auf 10,86 Euro.

Im Vorfeld hatte Sahle Wohnen die Bewohnerinnen und Bewohner in einer Mieterversammlung über die Vorteile informiert, die ihnen durch den Bindungserwerb entstehen. Zudem wurde erläutert, welche Nachweise benötigt werden, um den WBS A zu erhalten. Bewohner und Neumieter ohne gültigen WBS A profitieren nicht von der Maßnahme.

Mit der Überführung von frei finanzierten Wohnungen in die Sozialbindung unterstützt Sahle Wohnen ein vom Land Nordrhein-Westfalen gefördertes Programm, das das Angebot an bezahlbaren Wohnraum in stark angespannten Märkten erweitern soll.

Jens Janke, Geschäftsführer Wohnmanagement: „Entsprechend unserer Wohnklima-Philosophie bieten wir Menschen verschiedenen Alters und sozialer Zugehörigkeit langfristig ein bezahlbares und zeitgemäßes zuhause. Viele unserer Mieterinnen und Mieter bleiben uns daher über viele Jahre hinweg treu. Als verlässlicher Vermieter ist es uns wichtig, dass besonders auch ältere Menschen, die oft von kleinen Renten leben, in großen Städten gut und zufrieden wohnen können. Mit der Umwandlung von bestehenden frei finanzierten Wohnungen in sozial gebundenen Wohnraum leisten wir einen weiteren Beitrag, damit Wohnen in einer wachsenden Stadt wie Köln für Seniorinnen und Senioren bezahlbar bleibt.“

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Sahle Wohnen ist mit einem Bestand von mehr als 23.000 Wohnungen bundesweit in über 40 Städten vertreten und zählt damit zu den führenden privaten Wohnraumanbietern in Deutschland. Das Familienunternehmen mit Stammsitz in Greven (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt insgesamt rund 1.200 Mitarbeitende und blickt auf eine mehr als 125-jährige Geschichte zurück, davon über 60 Jahre in der Wohnungswirtschaft.

Eine Besonderheit der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen ist die enge Verzahnung von Bau- und Wohnungswirtschaft. Alle wesentlichen Einzelleistungen von der Planung der Wohnanlagen und Häuser über den Bau, Verkauf und Betrieb bis hin zur dauerhaften Vermietung werden von den Gruppenunternehmen gemeinsam erbracht.

Das Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen ist im öffentlich geförderten und frei finanzierten Wohnungsbau tätig. Für größtmögliche Kundennähe sorgen 19 regionale Kundencenter, Servicebüros und die gemeinnützige soziale Dienstleistungsgesellschaft Parea. Darüber hinaus ist die Unternehmensgruppe bundesweit als Vermieter von Gewerbeimmobilien mit mehr als 130.000 Quadratmetern Fläche aktiv. Zum Highstreet-Portfolio zählen insgesamt 22 Standorte in attraktiven Großstädten wie Frankfurt, Hamburg, Köln, Hannover oder Bielefeld.

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