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Blog-Eintrag -

Pensionskasse und Direktversicherung jetzt noch attraktiver

(September 2020) Um ihren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung (bAV) einzurichten, greifen Arbeitgeber am liebsten auf die Durchführungswege Pensionskasse und Direktversicherung zurück. Eine Änderung im Betriebsrentengesetz bringt eine deutliche Verbesserung für deren Handhabung, so die SIGNAL IDUNA.

Scheidet ein bAV-berechtigter Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Betrieb aus, stellt sich für den Arbeitgeber die Frage: Was passiert nun mit der Pensionskassenversorgung oder der Direktversicherung des Mitarbeiters? Hier ist die versicherungsvertragliche Lösung das bewährte Verfahren, um unverfallbare Anwartschaften des Arbeitnehmers haftungssicher abzuwickeln. Dazu beschränkt der Arbeitgeber die Ansprüche auf die Versicherungsleistung und überträgt gleichzeitig die Versicherungsnehmereigenschaft auf den ausscheidenden Mitarbeiter.

Seit 2016 musste der Arbeitgeber die versicherungsvertragliche Lösung innerhalb von drei Monaten gegenüber seinem Arbeitnehmer erklären, sobald dieser das Unternehmen verließ. Diese Erklärung war vom Arbeitnehmer möglichst zu unterschreiben und in die Personalakte zu übernehmen.

Das Problem: Wurde die 3-Monats-Frist nicht eingehalten, galt die versicherungsvertragliche Lösung nicht. Dann hat der Arbeitnehmer stattdessen einen arbeitsrechtlich nach der sogenannten „ratierlichen Methode“ berechneten Anspruch, der höher sein kann als der tatsächlicher Wert der Versicherung. Diese Differenz müsste der Arbeitgeber dann aus eigener Tasche zu bezahlen. Zum hohen Verwaltungsaufwand und der Gefahr, wichtige Fristen zu versäumen kam so noch das Risiko eines möglichen finanziellen Verlusts.

Mit der Änderung im Betriebsrentengesetz wird die versicherungsvertragliche Lösung grundsätzlich das Standardverfahren für Direktversicherungen und Pensionskassenversorgungen. Das vereinfacht nicht nur die Verwaltung sehr stark, sondern verringert auch das Haftungsrisiko für Arbeitgeber deutlich. Der Arbeitgeber muss nun nicht mehr sein besonderes „Verlangen“ innerhalb einer bestimmten Frist erklären: Scheidet der Arbeitnehmer vorzeitig aus, sind seine Ansprüche nun automatisch auf den Wert der Versicherung begrenzt.

Die SIGNAL IDUNA hält für die benannten Durchführungswege der bAV die passenden Produkte vor. Diese erfüllen automatisch die produktbezogenen Sozialauflagen.

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Edzard Bennmann

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1999 fusionierten die 1907 gegründeten Dortmunder SIGNAL Versicherungen mit der Hamburger IDUNA NOVA Gruppe, gegründet 1906, zur SIGNAL IDUNA Gruppe. Der Deutsche Ring Krankenversicherungsverein, Hamburg, schloss sich 2009 dem Gleichordnungskonzern an. Die Konzern-Obergesellschaften sind genossenschaftlich organisiert. Als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit orientieren sie sich primär am Interesse ihrer Mitglieder, also der Versicherten.

Unter dem Dach der SIGNAL IDUNA finden sich auch Spezialversicherer für den öffentlichen Dienst sowie ein komplettes Angebot an modernen Finanzdienstleistungen. Dazu gehören Bausparprodukte, Immobilienfinanzierungen, Investmentanlagen und Bankdienstleistungen. Die Kernkompetenz der Gruppe liegt in der Absicherung aller Lebensrisiken der privaten Haushalte und in der maßgerechten Risikodeckung für die Betriebe der mittelständischen Wirtschaft.

Die SIGNAL IDUNA Gruppe erzielt Beitragseinnahmen von etwa 5,6 Milliarden Euro. Mit rund 62 Milliarden Euro Vermögensanlagen verfügt die Gruppe über eine beachtliche Finanzkraft. Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen versicherte Personen und Verträge.

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