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Die meisten Unfälle mit Kindern passieren im Haushalt oder auf dem Spielplatz
Die meisten Unfälle mit Kindern passieren im Haushalt oder auf dem Spielplatz

Blog-Eintrag -

Kinderunfälle im Haushalt: Statt Panik, Ruhe bewahren

(März 2017) Der größten Gefahr sind Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt, meinen Eltern. Doch weit gefehlt: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt und auf dem Spielplatz. Daran erinnert die SIGNAL IDUNA.

Ein Kind fällt aus dem Hochbett und erleidet eine schwere Gehirnerschütterung. Oder es schluckt Medikamente oder andere schädliche Substanzen. Ausnahmesituationen, in denen Eltern und Betreuer nicht nur schnell, sondern auch besonnen reagieren müssen. Was tun, wenn der Notfall eintritt?

Die häufigste ernsthafte Verletzungsfolge nach Stürzen ist eine Gehirnerschütterung. Symptome sind Bewusstlosigkeit, Kopfschmerz, Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Zeigt das Kind im Wachzustand normale Reaktionen, kann man selbst den Transport zum Kinderarzt oder ins Krankenhaus organisieren. Das Kind sollte am besten ruhig liegen, aber wach bleiben. Ist das Kind aber auch nur kurze Zeit bewusstlos, sollten die Eltern unter 112 immer den Notarzt verständigen. Der kann dann weitere Maßnahmen einleiten.

Höchste Alarmstufe gilt ebenso, wenn ein Kind Vergiftungserscheinungen zeigt. Symptome sind neben Übelkeit plötzliche Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes wie Blässe oder Hautrötungen, Torkeln und starke Pupillenveränderungen. Den gerne gegebenen Ratschlag, in einem solchen Fall das Kind zum Erbrechen zu bringen, sollte man besser links liegen lassen. Es gibt nur ganz wenige Substanzen, bei den Erbrechen sinnvoll ist. Weitaus häufiger erreicht man damit sogar das Gegenteil, wenn beispielsweise Stoffe wie Lampenöle und Reinigungsmittel in die Atemwege gelangen.

Besser ist es, bei Vergiftungserscheinungen umgehend einen Arzt zu rufen. Parallel dazu sollte man eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. Eine entsprechende Liste findet man beispielsweise auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit unter http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/09_InfektionenIntoxikationen/02_Giftnotrufzentralen/lm_LMVergiftung_giftnotrufzentralen_node.html. Wer weiß, was das Kind zu sich genommen hat, bekommt präzise Handlungsanweisungen.

Die hohe Zahl der Kinderunfälle außerhalb von Schule und Kita zeigt, wie wichtig eine private Unfallversicherung ist. Die SIGNAL IDUNA verbindet hier finanzielle Entschädigung mit der bestmöglichen Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Das im Versicherungsschutz enthaltene, professionelle Reha-Management garantiert nach einem schweren Unfall eine individuelle und zielgerichtete Rehabilitation. Aufgrund der Kooperation mit dem Dachverband der gesetzlichen Unfallversicherung stehen den Versicherten zudem die spezialisierten Kliniken der Berufsgenossenschaften offen, so dass rundum optimale Betreuung gewährleistet ist. Die Leistungen des Reha-Managements lassen sich beispielsweise durch ein Erweiterungsmodul für Kinder und Selbstständige umfangreich erweitern.

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Claus Rehse

Claus Rehse

Pressekontakt Pressereferent stv. Pressesprecher Unfall- und Sachversicherungen 0231 135-4245

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Handwerker und Gewerbetreibende setzten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wurzeln der heutigen SIGNAL IDUNA Gruppe.

Mit passenden Produkten und digitalen Services etabliert sich SIGNAL IDUNA als Lösungsanbieter für ihre Kunden. Sie sichert die Risiken der privaten Haushalte ab und übernimmt die Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft. Unter dem Dach von SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen.

Die Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von über sechs Milliarden Euro. Sie betreut rund zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

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44139 Dortmund
Deutschland