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22. SIGNAL IDUNA Umwelt- und Gesundheitspreis 2025: Drei Innovationen für Klima, Gesundheit und Stadtleben
(Januar 2026) Im Großen Saal der Handwerkskammer Hamburg wurde im Dezember zum 22. Mal der Signal Iduna Umwelt- und Gesundheitspreis verliehen. Drei innovative Projekte schafften es für ihre herausragenden Lösungen aufs Siegertreppchen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Umweltsenatorin Katharina Fegebank, dem Vorsitzenden der Vorstände der SIGNAL IDUNA Gruppe, Torsten Uhlig, und Handwerkskammerpräsident Hjalmar Stemmann.
Der Umweltpreis ging an die COLIPI GmbH aus Hamburg. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Technologie zur biologischen CO₂-Umwandlung. Dabei wandeln Mikroorganismen CO₂ in Biomasse um – ein Verfahren, das künftig auch zur Produktion von Ölen eingesetzt werden kann. Ziel ist es, fossile Ressourcen zu ersetzen und Nettoemissionen zu senken.
Den Gesundheitspreis erhielt die FH Münster, gemeinsam mit dem St. Marien-Hospital Marsberg, für das Projekt MoRe – ein modular nachrüstbares Antriebssystem zur Unterstützung der Gangtherapie. Das System sorgt für ergonomischere Arbeitsbedingungen im Reha-Alltag und entlastet gleichzeitig Patienten und Therapeuten.
Den Preis für Umwelt und Gesundheit gewann die Technologie-Transfer-Initiative (TTI GmbH) aus Stuttgart mit ihrem Fassadensystem HydroSKIN. Das ist eine textile Leichtfassade, die Regenwasser speichert, das Gebäude kühlt und das Risiko von Überflutungen senkt. So verbindet sich architektonische Innovation mit Klimaschutz und Gesundheitsvorsorge.
Der SIGNAL IDUNA Umwelt- und Gesundheitspreis wurde 1987 ins Leben gerufen. Alle zwei Jahre prämieren Handwerkskammer Hamburg und Signal Iduna Projekte und Erfindungen, die durch ihren innovativen Ansatz und ihre praktische Relevanz überzeugen – sei es in Handwerk, Wissenschaft, Start-ups oder Bildungsinstitutionen. Ziel ist es, nachhaltige Ideen sichtbar zu machen und Menschen zu motivieren, Verantwortung zu übernehmen.