Direkt zum Inhalt springen
In Sachen Mietvertrag und Versicherungsschutz müssen WGs ein paar Dinge beachten. Foto: SIGNAL IDUNA
In Sachen Mietvertrag und Versicherungsschutz müssen WGs ein paar Dinge beachten. Foto: SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Gemeinsames Wohnen bleibt beliebt

(März/April 2020) Das Modell „Wohngemeinschaft“ (WG) erfreut sich in allen Altersgruppen recht großer Beliebtheit. Was ist hier in Sachen Mietvertrag zu beachten? Dazu haben die ALLRECHT Rechtsschutzversicherungen, eine Marke der SIGNAL IDUNA-Tochter DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, einige Informationen zusammengestellt.

Die Wohngemeinschaft. Was früher insbesondere für Studenten eine gute Möglichkeit war, Miete zu sparen und Kontakte am Studienort zu knüpfen, ist inzwischen für Viele ein Wohn- und Lebensmodell. Berufsanfänger, die für den neuen Job die Stadt wechseln müssen, Alleinstehende, Wochenendpendler, aber auch Senioren nutzen die Vorteile des Zusammenwohnens. So leben aktuell rund 4,9 Millionen Deutsche in Wohngemeinschaften.

WG-Mietverträge unterscheiden sich rechtlich nicht von einem konventionellen Mietvertrag. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung. Wer mit dem Gedanken spielt, in eine Wohngemeinschaft zu ziehen, sollte sich im Vorfeld über die passende Vertragsgestaltung informieren, so die ALLRECHT. Diese hängt vor allem davon ab, wie sich die WG zusammensetzt.

Gibt es beispielsweise einen Hauptmieter, der die WG-Wohnung später alleine nutzen möchte, eignet sich ein WG-Einzelmietvertrag mit Untermietverträgen. Vertragspartner des Vermieters ist der Hauptmieter, der einzelne Zimmer an seine Mitbewohner untervermietet. Der Hauptmieter steht gegenüber dem Vermieter in der Pflicht, wenn es beispielsweise um Mietrückstände oder Renovierungen geht. Die Untermieter haften anteilmäßig gegenüber dem Hauptmieter.

Wer zum Beispiel nur ein günstiges Zimmer unter der Woche sucht, fährt am besten, wenn jedes WG-Mitglied einen eigenen Mietvertrag abschließt. Man kann jederzeit ein- und ausziehen, ohne die Erlaubnis von WG-Mitgliedern einholen zu müssen. Nachteil: Die WG hat kein Mitspracherecht bei der Auswahl der Mitbewohner, da der Vermieter entscheidet, wem er einen Vertrag gibt.

Beide Vertragsformen eignen sich auch für studentische WGs, die zumeist nur auf Zeit bestehen.

Die dritte Möglichkeit ist am günstigsten für Hausbesitzer, die an WGs vermieten. Hierbei gibt es einen einzigen WG-Mietvertrag mit allen WG-Mitgliedern als Hauptmietern. Da die WG in dieser Konstruktion gesamtschuldnerisch haftet, kann der Vermieter beispielsweise Mietrückstände von jedem beliebigen Mitbewohner einfordern. Zudem ist es recht kompliziert, wenn ein WG-Mitglied ausziehen möchte: Der Mietvertrag kann nämlich nur von allen Bewohnern gemeinsam gekündigt werden.

In Sachen Versicherungsschutz braucht jeder Mitbewohner eine eigene Privathaftpflichtversicherung, was sowieso für jeden selbstverständlich sein sollte. Läuft beispielsweise die Waschmaschine in der Wohnung aus, haftet derjenige, dem sie gehört. Ist kein Besitzer auszumachen, muss der Schaden aus der WG-Kasse beglichen werden.

Für die Hausratversicherung in Wohngemeinschaften existieren verschiedene Modelle, oft abhängig von der Gestaltung des Mietvertrags. Hier ist es empfehlenswert, sich direkt bei den Anbietern zu informieren.

Themen

Kategorien

Pressekontakt

Edzard Bennmann

Edzard Bennmann

Pressekontakt Pressesprecher und Leiter Unternehmenskommunikation 0231 135-3539
Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245
Ann-Kathrin Wacker

Ann-Kathrin Wacker

Pressekontakt Pressereferentin stv. Pressesprecherin private Krankenversicherungen 0231 135-2514
Thomas Wedrich

Thomas Wedrich

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Lebensversicherung, Finanzen 040 4124-3834
Axel Berberich

Axel Berberich

Pressekontakt Pressereferent SIGNAL IDUNA Bauspar AG 040 4124-7818
Stefanie Haermeyer

Stefanie Haermeyer

Pressekontakt Pressereferentin SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH 040 4124-7519

Zugehörige Meldungen

Partner von Handwerk und Mittelstand

1999 fusionierten die 1907 gegründeten Dortmunder SIGNAL Versicherungen mit der Hamburger IDUNA NOVA Gruppe, gegründet 1906, zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein, Hamburg, schloss sich 2009 dem Gleichordnungskonzern an. Die Konzern-Obergesellschaften sind genossenschaftlich organisiert. Als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit orientieren sie sich primär am Interesse ihrer Mitglieder, also der Versicherten.

Unter dem Dach der SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Bausparprodukte, Immobilienfinanzierungen, Investmentanlagen und Bankdienstleistungen. Die Kernkompetenz der Gruppe liegt in der Absicherung aller Lebensrisiken der privaten Haushalte und in der maßgerechten Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von über sechs Milliarden Euro. Mit rund 103 Milliarden Euro verwalteten Vermögensanlagen verfügt die Gruppe über eine beachtliche Finanzkraft. Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

SIGNAL IDUNA
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
Deutschland