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Mobile Milchpulverabpackung für Afrika

Pressemitteilung   •   Aug 07, 2013 09:05 CEST

Arla Foods hat eine neue mobile Milchpulverabpackung aus drei 40-Fuß-Containern entwickelt. So wird die Erschließung neuer Märkte in Afrika schneller, günstiger und flexibler.

Die mobile Station wird aus Dänemark an die Elfenbeinkünste transportiert, wo Arla in Kooperation mit einem lokalen Partner Milchpulver in kleinen, verbrauchergerechten Portionsbeuteln verkaufen will.

„Wenn wir neue Märkte erkunden, ist es zentral, so nah wie möglich dran zu sein, damit wir die Produktion nach der Nachfrage richten können. Mit dieser mobilen Abpackung müssen wir nicht sofort eine feste Niederlassung bauen“, sagt Bent Strandfelt, der Verantwortliche für die neue Abpackung.

Sonnenergie aus Solarzellen

Der sandgelbe Container misst insgesamt 90 Quadratmeter. Die Decken, Wände und Böden sind mit leicht zu reinigendem Vinyl ausgelegt. Auf dem Dach befinden sich 96 Solarmodule, sodass die Anlage sich für 12 Stunden Produktion pro Tag selbst mit Energie versorgen kann. Die Milchpulverabpackung bietet einen vollständigen Ungeziefer- und Insektenschutz und das Lüftungssystems stellt eine Innentemperatur von maximal 25 Grad Celsius sicher.

Der Container kann 40 Säcke mit je 25kg Milchpulver verarbeiten. Das Milchpulver wird in der dänischen Pulverfabrik Arla Foods Akafa hergestellt. Die Säcke werden in einen großen Trichter geleert, das das Milchpulver über ein geschlossenes Röhrensystem in eine Abpackungsmaschine leitet. Das Pulver wird in 25-Gramm-Beutel gefüllt: so viel braucht man für ein Glas Milch. Im Container befinden sich auch ein Labor, Umkleideräume und eine Toilette.

Auf europäischem Standard

Die mobile Milchpulverabpackung wird Anfang August an die Elfenbeinküste verschifft und bei Arlas Partnern in Abidjan aufgebaut. Dort werden sieben lokale Arla-Mitarbeiter die Station in Betrieb nehmen. Planmäßig soll die neue mobile Station bis zum 01. Oktober diesen Jahres die Produktion aufnehmen.

„Wir stellen sicher, dass die Mitarbeiter nach europäischen Standards für Arbeitssicherheit und Lebensmittelhygiene arbeiten“, sagt Bent Strandfelt.