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Pressemitteilung —

Skoolie statt Hotel – wenn der alte Reisebus zum Zuhause wird

Auf Instagram heißen sie buslife: alte Busse, die zu kleinen Häusern auf Rädern werden – mit Holzboden, Ofen, Solardach und Bett im Heck. In den USA fing es mit gelben Schulbussen an. Jetzt ist der Trend auch in Europa angekommen. In Deutschland sind es vor allem alte Reisebusse, die ein zweites Leben bekommen.

Wohnen auf zwölf Metern

Wer in einem umgebauten Bus lebt, will meist nicht aussteigen, sondern anders wohnen. Viele arbeiten von unterwegs, zum Beispiel als Grafiker oder Programmierer. Den Sommer verbringen sie im Norden, den Winter im Süden Europas.

Ein gut umgebauter Bus hat alles, was man braucht: eine Küche mit Gasherd, eine Toilette, eine Dusche mit Wassertank und Solarzellen auf dem Dach. Oft gibt es darin mehr Platz als in einer kleinen Stadtwohnung – und eine viel bessere Aussicht.

Warum gerade ein Reisebus?

Für den Umbau hat ein Reisebus viele Vorteile. Innen ist er lang und hoch. Unter dem Boden gibt es große Gepäckräume für Wassertanks, Batterien und Fahrräder. Und die Motoren sind für Hunderttausende Kilometer gebaut.

Dazu kommt der Preis. Busunternehmen tauschen ihre Busse regelmäßig aus, zum Beispiel wegen neuer Abgasregeln. Die alten Busse landen dann auf dem Gebrauchtmarkt – oft für einen Bruchteil des Neupreises. Wer einen Reisebus kaufen möchte, findet im Internet Modelle ab einigen tausend Euro.

Was man vorher wissen sollte

Das klingt romantisch, ist aber viel Arbeit. Ein Umbau kann Zehntausende Euro für Material kosten und dauert oft mehr als ein Jahr. Einige Dinge sollte man vorher klären:

  • Führerschein: Für einen Bus mit mehr als 7,5 Tonnen braucht man meist die Klasse C. Ob sich das nach dem Umbau zum Wohnmobil ändert, muss man im Einzelfall klären.
  • Zulassung: Als Wohnmobil braucht der Bus ein festes Bett, eine Kochstelle und einen Tisch. Das prüft der TÜV.
  • Gewicht: Jeder Holzboden und jede Batterie zählt. Wird der Bus zu schwer, gibt es Probleme bei der Zulassung.
  • Stellplätze: Mit zwölf Metern Länge passt man nicht auf jeden Campingplatz und in keine Altstadt.

Die leichtere Alternative

Nicht jeder hat Zeit, Geld oder Geschick für so einen Umbau. Viele testen das Leben unterwegs deshalb erst einmal einfacher. Der Wohnwagen ist gerade wieder sehr beliebt. Man hängt ihn an das eigene Auto und ist vor Ort trotzdem mobil.

Für Einsteiger ist Wohnwagen Leasing interessant. Man muss nicht viel Geld auf einmal ausgeben und kann nach zwei, drei Jahren ein anderes Modell nehmen. So findet man heraus, ob das Leben unterwegs wirklich passt. Für Selbstständige kann Leasing außerdem steuerliche Vorteile haben.

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