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Pressemitteilung —

Förster, Winzer, Jäger – welcher Antrieb im Gelände wirklich funktioniert

Wenn in Deutschland von Antrieben die Rede ist, geht es meist um die Stadt: Reichweite, Ladesäulen, Umweltzonen. Doch manche Berufe haben ganz andere Fragen. Schafft das Auto im November den nassen Weinberg? Kommt es nach drei Tagen Regen den Waldweg hoch? Für Förster, Winzer und Jäger gibt es darauf ganz unterschiedliche Antworten.

Im Wald: ohne Allrad geht nichts

Im Forst sind die Wege oft kaum noch Wege: tiefe Spuren, Wurzeln, Schlamm, im Winter Eis. Hier ist Allrad kein Luxus, sondern ein Werkzeug. Besonders hilfreich ist eine Geländeuntersetzung. Damit kommt man auch steile Stücke langsam und mit viel Kraft hoch, ohne die Kupplung zu überlasten.

Viele Förster und Waldbesitzer kaufen solche Autos gebraucht. Wer einen Pick-up 4x4 gebraucht kaufen will, sollte vor allem das Verteilergetriebe prüfen lassen – es ist das Herz des Allradantriebs.

Bei der Probefahrt gilt: den Allrad wirklich einschalten, beim Lenken auf Geräusche hören und die Differenzialsperre testen. Außerdem lohnt ein Blick auf die Reifen. Hat der Wagen normale Straßenreifen, war er wohl selten im Gelände – und das ist eher ein gutes Zeichen.

Im Weinberg: leise und sparsam

Im Weinberg sind die Wege schmal und steil, aber meist befestigt. Die Strecken sind kurz: Zwischen Hof, Weinberg und Kelter liegen oft nur wenige Kilometer. Deshalb setzen erste Weingüter auf elektrische Pick-ups. Geladen wird nachts, im besten Fall mit Strom von der eigenen Solaranlage.

Die Vorteile: Ein E-Antrieb zieht sofort kräftig an und ist sehr leise. Wer früh morgens durch das Dorf fährt, weckt niemanden auf. Der Nachteil: Neue E-Pick-ups sind noch teuer, und die Auswahl in Europa ist klein. Wer einen Elektro-Pick-up gebraucht sucht, sollte sich den Zustand der Batterie schriftlich geben lassen. Das ist beim E-Auto so wichtig wie das Scheckheft beim Diesel.

Für kurze Wege rund um den Hof ist Elektro ideal. Für lange Strecken mit schwerem Anhänger ist es heute noch nicht die beste Wahl.

Im Revier: Diesel bleibt stark

Jäger fahren oft weite Strecken. Das Revier liegt nicht selten viele Kilometer vom Wohnort entfernt, die Wege sind sandig, und häufig hängt ein Anhänger hinten dran. Ladesäulen gibt es draußen im Wald nicht.

Hier ist der Diesel immer noch die beste Wahl: große Reichweite, viel Zugkraft, schnell getankt. Fahrverbote spielen kaum eine Rolle, weil man selten in die Stadt fährt. Wer einen Pick-up Diesel gebraucht kaufen möchte, sollte auf die Abgasnorm achten. Euro 6 ist heute fast ein Muss, sonst wird der spätere Verkauf schwierig. Wichtig sind auch Partikelfilter und AdBlue-System, denn Reparaturen daran sind teuer.

Drei Antriebe, drei Antworten

Den einen richtigen Antrieb gibt es nicht. Es kommt darauf an, wie weit man fährt, was man zieht und wo man lebt.

Einsatz

Passender Antrieb

Kurze Wege, eigene Solaranlage, feste Wege

Elektro

Schwieriges Gelände, steile Stellen, Schlamm

Allrad mit Untersetzung

Lange Strecken, schwere Anhänger, keine Ladesäulen

Diesel

Wer draußen arbeitet, entscheidet nicht aus Prinzip. Wichtig ist nur, dass man morgens losfährt und abends wieder nach Hause kommt.

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