Direkt zum Inhalt springen

Pressemitteilung -

Visa Payment Monitor: Digitale Innovationen auf dem Vormarsch - Sicherheit als Erfolgskriterium

  • Mobiles Bezahlen erreicht in Österreich einen neuen Höchststand (30 %). Besonders die Jüngeren nutzen Smartphone oder Wearable an der Kasse (52 %).
  • Bei neuen Angeboten wie Echtzeitüberweisungen und digitaler Identifikation sind die Bedenken noch groß – Sicherheit und Vertrauen spielen hier die breite Akzeptanz eine entscheidende Rolle.
  • Jede:r dritte Österreicher:in (32%) war bereits von Online-Betrug betroffen.

Wien, 22. Jänner 2025 – Beim Bezahlen wird besonders deutlich, wie sehr die Digitalisierung den Alltag erleichtert und von den Österreicher:innen angenommen wird. So befinden sich laut dem Visa Payment Monitor, einer Umfrage unter rund 1.000 Österreicher:innen, digitale Zahlverfahren auf dem Vormarsch. Der Anteil jener, die schon einmal mit dem Smartphone oder Wearable im Geschäft bezahlt haben, erreicht mit 30 Prozent einen neuen Höchststand. Bei neuen Angeboten wie Echtzeitüberweisungen oder Online-Identifikation sind die Bedenken jedoch noch groß. Entscheidend für deren Erfolg und die breite Akzeptanz sind daher vor allem die Aspekte Sicherheit und Vertrauen.

„Die Österreicherinnen und Österreicher sind der Digitalisierung gegenüber offener, als man vielleicht annehmen möchte. Wir sehen das eindeutig beim mobilen Bezahlen, das immer häufiger genutzt wird. Für uns ein schöner Beleg, dass das Vertrauen in digitale Bezahlmöglichkeiten insgesamt wächst, während technische Hürden und Vorbehalte abnehmen“, sagt Stefanie Ahammer, Country Managerin von Visa Österreich. Bei den 18- bis 35-Jährigen ist mobiles Bezahlen besonders stark verankert: Jede:r Zweite (52 %) zahlt mit dem Handy oder einem Wearable. „Das Smartphone ersetzt für viele Jüngere die klassische Geldbörse“, so Ahammer. Gleichzeitig sinkt die Zahl derer, die Bargeld nur aus Vorsicht mitnehmen, falls Zahlungen mit Karte oder Mobiltelefon nicht möglich sind – ein Hinweis darauf, dass das Vertrauen in die Akzeptanz digitaler Zahlungen gewachsen ist.

Innovation braucht Vertrauen
Ein ambivalentes Bild zeigt sich beim Thema Echtzeitüberweisungen, die aufgrund einer neuen EU-Regulierung nun flächendeckend angeboten werden: Zwar ist das Angebot im Alltag der Österreicher:innen angekommen, das Vertrauen muss sich aber noch aufbauen. So äußert rund die Hälfte (49 %) Bedenken, weil Echtzeitzahlungen nicht zurückgebucht werden können, und würde diese daher nur bedingt nutzen. 16 Prozent lehnen sie derzeit gänzlich ab. Mehr als ein Drittel (38 %) verwendet Echtzeitüberweisungen zumindest unregelmäßig – meist, um Rechnungen schnell zu begleichen (65 %) oder Geld an Freund:innen oder Familienmitglieder zu überweisen (33 %). Auch was die Online-Identifikation, beispielsweise durch ID Austria, betrifft, sind die Sorgen derzeit noch groß: So äußern rund 44 Prozent der Befragten Bedenken um die Sicherheit digitaler Identitätslösungen bei Verlust des eigenen Smartphones. Rund vier von zehn machen sich Sorgen um den Datenschutz. Gleichzeitig erkennt jeweils ein Drittel den Vorteil, Ausweise und Dokumente an einem Ort abspeichern zu können bzw. sich schnell authentifizieren zu können. 44 Prozent können sich zudem vorstellen, die von der EU geplante digitale Brieftasche, EUDI-Wallet, zu nützen – zum Beispiel für digitale Behördengänge, Online-Identifikation und Zahlungsautorisierung.

„Damit digitale Innovationen wie Echtzeitüberweisungen und die digitale Brieftasche ihr volles Potenzial entfalten können, müssen Sicherheit und Vertrauen für Konsumentinnen und Konsumenten spürbar sein“, sagt Ahammer. „Entscheidend ist, dass Banken, Zahlungsdienstleister und Behörden gemeinsam daran arbeiten, digitale Angebote einfach und sicher zu gestalten. Bei Visa treiben wir diesen Wandel aktiv voran.“

Sicherheitsrisiken im Alltag: Viele Konsument:innen betroffen
Sicherheit ist auch beim Bezahlen für die Mehrheit (68 %) der Befragten das wichtigste Kriterium. Immerhin zeigen die Erfahrungen der Österreicher:innen, dass Betrug und Diebstahl weit verbreitet sind. Laut dem Visa Payment Monitor wurde fast vier von zehn Personen (37 %) bereits Bargeld gestohlen, und auch online waren 32 Prozent der Menschen Opfer von Betrug. Ein Viertel (24 %) hat schon bei Fakeshops bestellt, 21 Prozent haben auf Phishing-E-Mails reagiert, während 17 Prozent vom Diebstahl ihrer Zahlungsdaten und 15 Prozent von Identitätsdiebstahl betroffen waren. Jede:r Fünfte (21 %) findet es schwer, betrügerische Webseiten oder E-Mails zuverlässig zu erkennen, was vor allem daran liegt, dass Betrugsszenarien vielfältiger werden und Betrüger:innen mit immer professionelleren Methoden vorgehen.

„Angesichts zunehmender Betrugsversuche arbeiten wir bei Visa kontinuierlich daran, digitale Zahlungen noch sicherer zu machen, um Karteninhaberinnen und -inhaber zu schützen. Sollte eine Karte dennoch missbräuchlich verwendet werden, erhalten Konsumentinnen und Konsumenten ihr Geld zurück“, sagt Stefanie Ahammer abschließend. So hat der Zahlungstechnologieanbieter in den letzten fünf Jahren mehr als 12 Milliarden US-Dollar in Cybersicherheit und damit verbundene Technologien investiert. Die Betrugsrate bei Visa-Zahlungen liegt aktuell bei unter 0,1 %.

Über die Studie
In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa hat Visa vom 16. bis 29. September 2025 mit einer repräsentativen Onlineumfrage 1.051 Konsument:innen ab 18 Jahren in Österreich zu ihrer Einstellung zum digitalen Bezahlen und ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die Umfrage wurde 2025 zum fünften Mal in Folge durchgeführt. Alle Angaben in dieser Pressemitteilung ergeben sich aus der Studie, soweit nicht anders gekennzeichnet.


Über Visa Inc.

Visa ist ein weltweit führendes Netzwerk für digitales Bezahlen, das Transaktionen zwischen Konsument:innen, Verkäufern, Finanzinstituten und Regierungen in mehr als 200 Ländern und Regionen ermöglicht. Unser innovatives, zuverlässiges und sicheres Zahlungsnetzwerk verbindet Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften und erleichtert es ihnen, erfolgreich zu wachsen. Wir gestalten die Zukunft des Zahlungsverkehrs in der Überzeugung, dass eine Wirtschaft, die alle Menschen miteinbezieht, auch alle voranbringt. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website www.visaeurope.at.

Kontakt