News —
apoBank-Stiftung fördert lebensrettende Maßnahmen, bessere medizinische Versorgung und mehr Gesundheitskompetenz
Rund 125.000 Euro stellt die apoBank-Stiftung für die zweite Förderrunde in diesem Jahr zu Verfügung. Von insgesamt 38 eingereichten Projekten werden 23 nationale und internationale Initiativen unterstützt – darunter sieben Deutschlandstipendien. Die geförderten Projekte setzen an unterschiedlichen Orten und Versorgungsproblemen an – im Folgenden drei Beispiele:
Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in Mali
Mit Unterstützung des Kinderhilfswerks Eine Welt e. V. entsteht eine neue Entbindungsstation im Stadtteil Darsalam in Bamako. Das Projekt umfasst die Ausstattung der Geburts-, Beratungs- und Ruheräume mit medizinischen Geräten, Mobiliar und grundlegender Infrastruktur sowie Schulungen für das Gesundheitspersonal zu Hygiene, Gerätenutzung und Wartung. Das Ziel ist, sichere, hygienische und würdevolle Bedingungen für Geburten und die Betreuung von Müttern und Neugeborenen zu schaffen. Solche Maßnahmen reduzieren Infektionsrisiken und stärken die lokale Gesundheitsversorgung. Von den verbesserten Angeboten profitieren rund 1.400 Patientinnen und Patienten und etwa 60 Geburten pro Monat im Einzugsgebiet.
Lebensrettende Versorgung bei Schlangenbissen in Tansania
Die gemeinnützige Organisation Pflaster für Tansania e. V. sichert die kostenfreie Versorgung von Schlangenbissopfern mit dem lebensrettenden Gegengift Antivenom in mehreren Kliniken Tansanias. Schlangenbisse gehören zu den weltweit am stärksten vernachlässigten Todesursachen in den Tropen. Sie sind vor allem in ländlichen Regionen eine akute Gefahr. Jährlich sterben über hunderttausend Menschen an den Folgen, mehrere hunderttausend Betroffene erleiden dauerhafte Behinderungen. Durch das Projekt können schwere Vergiftungen auch bei Menschen behandelt werden, die in schwerzugänglichen Gebieten leben und für die die lebensrettende Behandlung oft unerschwinglich ist.
Gesundheitsversorgung und Bildungschancen für junge Frauen in Uganda
Groundbreaker gGmbH bietet jungen und geflüchteten Frauen aus Uganda und den Nachbarregionen einen sicheren Ausbildungs- und Wohncampus. Die Kombination aus beruflicher Ausbildung sowie gesundheitlicher und psychosozialer Förderung erhöht die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Förderung soll die Bereitstellung von Hygieneartikeln und medizinischer Grundversorgung ermöglichen sowie für mehr Gesundheitskompetenz und Schutz vor Missbrauch sorgen. So werden die Teilnehmerinnen in ihrem Wohlbefinden gestärkt, erhalten Zugang zu professioneller Unterstützung und können sich besser auf ihre Ausbildung in Bereichen wie Softwareentwicklung, Künstliche Intelligenz und Business Administration konzentrieren.
Nächste Förderrunde im Winter 2026
Die apoBank-Stiftung lädt interessierte Organisationen ein, sich an der nächsten Förderrunde zu beteiligen. Diese beginnt im Herbst 2026, Förderanträge können bis zum 15. November 2026 eingereicht werden.
Informationen zu den Förderkriterien sowie Beispiele bereits unterstützter Projekte sind auf der Website der Stiftung verfügbar.