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Eine private Pflegeversicherung nimmt im Pflegefall zumindest die finanziellen Sorgen. Foto: SIGNAL IDUNA
Eine private Pflegeversicherung nimmt im Pflegefall zumindest die finanziellen Sorgen. Foto: SIGNAL IDUNA

Blog-Eintrag -

Pflege: Bürger überschätzen die Kosten der Eigenvorsorge

(August 2019) Die Bundesbürger sind bereit, zur Vorsorge für den Pflegefall spürbar in die eigene Tasche zu greifen: Nur einer von sechs Befragten kann sich überhaupt nicht vorstellen, privat für die Pflege vorzusorgen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag des PKV-Verbands.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt, nicht zuletzt auch aufgrund der demographischen Entwicklung. Derzeit erhalten mehr als drei Millionen Menschen Pflegeleistungen. „Zwar sind mehr als 70 Prozent der Pflegebedürftigen älter als 70 Jahre, doch prinzipiell ist das Risiko ‚Pflegebedürftigkeit‘ nicht an ein bestimmtes Alter gebunden“, so die SIGNAL IDUNA Gruppe.“

Und das Risiko steigt: Bis zum Jahr 2035 dürften bei unverändertem Gesundheitszustand mehr als vier Millionen Menschen pflegebedürftig sein. Die Pflegepflichtversicherung deckt zumeist nur die Hälfte der anfallenden Kosten. Pflegebedürftige, die allein auf diese Grundsicherung angewiesen sind, müssen oft tief in die Tasche greifen. Diese Kosten können mehrere tausend Euro im Monat betragen. Monat Reicht das eigene Geld nicht aus, haften die Kinder für die Eltern. Als letzte Instanz bleibt das Sozialamt. Wer für den Pflegefall bestens gerüstet sein will, kommt ohne Eigenleistungen nicht aus.

Die meisten Befragten (78 Prozent) wissen, dass man im Pflegefall allein mit der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichend abgesichert ist. 57 Prozent von ihnen ist es wichtig, sich so gut abzusichern, dass sie dann nicht auf weitere Unterstützung von Familie, Freunden oder Staat angewiesen sind.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass erst 3,7 Millionen Menschen eine private Pflegezusatzversicherung haben. Die Allensbach-Umfrage zeigt: Die Befragten gehen im Schnitt davon aus, dass dies 161 Euro Kosten im Monat kosten würde – womit sie die Kosten der Eigenvorsorge deutlich überschätzen. Wer seine Zusatzversicherung in jungen Jahren abschließt, liegt beim Beitrag oft nur im niedrigen zweistelligen Euro-Bereich.

Die SIGNAL IDUNA hält verschieden Lösungen bereit, um privat effektiv für den Pflegefall vorzusorgen.

(Das Institut für Demoskopie Allensbach hatte die repräsentative Umfrage mit 1.214 Befragten im Juni 2019 durchgeführt.)

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Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von knapp sechs Milliarden Euro.

Weitere Informationen zur SIGNAL IDUNA Gruppe finden Sie auf
www.signal-iduna.de

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Edzard Bennmann

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Claus Rehse

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