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Scandlines mit mehr Kapazität

Pressemitteilung   •   Sep 07, 2015 14:30 CEST

Scandlines hat im ersten Halbjahr 2015 positive Tendenzen bei den Verkehrszahlen insbesondere auf der Strecke Rostock-Gedser verzeichnet. Aus diesem Grund wird die künftige Verkehrsentwicklung mit weiteren Investitionen in die Überfahrt abgesichert.

Scandlines hatte einen ereignisreichen Sommer mit viel Verkehr auf den beiden Strecken Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser. Dies ist angesichts der laufenden Fertigstellung der „Berlin” und der „Copenhagen” in der dänischen Werft FAYARD eine erfreuliche Entwicklung.

„Wir hatten 2014 eine positive Entwicklung beim Verkehr und können uns freuen, dass sich diese Entwicklung im ersten Halbjahr 2015 fortgesetzt hat. Insbesondere auf der Strecke Rostock-Gedser sehen die Zahlen gut aus, was hinsichtlich des Einsatzes der beiden Neubauten in einigen wenigen Monaten eine gute Nachricht ist“, berichtet Scandlines CEO Søren Poulsgaard Jensen. Die Strecke hat gegenüber dem Vorjahr vorläufig einen Zuwachs von knapp zehn Prozent beim Pkw-Verkehr und fünf Prozent beim Frachtvolumen verzeichnet.

Mit Platz für 460 Autos oder 96 Lkws wird die Kapazität mit den beiden neuen Fähren, der „Berlin” und der „Copenhagen”, mehr als verdoppelt.

„Wir erleben, dass der Verkehr vom mittel- und osteuropäischen Korridor ansteigt, und beim Frachtverkehr sehen wir ein Niveau, das über dem liegt, das wir vor der Finanzkrise hatten. Wir setzen langfristig auf die Strecke, auch wenn eine feste Querung des Fehmarnbelts kommen sollte. Es ist eine Tatsache, dass man 150 km sparen kann, wenn man die Strecke Rostock-Gedser nimmt, beispielsweise von Berlin auf dem Weg nach Kopenhagen”, sagt Søren Poulsgaard Jensen.

Die Passagierkapazität erhöht sich zur Freude der Busgesellschaften, die die Strecke auf dem Weg nach Skandinavien häufig nutzen, ebenfalls von 1.000 auf 1.300. Gleichzeitig können sich die Kunden auf mehr feste Abfahrten alle zwei Stunden freuen.

Die neuen Fähren werden mit ihren zwei Autodecks ganze fünf Fahrspuren für die Auf- und Abfahrt haben. Trotz einer Verdopplung der Kapazität werden die neuen Fähren ebenso wie die derzeitigen Fähren somit nur 15 Minuten im Hafen liegen.

Die Fertigstellung der beiden neuen Fähren stellt eine Investition von mehr als EUR 100 Millionen pro Umbau jedes Schiffs dar. Die Arbeit befindet sich in der Schlussphase, und alle Zulieferer sind mit der Fertigstellung ihrer Aufgaben beschäftigt, während gleichzeitig die Prüfung der Schiffssysteme nach einem festen Plan läuft. Derzeit gehen wir davon aus, dass die „Berlin” die Werft Ende Oktober verlassen wird und damit im November den Betrieb aufnehmen kann.

Die beiden neuen Fähren werden die „Kronprins Frederik” und die „Prins Joachim” ersetzen, die heute auf der Route Rostock-Gedser fahren. Um einen stabilen Übergang sicherzustellen und weiterhin der Verkehrsentwicklung folgen zu können, hat Scandlines jedoch beschlossen, die „Kronprins Frederik” zu behalten und sie als Ersatzfähre sowohl auf der Strecke Rostock-Gedser als auch auf der Strecke Puttgarden-Rødby einzusetzen. Mit einer zusätzlichen Fähre, die auf beiden Strecken eingesetzt werden kann, werden sowohl die Kapazität als auch die Zuverlässigkeit wesentlich gesichert. 

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.
Das Kerngeschäft ist der effiziente und zuverlässige Transport für sowohl Passagiere als auch Frachtkunden. Im Fokus steht dabei Wertschöpfung für die Kunden an Bord der Fähren wie in den Scandlines-Shops an Land.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2014 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 60.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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