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Scandlines’ neue Hybridfähre auf den Namen „Berlin“ getauft

Pressemitteilung   •   Mai 03, 2016 19:43 CEST

Seit Dienstag, dem 3. Mai 2016 ist es offiziell. Scandlines’ erste der beiden neuen Passagierfähren für die Strecke Rostock-Gedser erhielt während einer feierlichen Zeremonie den Namen „Berlin“.

Etwa 150 Sondergäste waren zu diesem feierlichen Anlass an Bord der neuen Hybridfähre geladen, die momentan in ihrem neuen Fährbett in Rostock liegt. Während der Festlichkeiten bot sich den Gästen eine fantastische Aussicht auf die Einfahrt der Fähren in Warnemünde.

„Die lange Wartezeit hat sich gelohnt und es freut mich, dass Sie bei Scandlines trotz aller Schwierigkeiten die Nerven behalten haben“, so Ines Rehberg, Taufpatin. „Somit findet die Geschichte der „Berlin“ und ihres Schwesternschiffs einen glücklichen Fortgang.“ Ines Rehberg ist die Ehefrau von Eckhardt Rehberg, CDU-Bundestagsmitglied und Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft. Auf Bitte der Taufpatin hin überreichte Scandlines dem Förderverein Hanse-Tour-Sonnenschein, der sich für krebskranke Kinder einsetzt, eine Spende von 2.500 EUR.

Unter der Teilnahme von Politikern, Journalisten, Kooperationspartnern und anderen Interessenten wurde die Fähre auf den Namen „Berlin“ getauft. Der Name symbolisiert auf passende Weise sowohl den strategischen Fokus der Reederei auf die Strecke Rostock-Gedser als auch Scandlines’ Glauben an die Zukunft des Fährbetriebs zwischen Deutschland und Dänemark. Gleichzeitig wird mit der Namensgebung die kurze, direkte Verbindung zwischen den beiden Landeshauptstädten hervorgehoben.

„Es war ein steiniger Weg bis zum Ziel“, so Søren Poulsgaard Jensen, CEO bei Scandlines. „Aber ich bin sehr stolz auf das endgültige Resultat, das wir heute auf unserer ältesten, über 100-jährigen Strecke präsentieren können.“

„Scandlines kann nun eine topmoderne Passagier- und Frachtfähre ihr Eigen nennen, die damit in dieweltgrößte Flotte an Hybridfähren eingeht. Und wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben“, so Søren Poulsgaard Jensen weiter.

Insgesamt wurden mehr als 140 MEUR pro Schiff investiert und mit der Erweiterung der Hafenanlagen sichert Scandlines den zentralen Verkehrskorridor zwischen sowohl Deutschland und Dänemark als auch ganz Europa und Gesamtskandinavien.

Vergangene Woche konnte die „Berlin“ ihre Probefahrt erfolgreich beenden. Diese führte von der dänischen Werft FAYARD in Munkebo auf der Insel Fünen über Gedser bis schließlich nach Rostock.

Momentan wird intensiv an den letzten Anpassungen gearbeitet, bevor die „Berlin“ endgültig in Betrieb genommen werden kann. In einigen Monaten wird dann ihr Schwesternschiff, die „Copenhagen“, nachfolgen. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Hybridfähre manifestiert die Reederei Scandlines ihren Fokus auf den zukunftssicheren Verkehr zwischen Berlin und Kopenhagen, um den Weg für zukünftiges Wachstum in beiden Ländern zu bahnen.

Über Scandlines

Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft ist der effiziente und zuverlässige Transport für sowohl Passagiere als auch Frachtkunden. Im Fokus steht dabei Wertschöpfung für die Kunden an Bord der Fähren wie in den Scandlines-Shops an Land.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2014 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 60.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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