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Der Kommunale Finanzreport 2021 liefert eine Analyse der finanziellen Entwicklungen von Städten, Gemeinden und Kreisen im Jahr 2020. (Bild: Adobe Stock / TH Wildau)
Der Kommunale Finanzreport 2021 liefert eine Analyse der finanziellen Entwicklungen von Städten, Gemeinden und Kreisen im Jahr 2020. (Bild: Adobe Stock / TH Wildau)

News -

Kommunaler Finanzreport der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit der TH Wildau

Der Kommunale Finanzreport der Bertelsmann Stiftung gilt als die wichtigste Analyse der kommunalen Finanzen. Die am 5. Juli 2020 erschienene Ausgabe 2021 wurde in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Wildau (TH Wildau) erarbeitet. Damit baut die Hochschule ihre Expertise auf dem Gebiet forschungsseitig weiter aus.

Seit dem Jahr 2009 veröffentlicht die Bertelsmann Stiftung im zweijährigen Rhythmus den Kommunalen Finanzreport. Ziel dieser umfangreichen Analyse ist es, die regionalen und zeitlichen Trends wichtiger Indikatoren der Kommunen aufzuzeigen, für Problemstellungen zu sensibilisieren und Lösungen abzuleiten.

Nach der Ausgabe 2019 war die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) auch an der Erarbeitung der Ausgabe 2021 mit Ronny Freier, Professor für öffentliche Finanzen, und René Geißler, Professor für öffentliche Verwaltung, beteiligt.

Frau Prof. Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau: „Die TH Wildau hat ihre Aktivitäten in den Bereichen öffentliche Verwaltung und öffentliche Finanzen sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und dem Transfer stark ausgebaut. Es freut uns als Hochschule, dass dieses Engagement wahrgenommen wird und sich in solchen Kooperationen widerspiegelt.“ In den letzten Jahren wurden die Studiengänge mit Bezug zur öffentlichen Verwaltung zusammen mit den Partnerinstitutionen vergrößert und vier neue Professuren geschaffen.

Die aktuelle Ausgabe des Kommunalen Finanzreports fokussiert die Folgen der Corona-Krise. Die Pandemiezeit und die sich anschließende Rezession haben die Kommunen bundesweit demnach stark belastet, z.B. durch den Rückgang der Gewerbesteuer von neun Milliarden Euro. Um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern, beschlossen Bund und Länder Hilfspakete in historischem Ausmaß. Deren wichtigste Bestandteile sind die Erstattung der Steuerverluste und eine höhere Erstattung der Hartz-IV-Kosten. „Während die Steuererstattung vor allem wirtschaftsstarken Kommunen half, fließen die Erstattungen für Hartz-IV primär in strukturschwache Großstädte“, stellt Ronny Freier fest.

Im Ergebnis blieben die kommunalen Haushalte 2020 stabil, wurden die Investitionen weiter gesteigert und Haushaltskrisen vermieden. Auch in Brandenburg hinterließ die bisherige Corona-Krise vorerst keine finanziellen Schäden. Allerdings bleiben die Kommunen in Summe steuerschwach und die regionale Spaltung für das Land wird zunehmend zur Belastung. So positiv das Bund-Länder-Hilfspaket 2020 wirkte, so skeptisch ist der Ausblick für die kommenden Jahre. Die Forscherinnen und Forscher schätzen in ihrem Bericht ein Haushaltsdefizit von 23 Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre.

Link zum Kommunalen Finanzreport 2021 der Bertelsmann-Stiftung: http://www.kommunaler-finanzreport.de

Zur Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/juli/kommunalfinanzen-und-corona-neue-haushaltskrisen-drohen


Über die TH Wildau

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte Fachhochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 36 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 17 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 80 Ländern. Kooperationsverträge, Studierenden- und Lehrendenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 150 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe.

Fachliche Ansprechpersonen:
Ronny Freier (für Anfragen)
Professor für öffentliche Finanzwirtschaft
Technische Hochschule Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau, Germany
Mail: ronny.freier@th-wildau.de
https://www.th-wildau.de/ronny-freier/

René Geißler
Professor für öffentliche Wirtschaft und Verwaltung
Technische Hochschule Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau, Germany
https://www.th-wildau.de/rene-geissler/

Ansprechpersonen Externe Kommunikation TH Wildau:
Mike Lange / Mareike Rammelt
TH Wildau
Hochschulring 1, 15745 Wildau
Tel. +49 (0)3375 508 211 / -669
E-Mail: presse@th-wildau.de


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Pressekontakte

Mike Lange

Pressekontakt Presse- und Medienkommunikation +49 (0) 3375 508 211

Mareike Rammelt

Pressekontakt Presse- und Medienkommunikation +49 3375 508-669

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Die Campushochschule im Grünen südöstlich von Berlin mit direktem S-Bahn-Anschluss

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 33 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe.

Die TH Wildau wurde 1991 gegründet. Sie kann auf eine lange Tradition der Ingenieurausbildung im Bereich des angewandten Maschinenbaus zurückblicken. Denn die systematische Fachkräfteausbildung für die Industrie begann in Wildau bereits 1949 in der damaligen Betriebsfachschule für Lokomotiv- und Waggonbau, aus der die Ingenieurschule für Schwermaschinenbau (ISW) hervorging.

Seit der Neugründung der TH Wildau am Standort der ehemaligen ISW haben sich aus dieser maschinenbaulichen Tradition heraus neue Studieninhalte mit unikaler Profilbildung entwickelt, die sich in Lehre und Forschung außerordentlich erfolgreich am Markt positionieren konnten und u.a. hoch innovative Bereiche aus Telematik, Biosystemtechnik, Logistik und Automatisierungstechnik abdecken.

„Exzellent studieren, entspannt leben“ – dafür steht die Technische Hochschule Wildau heute. Im grünen und seenreichen Gürtel südöstlich der Hauptstadt Berlin unmittelbar am S-Bahnhof Wildau gelegen, finden Sie hier eine einzigartige Campushochschule mit ausgezeichneten Bedingungen für ein erfolgreiches Studium, aber auch für eine hohe Lebensqualität.

Die persönliche Atmosphäre, die individuelle Betreuung durch die Lehrkräfte, die hochwertige Ausstattung der ingenieurtechnischen, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Labore sowie eine der modernsten Bibliotheken bieten gute Voraussetzungen für die akademischen Aus- und Weiterbildung sowie für die zielgerichtete Vorbereitung auf den Berufseinstieg.

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