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Scandlines richtete 2015 ihren Fokus auf das Kerngeschäft und investierte in die Zukunft

Pressemitteilung   •   Mai 20, 2016 08:00 CEST

2015 richtete die Reederei Scandlines ihren Fokus ganz auf das Geschäft der deutsch-dänischen Routen. Zudem wurde 2015 maßgeblich in die Zukunftssicherung des Fährbetriebs der Scandlinesgruppe sowie in Catering- und Retailaktivitäten investiert. Die Maßnahmen zur Stärkung der Rostock-Gedser Route haben sich bezahlt gemacht – Scandlines konnte die größte Passagieranzahl der vergangenen fünf Jahre verzeichnen und kann starke Wirtschaftsresultate vorweisen. 

Das Umsatzwachstum stieg um 3,5 % auf 460 Mio. EUR (2014: 445 Mio. EUR), da Scandlines die größte Passagieranzahl der vergangenen fünf Jahre verzeichnen konnte. 2015 beförderten die Fähren 7,6 Mio. Passagiere, 1,8 Mio. PKW und 0,5 Mio. LKW. Die Entwicklungssteigerung ist auf eine besonders gute Performance auf der Strecke Rostock-Gedser zurückzuführen. Hier konnte im Laufe des Jahres ein Anstieg von 9,6 % im PKW-Bereich sowie ein Passagierzuwachs von 6,3 % verzeichnet werden. Die Strecke Puttgarden-Rødby erlebte einen leichten Rückgang von 0,1 % im PKW-Bereich sowie einen moderaten Zuwachs von 2,2 % im Passagierbereich. Diese Entwicklung ist auf betriebsspezifische Herausforderungen im Jahr 2015 zurückzuführen, als die Kapazität der Strecke in der Hochsaison aufgrund einer während eines geplanten Werftaufenthalts beschädigten Fähre um 25 % reduziert wurde. Das Frachtvolumen stieg um insgesamt 6,2 % an und auch die Verkaufszahlen in den Bereichen Catering und Retail einschließlich BorderShop setzten ihre positive Entwicklung fort, nicht zuletzt aufgrund der maßgeblichen Investitionen der vergangenen Jahre.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (recurring EBITDA) konnte mit einem Anstieg von 6,3 % auf 170 Mio. EUR (2014: 160 Mio. EUR) verbessert werden, was einer EBITDA-Marge von 37 % (2014: 36 %) entspricht. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf das Wachstum auf der Strecke Rostock-Gedser sowie auf Kostenreduzierungen und Betriebsoptimierungen zurückzuführen.

Wir haben den positiven Trend 2015 fortgesetzt und unsere Erwartungen für das Jahr erfüllt. Unsere Entwicklungsmaßnahmen zur Stärkung der Strecke Rostock-Gedser führten zu positiven Ergebnissen, was uns wiederum in der Annahme bestärkt, dass die Route sich als effektiver, zuverlässiger und wettbewerbsfähiger Korridor zwischen Zentral- und Osteuropa erweisen wird. Trotz der Herausforderungen mit der Fertigstellung unserer beiden neuen Hybridfähren für die Strecke Rostock-Gedser sowie eines mehrmonatigen Kapazitätsrückgangs von 25 %, konnten wir im Laufe des Jahres sowohl unseren Umsatz als auch unseren Gewinn steigern und konnten zudem die größte Passagieranzahl der vergangenen fünf Jahre verzeichnen“, so CEO Søren Poulsgaard Jensen.

Im Laufe des Jahres 2015 arbeitete Scandlines auch weiterhin an einer fokussierteren und wettbewerbsfähigeren Geschäftsstrategie. Hierzu gehörten u.a. der Verkauf der Strecke Helsingør-Helsingborg im Januar, eine Vereinfachung der Organisationsstruktur durch den Umzug der deutschen Hauptgeschäftsstelle von Warnemünde nach Hamburg sowie eine Konsolidierung von Betriebsfunktionen in den Häfen von Rostock und Puttgarden. Gleichzeitig investierte Scandlines 136 Mio. EUR (2014: 122 Mio. EUR) in IT-Systeme, Verkaufs- und Marketingaktivitäten sowie in die Fertigstellung zweier neuer Hybridfähren durch die dänische Werft FAYARD. Diese sollen 2016 in Betrieb genommen werden. Das 2014 lancierte Kundenvorteilsprogramm SMILE entwickelte sich ebenfalls weiter. Die Mitgliederzahl liegt nun bei 200.000und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Auch 2015 verfolgte die Reederei ihr langfristiges Vorhaben eines emissionsfreien Fährbetriebs auf der Strecke Puttgarden-Rødby weiter. Ein erneuter Entwicklungsschritt wurde gegangen, als die Scandlinesgruppe ihr Hybridantriebssystem mit Closed-Loop-Scrubbern kombinierte, um die neuen, seit dem 1. Januar 2015 geltenden Schwefelvorgaben erfüllen zu können.

„Wir haben uns ganz auf unser Geschäft auf den Deutschland-Dänemark Routen konzentriert, in Kombination mit einem starken Catering- und Retailangebot. Zudem haben wir maßgeblich in unser nachhaltiges und langfristiges Geschäftsmodell investiert, während wir zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit gleichzeitig unsere Schulden reduzieren konnten. Hiermit möchten wir ein klares Zeichen setzen, dass wir in unsere Strategie vertrauen, mit der Weiterentwicklung der Fährlinie Rostock-Gedser sowie dem fortdauernden Fährbetriebs auf der Strecke Puttgarden-Rødby sehr gute Ergebnisseerzielen zu können, ungeachtet dessen, ob die feste Fehmarnbeltquerung eines Tages Realität wird oder nicht“, so CEO Søren Poulsgaard Jensen weiter.

Scandlines erwartet für 2016 einen leichten Umsatzrückgang aufgrund der hohen Charterkosten für die beiden neuen Schiffe, die auf der Strecke Rostock-Gedser eingesetzt werden sollen.

In Mio. EUR                                                                                              2015                 2014                   
Umsatz460445
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (recurring EBITDA)170160
Abschreibungen-28-26
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT)142134
Nettovermögen-46-51
Ergebnis vor Steuern10964
Steuern auf das Jahresergebnis-2-4
Jahresergebnis 10860
Summe der Aktiva13481446
Investitionen (Kapitalaufwendungen)136122
Verzinsliches Fremdkapital830838
Durchschnittliche Zahl der Angestellten 14881533

Der vollständige Bericht in Englisch für Scandferries ApS kann hier heruntergeladen werden.

Über Scandlines

Scandlines wurde 1998 gegründet und ist eine größere europäische Reederei. Auf zwei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunftbietet Scandlines effizienten und zuverlässigen Transport für Passagiere und Frachtkunden. Im Fokus stehen dabei guter Service und ein abwechslungsreiches An-Bord-Erlebnis auf den Fähren sowie umfassende Einkaufsmöglichkeiten in den BorderShops an Land.

2015 transportierte Scandlines 7,6 Millionen Passagiere, 1,8 Millionen Pkw und 500.000 Frachteinheiten auf den Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser.

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