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Onlineoptimierung von Pressemitteilungen – So erhöhen Sie Ihre Reichweite

Blog-Eintrag   •   Nov 14, 2016 15:36 CET

„Content is King – Distribution is Queen“ heißt es oft, wenn über Online-Pressemitteilungen gesprochen wird. Dieses Motto beschreibt gut, in welchem Spannungsverhältnis Unternehmenskommunikatoren heute agieren müssen. Auf der einen Seite braucht es eine gute Story, knackige Headline und interessante Hintergrundinfos. Doch das reicht nicht mehr aus. Die Pressemeldung muss auch den Gesetzmäßigkeiten der Onlinewelt entsprechen und auf Presse-, Themen- und Fachportalen sowie in Experten-, Dokumenten- und Bilder-Netzwerken sowie Social Media publiziert werden und dabei eine gute Figur machen. Um das zu gewährleisten, gibt es einige Punkte zu beachten.

Auf die Struktur kommt´s an
Bei der Headline fängt es schon an. Sie schreiben Ihre PM nicht mehr nur für Menschen, sondern auch Maschinen. Suchmaschinen zeigen bis zu 63 Zeichen Ihrer Headline vollständig an. Ihre Headline sollte also nicht länger als 57-63 Zeichen sein und mindestens ein relevantes Keyword enthalten. Das kann ihr Unternehmensname oder ein Begriff/ Thema sein, das Sie auch besetzen wollen. Auch im Leadtext sollten bereits die wichtigsten Keywords stehen. Die Suchmaschine Google honoriert es, wenn das Wichtigste bereits in den ersten 153 Zeichen steht. Mit 2-3 Sätzen und einer Länge von maximal 600 Zeichen wird der Leadtext auch auf den meisten Portalen bestmöglich dargestellt. Auf die übliche Eingangsfloskel „Berlin, den 01.01.2017“ sollten Sie dabei verzichten, denn die meisten Portale geben sowieso einen automatischen Zeitstempel.

So kurz wie möglich und so lang wie nötig
Die optimale Länge einer Online-Pressemitteilung umfasst 1.500 bis 3.000 Zeichen. Bei journalistisch anspruchsvollen Themen kann der Text auch länger sein. Achten Sie jedoch auch hier auf eine übersichtliche Textstruktur und teilen den Text in drei bis fünf Abschnitte mit Zwischenüberschriften auf. Auch wenn Sie gerne etwas weiter ausholen wollen: Kurze und einfache Sätze sind die bessere Wahl für die Onlinewelt.

Der Link schafft die Verbindung
Leiten Sie die Leser mit Deeplinks zielgerichtet auf weiterführende Informationen, die Sie auf der Unternehmenswebsite bereithalten. Ein bis drei Links pro Pressemitteilung sind ideal. Der wichtigste Platz für Ihren Link befindet sich grundsätzlich am Ende des Haupttextes. Für eilige Leser kann der erste Link jedoch bereits zum Ende des Leadtextes gesetzt werden. Ein weiterer Link kann sich an Journalisten richten und auf Ihr Pressecenter oder den Newsroom verweisen.

Visuelle PR-Botschaften erhöhen die Klickraten
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So abgedroschen dieser Satz klingt, umso bedeutender ist er für die heutige Online-PR. Bilder verdoppeln die Klickraten von Pressemitteilungen, Videos verdreifachen sie. Bauen Sie also gezielt visuelle Elemente in ihre Pressemitteilung ein, um ihr mehr Aussagekraft zu verleihen und Zusammenhänge leichter verständlich zu machen. Das erhöht die Reichweite enorm.

Regelmäßiges Veröffentlichen sorgt für nachhaltigen Erfolg
Einmal ist keinmal. Wer nicht regelmäßig veröffentlicht, wird in der Onlinewelt noch weniger wahrgenommen. Wollen Sie ein Thema besetzen, sollten Sie neben klassischen Produkt-oder Unternehmenshemen vor allem mit journalistische Fachthemen Inhalte für eine regelmäßige Veröffentlichung von Online-Pressemitteilungen generieren. Weg vom reinen „Neues Produkt, neue Kampagne, wir haben, wir können...“ hin zu nutzenstiftenden Inhalten, die Ihrer Leserschaft zeigen, dass Sie für ein spezielles Thema stehen. Bieten Sie Medienvertretern ein digitales Zuhause, beispielsweise in Form eines Newsrooms, auf das sie stets zurückkommen können, wenn es um Ihr Unternehmen und Ihren Themenbereich geht.

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