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Kinder: sicherer durch die dunkle Jahreszeit

Blog-Eintrag   •   Nov 04, 2016 18:00 CET

Im Straßenverkehr auf gute Sichtbarkeit achten

(November 2016) Schulanfang und –wechsel liegen jetzt bereits einige Zeit zurück, und so sollte für alle Verkehrsteilnehmer bereits ein wenig Routine eingekehrt sein. Doch die kürzer werdenden Tage und zunehmend herbstlichen Sichtverhältnisse stellen alle Beteiligten wieder vor weitere Herausforderungen, so die SIGNAL IDUNA.

Kinder verhalten sich im Straßenverkehr oft anders, als es erwachsene Verkehrsteilnehmer erwarten. Kommt dann noch schlechte Sicht dazu, sind unfallträchtige Situationen vorprogrammiert. Zumal Auto- und Motorradfahrer dazu noch häufig deutlich zu schnell unterwegs sind. Wer beispielsweise mit seinem Auto durch eine 30er-Zone mit 50 Stundenkilometern fährt, muss bei einer Notbremsung mit einem doppelt so langen Anhalteweg rechnen.

Damit die Kinder besser gesehen werden, rät die SIGNAL IDUNA zumindest zu heller Kleidung. Zusätzlich empfehlenswert ist es, wenn Jacken und Schuhe mit reflektierenden Elementen ausgestattet sind. Auch der Schulranzen kann zur Sicherheit beitragen. Entspricht er nämlich der Norm DIN 58124, sollte unter anderem garantiert sein, dass in Front und Seiten mindestens 20 Prozent leuchtendes und zehn Prozent reflektierendes Material verarbeitet sind. So können andere Verkehrsteilnehmer die Kleinen noch viel früher erkennen, was den Reaktionsspielraum für ein eventuelles Bremsmanöver deutlich erhöht.

Aber Unfälle mit Schul- und Vorschulkindern passieren nicht nur, wenn diese zu Fuß oder mit dem Roller unterwegs sind. Die meisten schweren und tödlichen Verkehrsunfälle mit Kindern ereignen sich, weil die Kinder im Fahrzeug der Eltern mangelhaft gesichert sind. Wer den Nachwuchs also mit dem Auto zur Schule bringt, muss darauf achten, dass Kinder unter zwölf Jahren oder einer Körpergröße unter 1,50 Metern mit Rückhaltesystemen gesichert werden müssen. Die Kinder sollten zudem immer auf der Gehwegseite aussteigen.

Die SIGNAL IDUNA empfiehlt, Kinder auch außerhalb von Schule und Schulweg gegen die Folgen eines Unfalles abzusichern. Eine private Unfallversicherung, wie sie beispielsweise im PFIFFIKUS Kinderschutz enthalten ist, ergänzt nicht nur die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, sondern leistet auch bei Freizeitunfällen.

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