Pressemitteilung —
Uni Trier baut berufsbegleitende Weiterbildungen aus
Neue Angebote für Demokratiebildung und Informatik an Förderschulen
Die Universität Trier erweitert ihr Angebot an berufsbegleitender wissenschaftlicher Weiterbildung. Im Fokus stehen Zukunftsthemen wie Demokratiebildung und digitale Bildung. Ein neues, deutschlandweit einzigartiges Angebot ist die Fortbildung „Informatik an Förderschulen.“
„Wir wollen wissenschaftliche Expertise unmittelbar für die berufliche Praxis nutzbar machen und dabei Themen aufgreifen, die für unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem von besonderer Bedeutung sind“, sagt Prof. Dr. Matthias Busch, Vizepräsident der Universität Trier. „Wir haben viele Angebote für Lehrkräfte, vieles ist aber auch für jeden zugänglich – insbesondere im Bereich Demokratiebildung.“
Demokratiebildung: Methoden für eine lebendige Beteiligungskultur
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Universität Trier auf die Demokratiebildung. Mit der berufsbegleitenden Weiterbildung „Demokratiebildung und demokratische Organisationsentwicklung“ bietet sie Interessierten die Möglichkeit, sich wissenschaftlich fundiert und praxisnah mit demokratischer Bildung und Beteiligung auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen Methoden und Ansätze, die sich unmittelbar in unterschiedlichen beruflichen und gesellschaftlichen Kontexten einsetzen lassen. Die Weiterbildung richtet sich daher nicht nur an Lehrkräfte, sondern an alle Interessierten, die sich mit Demokratiebildung, Beteiligung und partizipativen Prozessen beschäftigen – beispielsweise in Bildung, Sozialarbeit, Verwaltung, Vereinen oder anderen gesellschaftlichen Bereichen.
Die einzelnen Module können unabhängig voneinander besucht werden und ermöglichen damit eine flexible berufsbegleitende Weiterbildung. Die Anmeldung ist noch bis zum 30. September möglich.
Informatik passgenau für Förderschulen
Mit der neuen Fortbildung „Informatik an Förderschulen“ ist die Universität Trier bundesweit Vorreiterin. Das Angebot ist in dieser Form bislang einzigartig in Deutschland und richtet sich gezielt an die besonderen Anforderungen des Informatikunterrichts an Förderschulen.
„Informatikunterricht an Förderschulen braucht passgenaue didaktische Konzepte. Genau hier setzen wir an“, erklärt Prof. Dr. Jacqueline Staub, Juniorprofessorin für Informatik und ihre Didaktik. „Unser Ziel ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, informatische Bildung auch an Förderschulen nachhaltig zu verankern.“
Bereits Ende 2025 startete die Universität eine berufsbegleitende Weiterbildung für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen, die zusätzlich zu ihren bisherigen Fächern Informatik unterrichten möchten. Rund 30 Lehrkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz nehmen aktuell daran teil, und die große Nachfrage setzt sich fort.
Ab dem Schuljahr 2028/29 wird Informatik in Rheinland-Pfalz in den Klassenstufen 7 bis 10 zum Pflichtfach. Mit ihrer Weiterbildung unterstützt die Uni Trier Lehrkräfte dabei, sich auf die neuen Anforderungen vorzubereiten und Schulen für die digitale Lebens- und Arbeitswelt zu stärken.
Vielfältiges Weiterbildungsangebot
Darüber hinaus umfasst das Weiterbildungsportfolio der Uni Trier Angebote in unterschiedlichen Bereichen, darunter Qualifizierungen in der Personalentwicklung. Dazu gehören die Ausbildung zum/zur Trainer*in oder zum Coach in der Personalentwicklung. Hinzu kommen weiterbildende Masterstudiengänge sowie weitere Zertifikatsangebote. Damit stärkt die Universität Trier ihr Profil als Anbieterin wissenschaftlich fundierter, praxisnaher und berufsbegleitender Weiterbildung.
Weitere Informationen und die Anmeldung zu Weiterbildungen der Uni Trier gibt es unter weiterbildung.uni-trier.de.
Bild im Anhang: Jun.-Prof. Jacqueline Staub.