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Startschuss für die Gartensaison

Blog-Eintrag   •   Mär 17, 2016 20:00 CET

(März/April 2016) Zwar können auch jetzt noch ein paar kalte Tage die aufkeimenden Frühlingsgefühle stören. Doch tendenziell zeigen Temperaturen und Tageslänge wieder klar nach oben. Für Hobbygärtner ist’s jetzt an der Zeit, sich um den heimischen Garten zu kümmern, erinnert die SIGNAL IDUNA.

Ab März steht unter anderem Pflanzen und Säen auf dem Programm. So können jetzt beispielsweise die ersten robusten Zwiebelpflanzen oder auch frühblühende Obstgehölze gepflanzt werden. Experten empfehlen aber, die Beete noch mit Folie abzudecken, um für eventuelle Frostnächten auf Nummer sicher zu gehen. Mit dem Setzen von Rosensträuchern und Gehölzen sollte man aber noch mindestens bis zur Monatsmitte warten. Fachleute gehen nach der Regel vor, dass für den Sommer alles in die Erde kann, wenn der Boden frostfrei ist. Eine gute Vorbereitung des Bodens ist dabei das A & O, denn je lockerer die Erde ist, desto schneller erwärmt sie sich.

Damit der Garten bald zu voller Pracht erwachen kann, sind auch frühe Pflegemaßnahmen sinnvoll. So kann man an frostfreien Tagen Hecken zurückschneiden, und auch Stauden und Rosen sollte man jetzt einen kräftigen Rückschnitt gönnen. Wer einen Häcksler hat, kann den Schnitt als Mulch an den Pflanzen verteilen. Um den Wuchs zu unterstützen, ist jetzt die beste Zeit, um – nicht zu üppig! – zu düngen: am besten mit organischem Dünger oder reifer Komposterde, die man um die Pflanzen aufbringt. Beim Düngen sollte man übrigens immer Handschuhe tragen.

Der Rasen braucht nach dem Winter aufgrund der angesammelten Feuchtigkeit meistens noch Schonzeit. Ab Ende März, Anfang April sollte man dann das erst Mal mähen. Ist es nötig, nach der Winterpause zu vertikutieren, um Moos und Rasenfilz zu entfernen, dann bietet sich die Zeit nach dem ersten Rasenschnitt an. Anschließend unterstützt man das Wachstum mit einem speziellen Rasendünger und pflanzt, sofern erforderlich, Rasen nach.

Doch aufgepasst: Gartenarbeit ist unfallträchtig. Davon wissen jährlich rund 200.000 Menschen ein Lied zu singen, die in ihrem Garten verunglücken. Meistens geht ein derartiges Malheur zum Glück glimpflich aus, doch auch kleinere Blessuren sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Größere Abschürfungen gehören unbedingt in ärztliche Hand, um die Wunde fachgerecht zu versorgen.

Tipp der SIGNAL IDUNA: Um Unfälle von vornherein zu vermeiden, sind nicht nur feste Schuhe wichtig. Wer eine Leiter benötigt, muss dafür sorgen, dass sie auf einem festen, rutschfesten Untergrund steht. Bei elektrischen Gartengeräten ist außerdem unbedingt die Gebrauchsanleitung zu beachten. Da die meisten Unfälle in der Freizeit passieren und somit nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, ist auch hier privater Versicherungsschutz unerlässlich.

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