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Private Krankenversicherung: Neue Leitlinien in Kraft

Blog-Eintrag   •   Jan 05, 2016 17:01 CET

Versichertenrechte weiter gestärkt

(Januar 2016) Zum 1. Januar sind die neuen Tarifwechsel-Leitlinien für privat Krankenversicherte in Kraft getreten. Auch die Krankenversicherer der SIGNAL IDUNA bekennen sich zu diesen Leitlinien.

Das Versicherungsvertragsgesetz garantierte Privatversicherten auch vorher schon das Recht auf Tarifwechsel innerhalb des eigenen Unternehmens. Ein solcher unternehmensinterner Tarifwechsel ermöglicht es Versicherten, ihren Versicherungsschutz einem geänderten Bedarf anzupassen, so die SIGNAL IDUNA. Seit jeher machen die Versicherer bei Beitragsanpassungen auf diesen Anspruch aufmerksam und bieten – wenn die Versicherten älter sind als 60 Jahre – Tarifalternativen mit gleichartigem Schutz zu geringeren Beiträgen an. Ein unternehmensinterner Tarifwechsel ermöglicht es Versicherten, ihren Versicherungsschutz einem geänderten Bedarf anzupassen.

Um dieses Recht weiter zu stärken, haben die privaten Krankenversicherer ‚Leitlinien für einen transparenten und kundenorientierten Tarifwechsel‘ erarbeitet. Sie konkretisieren nicht nur das bisher geltende Recht, sondern gehen deutlich darüber hinaus. Künftig erhalten die Versicherten bei Beitragsanpassungen bereits ab dem 55. Lebensjahr konkrete Tarifalternativen – also fünf Jahre früher als gesetzlich vorgesehen. Außerdem verpflichten sich die teilnehmenden Versicherer, Tarifwechsel-Anfragen innerhalb von 15 Arbeitstagen zu beantworten.

Überdies verpflichten sich die teilnehmenden Unternehmen, wechselwilligen Versicherten entweder alle Zieltarife aufzuzeigen oder geeignete Tarife auf der Basis eines objektiven Auswahlsystems zu benennen. Die Auswahlkriterien werden durch unabhängige Wirtschaftsprüfer kontrolliert.

Die SIGNAL IDUNA empfiehlt allen, die über einen Tarifwechsel nachdenken, sich durch ihren Versicherer beraten zu lassen. Dies geschieht kostenlos, sach- und interessengerecht und aus erster Hand. Eine Beratung bei externen „Tarifoptimierern“ ist dagegen nur gegen teilweise nicht unerhebliche Gebühren zu bekommen. Zudem besteht oft die Gefahr, unbedacht auf wichtige Leistungen zu verzichten.

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