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Ein Mensch gibt dem KI-Roboter Billie eine fist bump vor der offenen Tür eines Hotelzimmers und symbolisiert damit Teamwork.
Echtes Teamwork: Im Seminaris SeeHotel Potsdam - und bald auch allen weiteren Seminaris Hotels - unterstützt der KI-Roboter Billie Mitarbeitende bei ihren täglichen Aufgaben.

Pressemitteilung

Wenn der Kollege auf Rädern kommt: Seminaris setzt auf KI-Roboter für mehr Zeit am Menschen

Lesedauer: 3 Minuten

Seminaris Hotels startet mit „Billie“ eine neue Form der Zusammenarbeit im Seminaris SeeHotel Potsdam. Der mobile, humanoide Serviceroboter unterstützt das Housekeeping bei Zimmerkontrollen und soll künftig auch im Tagungsgeschäft körperlich belastende Aufgaben übernehmen. Für die Mitarbeitenden bedeutet das vor allem eines: mehr Zeit für die Aufgaben, bei denen Menschen den Unterschied machen.

Er trägt keinen Kittel, hat keinen Schlüsselbund und bittet auch nicht um eine Kaffeepause – trotzdem gehört Billie inzwischen zum Team des Seminaris SeeHotel Potsdam. Der mobile, humanoide Serviceroboter von Bellboy Robotics ist seit diesem Jahr Teil eines Pilotprojekts von Seminaris, bei dem die Hotelgruppe erprobt, wie künstliche Intelligenz und Robotik Mitarbeitende im Hotelalltag sinnvoll entlasten können. Billies erster Einsatzbereich ist die Qualitätskontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer.

Damit steht Billie für einen Ansatz, der bei Seminaris über die Technologie selbst hinausgeht. Der Roboter soll keine Menschen ersetzen, sondern ihnen zeitintensive und körperlich belastende Aufgaben abnehmen. „Wir wollen Technologie dort einsetzen, wo sie unseren Mitarbeitenden konkret den Rücken freihält. Wenn Billie beispielsweise der Hausdame einen Teil der Zimmerkontrollen abnimmt, entsteht Zeit für die Aufgaben, die Erfahrung, Kommunikation und Fingerspitzengefühl erfordern“, sagt Niels Fentsch, General Manager des Seminaris SeeHotel Potsdam.

Ein Roboter kommt nur so weit, wie sein Team ihn mitnimmt

Dass Billie heute so selbstverständlich durch das SeeHotel navigiert, ist auch das Ergebnis einer bewussten Einführung der neuen Technik. Zena Bergmann, leitende Hausdame des Hauses, hat ihr Team von Anfang an eng in den Prozess eingebunden und eine klare Botschaft vermittelt: Billie ist Unterstützung, keine Konkurrenz! „Mir war wichtig, dass von Anfang an klar ist, warum Billie zu uns kommt. Er soll uns Arbeit abnehmen, nicht unsere Arbeit wegnehmen. Wenn wir die vorhandene Arbeitszeit besser für die Dinge nutzen können, die wirklich unsere Aufmerksamkeit brauchen, profitieren am Ende alle“, erklärt Bergmann.

Und es ist genau diese Haltung, die den Umgang des gesamten Teams mit der neuen Technologie prägt. Die Mitarbeitenden begegnen Billie offen und schätzen bereits heute die tägliche Entlastung. Gleichzeitig wächst das Interesse daran, was aus dem Pilotprojekt noch entstehen kann.

Sandy Hefftz, Chief Executive Officer bei Bellboy Robotics sagt hierzu: „In der Hotellerie ging es schon immer darum, unvergessliche Gästeerlebnisse zu schaffen – und das wird auch immer so bleiben. Bei Bellboy nutzen wir Technologie, um auf der zwischenmenschlichen Ebene dem Miteinander noch mehr Aufmerksamkeit schenken zu können. Unsere Roboter übernehmen dabei die sich wiederholenden, körperlich schweren Arbeiten hinter den Kulissen, die den Teams Zeit rauben und damit Gewinnmargen schmälern. Auf diese Weise haben Mitarbeitende mehr Zeit für das, was nur Menschen können: mit Gästen in Kontakt treten, ihre Bedürfnisse vorhersehen und jeden Aufenthalt zu einer bleibenden Erinnerung werden zu lassen. Dabei gewinnen unsere Roboter mit jeder erledigten Aufgabe mehr Vertrauen und werden mit jedem Einsatz intelligenter. Das Ergebnis ist ein Hotel, in dem die Technologie die unsichtbare Arbeit übernimmt und Mitarbeitenden die Kapazität verschafft, für die Gäste unvergessliche Momente zu kreieren.“

Erst wenn das Zimmer frei ist, kommt Billie ins Spiel

Auch beim Datenschutz setzt Seminaris auf eine klare Trennung. So erhält Billie keinerlei personenbezogene Daten. Das Housekeeping reinigt ein Zimmer nach der Abreise eines Gastes und gibt es erst anschließend zur Kontrolle durch den Roboter frei. Billie weiß damit lediglich, dass ein bestimmtes Zimmer frei und zu kontrollieren ist – nicht, wer zuvor darin gewohnt hat oder wer als Nächstes eincheckt.

Auch auf den Fluren werden keine Gesichter gefilmt oder fotografiert. Bewegt sich Billie durch das Hotel, sorgen Sensoren dafür, dass er Zusammenstöße mit Gästen oder Mitarbeitenden verhindert. So bleibt sein Einsatz auf die Aufgabe konzentriert, für die er im jeweiligen Moment unterwegs ist und der Datenschutz wird zu jedem Zeitpunkt gewahrt.

Vom Zimmercheck zur hilfreichen Unterstützung im Tagungsbetrieb

Dieser erfolgreiche Pilot in Potsdam ist dabei erst der Anfang, denn im Seminaris SeeHotel Potsdam wird bereits ein zweiter Billie angelernt, um bei den Aufgaben in den 225 Zimmern und 32 Tagungsräumen perspektivisch noch umfassender zu unterstützen. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren, deutschlandweit verteilten, Seminaris Häuser mindestens einen Billie im Einsatz haben.

In Potsdam rückt im nächsten Entwicklungsschritt hingegen das Tagungsgeschäft des Hauses in den Fokus. Bis Mitte 2027 soll Billie unter anderem beim Veranstaltungs-Setup unterstützen und beispielsweise schwere Lasten wie Stühle selbstständig von Raum zu Raum transportieren. Gerade bei solchen körperlich fordernden und zugleich zeitintensiven Tätigkeiten kann Robotik einen konkreten Unterschied machen. So gewinnen Mitarbeitende mehr Freiraum, um sich noch stärker um Gäste, Teams und die Qualität des Tagungserlebnisses zu kümmern.

Für Jochen Swoboda, CEO von Seminaris Hotels, fügt sich das Projekt deshalb unmittelbar in die strategische Ausrichtung des Unternehmens ein: „Wir bei Seminaris haben schon früh erkannt, dass die Digitalisierung den Arbeitsalltag grundlegend verändern wird. Deshalb haben wir 2019 unsere Transformation gestartet, um unsere Mitarbeitenden aktiv einzubinden und uns einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten. Die Pandemie hat die Entwicklung deutlich beschleunigt. Entwicklungen, die wir damals in rund zehn Jahre erwartet hatten, haben sich innerhalb weniger Jahre verdichtet. Heute sind KI und Robotik Realität. Wir bei Seminaris nutzen sie deshalb gezielt dort, wo sie unsere Mitarbeitenden entlasten und Freiräume für das schaffen, was Menschen besonders gut können, nämlich Verantwortung übernehmen, kommunizieren und Beziehungen gestalten.“

Was im Seminaris SeeHotel Potsdam mit einem einzelnen Roboter begonnen hat, wird damit zum Praxistest für eine neue Form der Zusammenarbeit bei dem Menschen und Maschine dort zusammenarbeiten, wo jeder seine Stärken ausspielen kann. Billie übernimmt Routine und Last – die Menschen behalten das, was im Hotelgeschäft nicht automatisierbar ist: Verantwortung, Aufmerksamkeit und echte Verbindung.

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Seminaris schafft Räume, in denen Menschen arbeiten, lernen und entspannen können. Zwischen 2019 und 2024 haben wir uns aus eigener Kraft in ein agiles, wertebasiertes Unternehmen transformiert, getragen von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Dinge hinterfragen und Lust haben, Zukunft zu gestalten. Diese Haltung prägt unsere Häuser bis heute.

Unsere acht Standorte in Deutschland sind Orte für Begegnung, Kreativität und Erholung zugleich. Sie geben Teams Raum für konzentriertes Arbeiten, impulsreiche Meetings und neue Ideen. Gleichzeitig bieten sie Rückzugsorte für Gäste, die ankommen, loslassen und neue Kraft schöpfen möchten. Business und Leisure sind bei Seminaris keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Idee: Räume zu schaffen, in denen Menschen sich wohlfühlen und weiterkommen.

Dabei reagieren wir flexibel, lernen aus Erfahrungen, finden pragmatisch Lösungen und übernehmen Verantwortung – eine Haltung, die Gäste und Mitarbeitende jeden Tag spüren. Verantwortung dabei prägt alles, was wir tun, vom achtsamen Umgang mit Ressourcen über das Miteinander in unseren Teams bis hin zu wirtschaftlich sinnvollen Entscheidungen.

Unser Purpose „We make people grow“ beschreibt, was uns antreibt:

Seminaris schafft Umgebungen, die Entwicklung ermöglichen und Aufenthalte bieten, die inspirieren, Perspektiven öffnen und nachhaltig wirken.

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