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Tilman Bock (2.v.r.) während der Auszeichnungsveranstaltung in Berlin.
Tilman Bock (2.v.r.) während der Auszeichnungsveranstaltung in Berlin.

Pressemitteilung -

​1. Platz beim „SmartHome Award Deutschland 2016“ an Studierenden des Masterstudiengangs Telematik der TH Wildau

Humanoide Roboter als Assistenten in der häuslichen und stationären Pflege – diese Vision könnte bald Wirklichkeit werden. Mit dem Thema befasste sich Tilman Bock, zurzeit Student im Masterstudiengang Telematik der Technischen Hochschule Wildau, in seiner Bachelor-Abschlussarbeit. Er untersuchte dabei, wie für ältere Menschen die Verweildauer in der eigenen Wohnung durch den Einsatz von humanoiden Robotern verlängert und die Abhängigkeit von menschlichen Helfern verringert werden kann. Dafür erhielt er am 24. Mai 2016 in Berlin den 1. Preis für die beste studentische Leistung bei den SmartHome Deutschland Awards 2016. Die Auswahl traf eine neunköpfige Expertenjury aus Wissenschaftlern und Praktikern unter Leitung von Prof. Birgit Wilkes, Fachgebiet Gebäudetelematik an der TH Wildau.

Tilman Bock untersuchte in der ausgezeichneten Arbeit, welche Tätigkeiten durch einen humanoiden Roboter übernommen werden können. Dabei ließ er sich von dem Gedanken leiten, dass diese Maschinen pflegebedürftige Menschen im alltäglichen Leben unterstützen sollen, sie aber nicht entmündigen dürfen. Der Roboter sollte im besten Fall im Hintergrund agieren und nur bei Bedarf in Erscheinung treten und seine Leistung anbieten.

„Als Assistenzsystem kann er in einer SmartHome-Wohnung dazu dienen, auf altersbedingte Versäumnisse – wie z.B. das Nichtabschalten des Herds oder Nichtabdrehen des Wasserhahns – zu reagieren“, erläutert die wissenschaftliche Betreuerin Prof. Dr. Janett Mohnke, TH-Forschungsgruppenleiterin Mobile Informationssysteme. „Dadurch werden die Stärken von zwei technischen Welten vereinigt.“ Das erstellte Konzept werde jetzt praktisch umgesetzt und evaluiert.

Zum Hintergrund:

Das Team Mobile Informationssysteme im Lehr- und Forschungsbereich Telematik der TH Wildau befasst sich mit Fragen rund um das komplexe Thema „Social Robotics“. Im Mittelpunkt stehen Maschinen, die lernen, Sprache, Mimik und Körpersprache von Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zu verstehen und entsprechend unterstützend zu reagieren.

Die SmartHome Initiative Deutschland e.V. ist ein Zusammenschluss von Wissenschaft, Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistern, Planern und Architekten. Die Initiative fördert die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch, um moderne Assistenz-Technologien für ein selbstbestimmtes und aktives Leben der Menschen bis ins hohe Alter zu entwickeln und breit zum Einsatz zu bringen.

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Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 24 Vollzeit-, zwei duale und fünf berufsbegleitende Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen.

Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen. Dazu zählen klassische Gebiete wie Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Physikalische Technik ebenso wie die neuen Bereiche Biowissenschaften und Life Sciences, Logistik und Angewandte Informatik/Telematik sowie Luftfahrttechnik und Regenerative Energietechnik.

Neben einer hochmoderne Lehr- und Forschungsinfrastruktur verfügt die TH Wildau über einen architektonisch wie städtebaulich herausragenden Campus.

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Pressekontakt Presse- und Medienkommunikation +49 3375 508-669

Die Campushochschule im Grünen südöstlich von Berlin mit direktem S-Bahn-Anschluss

Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 33 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe.

Die TH Wildau wurde 1991 gegründet. Sie kann auf eine lange Tradition der Ingenieurausbildung im Bereich des angewandten Maschinenbaus zurückblicken. Denn die systematische Fachkräfteausbildung für die Industrie begann in Wildau bereits 1949 in der damaligen Betriebsfachschule für Lokomotiv- und Waggonbau, aus der die Ingenieurschule für Schwermaschinenbau (ISW) hervorging.

Seit der Neugründung der TH Wildau am Standort der ehemaligen ISW haben sich aus dieser maschinenbaulichen Tradition heraus neue Studieninhalte mit unikaler Profilbildung entwickelt, die sich in Lehre und Forschung außerordentlich erfolgreich am Markt positionieren konnten und u.a. hoch innovative Bereiche aus Telematik, Biosystemtechnik, Logistik und Automatisierungstechnik abdecken.

„Exzellent studieren, entspannt leben“ – dafür steht die Technische Hochschule Wildau heute. Im grünen und seenreichen Gürtel südöstlich der Hauptstadt Berlin unmittelbar am S-Bahnhof Wildau gelegen, finden Sie hier eine einzigartige Campushochschule mit ausgezeichneten Bedingungen für ein erfolgreiches Studium, aber auch für eine hohe Lebensqualität.

Die persönliche Atmosphäre, die individuelle Betreuung durch die Lehrkräfte, die hochwertige Ausstattung der ingenieurtechnischen, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Labore sowie eine der modernsten Bibliotheken bieten gute Voraussetzungen für die akademischen Aus- und Weiterbildung sowie für die zielgerichtete Vorbereitung auf den Berufseinstieg.

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