Skip to main content

Die Woche in Social Media KW 03 I 2018

Blog-Eintrag   •   Jan 19, 2018 13:30 CET

Fashion Highlights

Während die letzte Woche mit dem Fashion Highlight der BVG endete, beginnt die neue gleich wieder mit einem: Die Berliner Fashionweek geht an den Start und heißt jetzt #mbfw (Mercedes Benz Fashion Week). Ob das schon bei allen Modebegeisterten angekommen ist, wagen wir mal zu bezweifeln und schauen uns neben diesem Hashtag auch den guten „alten“ Hastag #Fashionweek und #Fashionweekberlin an.

Ein Blick auf den Buzz in deutschsprachigen Social Media zeigt jedoch, dass in diesem Jahr das Beitragsaufkommen bislang noch nicht allzu hoch ausfällt. Seit dem 13.01. wurden rund 4 Tausend Beiträge gepostet. Ein Beitragshoch ist dabei der 16.01. mit etwa 1.200 Posts. Was dabei auffällt, ist die Verteilung nach Medientypen.

Während sehr häufig Twitter die Nase vorn hat, regiert bei der Mode ganz eindeutig Instagram das Netz. 79,7 Prozent der Nennungen kommen via Instagram, nur 14,5 Prozent hingegen via Twitter. Der weibliche Anteil liegt dabei mit rund 59 Prozent leicht über dem der Männer. Einflussreichste Influencerin ist Jacqueline Mikuta. Die gebürtige Schwedin, mit der Wahlheimat Berlin, erreicht mit nur sechs Posts in dieser Woche eine Reichweite von 5 Millionen und ein Engagement von 154,6 Tsd. Interaktionen.

In Hinblick auf weitere Influencer ist vor allem ein Instagram-Beitrag der YouTuberin Maren W. hervorzuheben. Dieser erzielt ein Engagement von 52 Tsd. (Likes+Kommentare+Shares).

Die andere Seite der Fashionweek sieht dann übrigens so aus. Ach Berlin…. 😊


Good-Bye Dolores

Am Montagabend verbreitet sich eine traurige Nachricht im Netz. Dolores O'Riordan die Frontfrau der Cranberries verstirbt völlig unerwartet und mit nur 46 Jahren in London. Und obwohl die letzten großen Erfolge der Band schon lange zurückliegen, trauert die Netzgemeinde intensiv. Zahlreiche Stars bekunden, insbesondere auf Twitter, ihr Beileid und huldigen ein letztes Mal der Frau, die mit Hits wie „Zombie“ oder „Linger“ die 90er prägte.


Alternative Fakten und Fake News

Am Dienstag kürt eine unabhängige und ehrenamtliche Jury „Alternative Fakten“ zum Unwort des Jahres 2017. Der Ausdruck stammt ursprünglich von Kellyanne Conway, der Beraterin von Donald Trump, und hat auch in Deutschland im vergangenen Jahr für Gesprächsstoff gesorgt. Allein an diesem Tag zählen wir 6.800 Nennungen zu den Hastags #unwort und #alternativefakten. Während die Diskussion im Netz sehr politisch verläuft überrascht uns der stärkste Beitrag dazu auf Twitter. Der Kanal der Sendung mit der Maus erreicht mit nur einem Post eine Reichweite von 25,6 Tsd. Kontakten und ein Engagement von 2.8 Tsd, Interaktionen.

In der Nacht zu Donnerstag hat US-Präsident Donald Trump die "Fake News Awards" verliehen, über deren Zustandekommen man nur den Kopf schütteln kann. Auf der Liste der „Preisträger“ befinden sich renommierte Journalisten wie der Nobelpreisträger und Kolumnist der "New York Times" Paul Krugman. Dessen Statement „Die US-Wirtschaft werde sich nie erholen.“ veranlasste Trump zur Vergabe des ersten Platzes.


Und schon wieder ein Sturm

#Friederike sorgt am Donnerstag in Europa für einen weiteren heftigen Orkan und im Netz für jede Menge Gesprächsstoff. Dabei ist auffällig, dass 97,9 Prozent der Kommunikation auf Twitter stattfinden. Überaus aktiv ist hier der Twitterkanal der heute show. Mit ihren Tweets zum Orkantief erreichen sie rund 1.4 Millionen Kontakte und erzielen ein Engagement von 13,2 Tsd. Interkationen.

Auch am heutigen Freitag legt #Friederike das Land noch teilweise lahm. Auf dem Twitterkanal der Bahn gibt es fortlaufend Updates.

Einen ruhigen Start ins Wochenende wünscht ARGUS DATA INSIGHTS.

Was die Sozialen Medien bewegt, lesen Sie an dieser Stelle immer freitags.

Was das Netz über Ihre Themen, Marken oder Menschen berichtet, zeigen wir Ihnen gern - z. B. mit einem Social Media Monitioring von ARGUS DATA INSIGHTS. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Agree With Privacy Policy