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„Führerschein mit 17“: Vor dem Start Versicherungspolice überprüfen

Blog-Eintrag   •   Mai 31, 2016 20:21 CEST

(Mai 2016) Fahranfänger verursachen statistisch die meisten Verkehrsunfälle. Der häufigste Grund: fehlende Fahrpraxis. Im Rahmen des „Begleiteten Fahren mit 17“ haben Jugendliche daher die Möglichkeit, erste Fahrerfahrungen bereits ab dem 17. Geburtstag zu sammeln. Hier gibt es auch in Sachen Versicherungsschutz einiges zu beachten, so die SIGNAL IDUNA.

Jugendliche müssen sich bei einer Fahrschule für eine Fahrausbildung Klasse B oder BE anmelden. Zudem müssen sie einen Fahrerlaubnisantrag beim zuständigen Amt stellen. Dies ist frühestens mit 16einhalb Jahren und Zustimmung der Erziehungsberechtigten möglich. Nach erfolgreicher Fahrprüfung – theoretisch frühestens drei Monate vor dem 17. Geburtstag, praktisch frühestens einen Monat – erhält der Fahrschüler mit Vollendung des 17. Lebensjahrs eine Prüfungsbescheinigung. Mit dem 18. Geburtstag wird die Prüfbescheinigung in einen regulären Führerschein umgewandelt.

Die Bescheinigung ist nur in Deutschland und Österreich gültig. In diese sind maximal zwei Begleitpersonen einzutragen: Sie müssen das 30. Lebensjahr vollendet haben, mindestens fünf Jahre den Führerschein Klasse 3 bzw. Fahrerlaubnis B besitzen und dürfen nicht mehr als drei Punkte in Flensburg haben. Für Begleiter gibt es übrigens eine spezielle Schulung, die zwar nicht obligatorisch, wohl aber ratsam ist.

Jugendliche, die im Besitz der Ausnahmegenehmigung sind, aber ohne einen der genannten Begleiter an Bord unterwegs sind, müssen mit einem Bußgeld von 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen sowie dem Verlust der vorläufigen Fahrerlaubnis.

Wer seinem Sprössling das Fahren in seinem Auto ermöglichen will, sollte in jedem Fall seine Kfz-Police überprüfen, empfiehlt die SIGNAL IDUNA. Sind hier als Fahrer nur Personen über 23 Jahren eingetragen, muss der Halter den jugendlichen Nutzer seiner Versicherung melden, da sich dies unmittelbar auf den Versicherungsbeitrag auswirkt. Unterbleibt dies, erlischt im Schadensfall zwar nicht der Versicherungsschutz: Viele Versicherer verhängen Vertragsstrafen und fordern die ausstehenden Beiträge nach.

Übrigens: Im Fairness-Ranking der Wirtschaftszeitschrift Focus-Money erhielt die SIGNAL IDUNA zum fünften Mal in Folge die Auszeichnung „Fairster Kfz-Versicherer“. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis bewerteten die knapp 3.000 befragten über Kundenservice, -beratung und –kommunikation sowie Schadensregulierung und das Produktangebot.

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