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Studierende und Lehrende auf dem Flugplatz Oehna-Zellendorf. Links das Lehr- und Forschungsflugzeug "JULIA" der TH Wildau.
Studierende und Lehrende auf dem Flugplatz Oehna-Zellendorf. Links das Lehr- und Forschungsflugzeug "JULIA" der TH Wildau.

Pressemitteilung -

„Fliegende“ Lehrveranstaltung im Fachgebiet Luftfahrttechnik

Auch in diesem Jahr durften sich Studierende des Masterstudiengangs Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik der Technischen Hochschule Wildau wieder auf das Studienmodul „Experimentelles Fliegen“ freuen. Die „fliegende“ Lehrveranstaltung von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel im September fand wie schon in den Vorjahren auf dem Flugplatz Oehna-Zellendorf (Landkreis Teltow-Fläming) statt.

Kernaufgabe für die zehn Studierenden war es, in mehreren Flugversuchen mit einer Cessna 172 Daten für die Analyse der Flugeigenschaften dieser Maschine zu ermitteln. Dazu nutzten sie verschiedene Verfahren auf der Basis eigener Flugmesstechnik des Fachgebietes Luftfahrttechnik. Zudem konnten sie erleben, was eine „langsame Bahnschwingung“ – eine so genannten Phygoide – ist und welche Bedeutung der Seitenbewegung eines Fluggerätes in der Praxis zukommt. Dies vertiefte das Verständnis für flugphysikalische Zusammenhänge und sorgte auch für spaßige Momente.

Erstmalig kam bei der Lehrveranstaltung das hochschuleigene Ultraleicht-Forschungsflugzeug „JULIA“ zum Einsatz. Die Maschine vom Typ FA 01 „Peregrine“, die von der Fläming Air GmbH Oehna gebaut und für die speziellen Belange der TH Wildau modifiziert wurde, eignete sich insbesondere für die praktische Veranschaulichung theoretischer Phänomene. Darüber hinaus bot sich im Rahmen eines Einführungsfluges die Gelegenheit für jeden Studierenden, auch selbst einmal das Steuer des Flugzeugs zu übernehmen und eigene Eindrücke vom Fliegen zu gewinnen.

Spaß am Fliegen kam auch bei Nachtflügen mit einer DA 40 von Fläming Air zum hell erleuchteten Verkehrsflughafen Leipzig und wieder zurück nach Oehna auf. Unvergessliche Erlebnisse für die Studierenden, die nun dabei sind, die gewonnen Daten für ihre Belegarbeiten auszuwerten.

Fachlicher Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rüther-Kindel
Leiter des Fachgebietes Luftfahrttechnik
Tel. +49 3375 508-613
wolfgang.ruether-kindel@th-wildau.de

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Die Technische Hochschule Wildau ist die größte (Fach)Hochschule des Landes Brandenburg. Ihr attraktives Studienangebot umfasst 33 Studiengänge in naturwissenschaftlichen, ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen, juristischen und Managementdisziplinen. Ein besonderes Kennzeichen ist ihre Internationalität. Über 20 Prozent der Studierenden kommen aus mehr als 60 Ländern. Kooperationsverträge, Studenten- und Dozentenaustausche verbinden die TH Wildau weltweit mit über 140 akademischen Bildungseinrichtungen.

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands befördert die TH Wildau Innovationen sowie den Wissens- und Technologietransfer. Wichtige Kompetenzfelder sind Angewandte Biowissenschaften, Informatik/Telematik, Optische Technologien/Photonik, Produktion und Material, Verkehr und Logistik sowie Management und Recht.

Der Campus der TH Wildau befindet sich auf einem traditionsreichen Industrieareal des früheren Lokomotiv- und Schwermaschinenbaus. Die gelungene Symbiose aus denkmalgeschützter Industriearchitektur und preisgekrönten modernen Funktionsgebäuden setzt städtebaulich Maßstäbe..

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Die TH Wildau wurde 1991 gegründet. Sie kann auf eine lange Tradition der Ingenieurausbildung im Bereich des angewandten Maschinenbaus zurückblicken. Denn die systematische Fachkräfteausbildung für die Industrie begann in Wildau bereits 1949 in der damaligen Betriebsfachschule für Lokomotiv- und Waggonbau, aus der die Ingenieurschule für Schwermaschinenbau (ISW) hervorging.

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