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Weihnachtsbäume: Sicherer Transport ist vorgeschrieben

Blog-Eintrag   •   Dez 02, 2015 19:17 CET

(Dezember 2015) Tannengrün und Weihnachten gehören untrennbar zusammen. So ziert ein mehr oder weniger imposanter Weihnachtsbaum wohl die meisten Stuben hierzulande. Doch bis es soweit ist, heißt es, den Tannenbaum unfallfrei nach Hause zu bringen. Die SIGNAL IDUNA hat dazu einige Tipps zusammengestellt.

Wer seinen Baum mit dem eigenen PKW transportiert, sollte die Maße des Fahrzeugs grob im Kopf haben, wenn er sich für einen Tannenbaum entscheidet. Zwar darf eine transportierte Last bis zu drei Meter über das Heck des Fahrzeugs herausragen, wenn sie maximal 100 Kilometer weit befördert wird. Doch empfehlen Verkehrsexperten, sich auf einen Überstand vom maximal 1,50 Meter zu beschränken. Ragt der Baum nach hinten um mehr als einen Meter über das Auto hinaus, ist das Ende zum Beispiel mit einem roten Schild zu markieren, das mindesten 30 mal 30 Zentimeter groß ist und nicht höher als 1,50 Meter angebracht ist. Bei Dunkelheit wird eine rote Leuchte nebst Rückstrahler benötigt.

Im Kofferraum ist eine Folie auf dem Boden hilfreich, damit man den Baum leicht hineinlegen und wieder hinausziehen kann. Wenn man den Tannenbaum auf dem Dach transportiert, ist die richtige Lagerung und Sicherung das A&O. Damit der Fahrtwind nicht in die Äste greifen kann, muss der Tannenbaum mit der Spitze Richtung Heck gelagert werden. Zur Sicherung sind Spanngurte nötig, denn Expandergummis beispielsweise reichen nicht aus, um den Baum auch bei einer Vollbremsung auf dem Dach zu halten. Selbstverständlich darf die Dachladung weder seitlich noch nach vorne hin über das Auto hinausragen.

Ist die Ladung gar nicht oder unzureichend gesichert, kann dies nicht nur Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer bedeuten. Wird man erwischt, setzt es zudem ein Bußgeld und bei Gefährdung einen Punkt in der Verkehrssünderkartei.

Übrigens: Mit Tannenbäumen verhält es sich wie mit Schnittblumen. Auch der Weihnachtsbaum hält länger frisch, wenn man zu Hause das trockene Ende absägt, bevor man ihn ins Wasser stellt.

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