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Anja Lippmann-Krüger (l) von der Klimaschutzagentur Weserbergland und Jurymitglied Jens Viefhues (Westfalen Weser Netz r.) gratulieren Lichtenaus Bürgermeisterin Ute Dülfer und dem Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V. zu Platz 3.

Pressemitteilung

Westfalen Weser Klima.Sieger 2026: Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V. belegt den vierten Platz

Ein Vereinshaus, das weniger Energie verbraucht, eine Sportanlage, die auf erneuerbare Energie setzt, und Menschen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen und etwas bewegen wollen. Was vielerorts bereits Realität ist, macht der Wettbewerb „Klima.Sieger“ von Westfalen Weser sichtbar und belohnt dieses wichtige Engagement. Bei der diesjährigen Preisverleihung erhielten die teilnehmenden Vereine Fördergelder von insgesamt knapp 180.000 Euro.

Bereits zum zehnten Mal unterstützt das kommunale Energieunternehmen Vereine dabei, konkrete Sanierungsvorhaben umzusetzen oder Sanierungsideen auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen. Vereine sind ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung – auch für den Klimaschutz. Genau dieses Engagement macht Westfalen Weser mit dem „Klima.Sieger“ sichtbar und zeichnet es aus.

Unter dem Motto „sparen. sanieren. schützen.“ werden Projekte ausgezeichnet, die den Energieverbrauch senken, CO₂ einsparen und gleichzeitig das Vereinsleben stärken. Bewerben konnten sich Vereine mit konkreten Sanierungsvorhaben ebenso wie mit ersten Ideen auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. Insgesamt 30 Vereine nahmen die Chance auf bis zu 25.000 Euro Förderung wahr und stellten sich der Bewertung der fachkundigen Jury. Diese zeichnete am Mittwoch 25 konkrete Sanierungsvorhaben und fünf Sanierungsideen aus. Ein Verein erhielt zusätzlich noch einen Sonderpreis für soziales Engagement.

Klimaschutz, der in der Region wirkt
Der Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V. erreichte in diesem Jahr den vierten Platz und darf sich über ein Preisgeld von 10.000 Euro freuen.

Der Heimatschutzverein Lichtenau engagiert sich weit über das Schützenwesen hinaus für das gesellschaftliche Leben vor Ort. Neben dem traditionellen Schützenfest organisiert der Verein vielfältige Veranstaltungen für die Gemeinschaft und setzt Impulse zur Stärkung des Zusammenhalts, die das Leben in Lichtenau maßgeblich prägen. Vor diesem Hintergrund wird auch die vereinseigene Schützenhalle umfassend saniert und zukunftsfähig aufgestellt. Die rund 500 Quadratmeter große Halle aus dem Baujahr 1976 wird energetisch und baulich grundlegend modernisiert: Neben dem Rückbau der alten, asbesthaltigen Dachkonstruktion entsteht ein neues, gedämmtes Dach. Darüber hinaus werden die Fassade inklusive Kerndämmung sowie die Fenster erneuert. Ergänzt wird das Projekt durch eine moderne LED-Beleuchtung und die Installation einer Photovoltaikanlage.

Engagement für Klima und Gemeinschaft lohnt sich
Zur Jury gehören Heinz-Jörg Heinemann (Sachverständiger der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld für das Schornsteinfegerhandwerk), Prof. Dr. Martin Kesting (Professor für elektrische Messtechnik und Grundlagen der Regelungstechnik an der Hochschule Hannover), Lothar Nolte (Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen), Carolin Wicke (NRW.Klimanetzwerkerin bei NRW.Energy4Climate) sowie Andreas Speith (Geschäftsführer Westfalen Weser Energie) und Jens Viefhues (Geschäftsführer Westfalen Weser Netz).

Viefhues wird künftig den Platz von Andreas Speith in der Jury einnehmen. Er war bereits in diesem Jahr an der Auswahl der Gewinnerprojekte beteiligt und freut sich Teil der Jury zu sein: „Das Vereinswesen liegt mir persönlich sehr am Herzen. Die ausgezeichneten Projekte und Vereine im Wettbewerb Klima.Sieger stehen für das, was unsere Region auszeichnet: Engagement, Zusammenhalt und Verantwortung für die Zukunft. Sie verbinden Klimaschutz mit gelebter Gemeinschaft und setzen Impulse, die weit über den eigenen Verein hinausreichen. Ich freue mich daher sehr, den Wettbewerb seit diesem Jahr als Jurymitglied begleiten zu dürfen.“

Impulsgeber für Klimaschutz vor Ort
Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und der aktive Klimaschutz gehören zu den zentralen Zielen des kommunalen Energieunternehmens Westfalen Weser. In den zehn Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs „Klima.Sieger“ wurden rund 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern vergeben. Fachlich begleitet wird der Wettbewerb von der Klimaschutzagentur Weserbergland. Deren Servicestelle unterstützt interessierte Vereine sowohl vor der Bewerbung als auch während des gesamten Antragsprozesses.

Ausführliche Bildunterschrift: Anja Lippmann-Krüger (Klimaschutzagentur Weserbergland, links), Jens Viefhues (Jurymitglied und Geschäftsführer Westfalen Weser Netz, rechts), Ute Dülfer (Bürgermeisterin von Lichtenau, dritte von rechts) und (von links nach rechts) Thomas Schönebeck, Jens Hüneke, Dennis Biela (alle Heimatschutzverein Lichtenau 1663 e. V.)

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Westfalen Weser

Wer die Zukunft nachhaltig gestalten will, muss heute gut vernetzt sein. Neben dem Bau und Betrieb regionaler Verteilnetze für Strom, Gas und Wasser arbeiten wir an der Entwicklung und Umsetzung von ganzheitlichen Energie- und Infrastrukturlösungen. Zudem engagieren wir uns in der Erzeugung und Speicherung von erneuerbarer Energie in unserer Region. Unsere Leistungen bündeln wir in einer starken, kommunalen Gruppe. Wir stehen für Vernetzung, Versorgung und Infrastruktur und verbinden die kommunalen Interessen mit den Chancen der Innovationen für die Region. 57 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt.

Unter Westfalen Weser firmiert als steuerndes Unternehmen die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG. Das operative Geschäft ist in vier Gesellschaften organisiert: Westfalen Weser Energieerzeugung GmbH & Co. KG, Westfalen Weser Energiespeicher GmbH & Co. KG, Westfalen Weser Netz GmbH und Energieservice Westfalen Weser GmbH.

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