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Faszination Feuer: Richtiger Umgang will gelernt sein

Blog-Eintrag   •   Aug 04, 2015 12:49 CEST

Im Sommer ist Hochsaison für Lagerfeuerromantiker und Grillfans: Doch aufgepasst, schon kleine Feuer bergen Gefahren, die nur allzu oft unterschätzt werden. Damit der Umgang mit dem Feuer ein Vergnügen ohne Folgen bleibt, rät die SIGNAL IDUNA, einige Regeln – inklusive Versicherungsschutz – zu beachten. Das gilt insbesondere, wenn Kinder mit von der Partie sind.

Feuer hat seine ganz eigene Faszination: Nicht nur Erwachsene werden davon angezogen, noch stärker locken die Flammen Kinder an. Elterliche Verbote nützen kaum etwas. Vielmehr müssen Kinder frühzeitig lernen, welche Gefahren vom offenen Feuer ausgehen und wie sie sich am Feuer zu verhalten haben, damit sie keine Brandschäden verursachen oder selbst zu Schaden kommen.

Wertvolle Tipps, wie Eltern und andere Verantwortliche Gefahren beim Umgang mit Feuer von vornherein vermeiden können, gibt die Webseite www.ampellini.de, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft eingerichtet hat. Dort sind auch Tipps zu finden, wie Kinder altersgerecht lernen, mit Feuer umzugehen – vom gefahrlosen Anzünden eines Streichholzes unter der Aufsicht Erwachsener bis zum korrekten Notruf bei der Feuerwehr im Falle eines Brandes.

Grillen – für die Meisten ein rustikales, kommunikatives Vergnügen. Grill-Geräte müssen aber fachgerecht zusammengesetzt und sicher aufgestellt sein. Sicherheitsabstände zu Markisen und Gartenmöbel beachten. Bei langer Trockenheit darf wegen Brandgefahr nicht in „freier Natur“ gegrillt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, hält einen Wassereimer oder einen Feuerlöscher in Nähe des Grills parat. Und ganz wichtig: Benutzte Grillkohle nur vollständig erkaltet entsorgen.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Unglück kommen: Versicherungen – von der Haftpflicht-, der Hausrat- und Wohngebäude- bis hin zur Unfallversicherung – helfen, das finanzielle Risiko von Brandschäden zu begrenzen. Doch aufgepasst: Unfälle beim Grillen sind Freizeitunfälle, gegen die man ohne eine private Unfallversicherung finanziell nicht abgesichert ist. Zwar gehen die meisten „Grillunfälle“ glimpflich aus, doch bei Tod oder Invalidität des Unfallopfers können die finanziellen Folgen eines Freizeitunfalls gravierend sein.

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