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Online-Banking ist bequem, doch nicht ohne Risiko. Thomas Lefebvre/unsplash.com
Online-Banking ist bequem, doch nicht ohne Risiko. Thomas Lefebvre/unsplash.com

Blog-Eintrag -

Online-Banking: Gesundes Misstrauen ratsam

(Juli 2021) Rund 56 Prozent der Deutschen erledigen zumindest einige ihrer Bankgeschäfte von zuhause aus. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es sogar deutlich über 80 Prozent. Online-Banking ist bequem, doch auch für Gauner ein einträgliches Betätigungsfeld. Die SIGNAL IDUNA hat dazu ein paar Informationen zusammengestellt.

Emails sind das am häufigsten genutzte Eingangstor der Cyber-Kriminellen. Unbedacht angeklickte Links oder heruntergeladene Dateien schleusen Trojaner auf die Rechner, um Passwörter und Zugangsdaten auszuspähen. Oder sie führen beispielsweise auf Internetseiten, die dem Online-Auftritt der eigenen Bank oft täuschend ähnlich sehen. Hier sind die Ganoven darauf aus, Pin-Codes, Kontodaten und mehr abzugreifen – das sogenannte Phishing. Und dann ist es passiert: Im schlimmsten Fall ist das Bankkonto leegeräumt.

Ist das Kind in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, sprich Geld abhanden gekommen, ist die Bank zum Schadenersatz verpflichtet. Sie muss den Fehlbetrag ersetzen, sofern der Kunde die fragliche Zahlung nicht selbst in Auftrag gegeben hatte.

Auf der anderen Seite darf die Bank dem Kunden bis zu 150 Euro in Rechnung stellen, wenn der Schaden durch einen Phishing-Angriff entstanden ist. Bei grober Fahrlässigkeit muss er sogar den vollen Schaden selbst tragen. Grob fahrlässig ist es zum Beispiel, Online-Banking auf einem Gerät ohne Virenschutz zu betreiben oder Pin und Tan per Mail oder telefonisch an einen Dritten herauszugeben.

Wer beim Online-Banking das Gefühl hat, irgendetwas stimme nicht, sollte den Vorgang sofort abbrechen. Bei Verdacht, Opfer einer Phishing-Attacke geworden zu sein, empfehlen Experten, den Kontozugang zu sperren, die Polizei zu benachrichtigen und die Kontoauszüge im Auge zu behalten.

Die beste Vorbeugung ist es, nicht zu vertrauensselig online unterwegs zu sein. Mails unbekannter Absender besser löschen, auf keinen Fall aber unbedacht Links anklicken oder Dateien herunterladen. Wer eine Mail seiner Bank bekommt, die sonst nie Mails schreibt, sollte misstrauisch sein. Und in öffentlichen Netzen sollte man ganz auf Bankgeschäfte verzichten. Virenschutz und Firewall aktuell zu halten, ist eigentlich nicht nur fürs Online-Banking selbstverständlich.

Im Hausrattarif der SIGNAL IDUNA sind Vermögensschäden auch infolge von Cyber-Kriminalität abgedeckt, und zwar in der Variante Premium bis zu 1.000 Euro. Hinzu versicherbar ist der Baustein „Hausrat Cyber“. Hier sind Leistungen bei Vermögensschäden von bis zu 15.000 Euro vorgesehen.

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Partner von Handwerk und Mittelstand

1999 fusionierten die 1907 gegründeten Dortmunder SIGNAL Versicherungen mit der Hamburger IDUNA NOVA Gruppe, gegründet 1906, zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein, Hamburg, schloss sich 2009 dem Gleichordnungskonzern an. Die Konzern-Obergesellschaften sind genossenschaftlich organisiert. Als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit orientieren sie sich primär am Interesse ihrer Mitglieder, also der Versicherten.

Unter dem Dach der SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Bausparprodukte, Immobilienfinanzierungen, Investmentanlagen und Bankdienstleistungen. Die Kernkompetenz der Gruppe liegt in der Absicherung aller Lebensrisiken der privaten Haushalte und in der maßgerechten Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von etwa 5,6 Milliarden Euro. Mit rund 62 Milliarden Euro Vermögensanlagen verfügt die Gruppe über eine beachtliche Finanzkraft. Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

SIGNAL IDUNA
Joseph-Scherer-Straße 3
44139 Dortmund
Deutschland