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Teilnehmende des ersten Laubholzforums diskutieren gemeinsam über die stärkere Nutzung heimischer Laubhölzer im Bauwesen. Fac
Fachleute aus Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Bauwesen und Forschung sehen in der stärkeren Nutzung heimischer Laubhölzer großes Potenzial für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und eine nachhaltige, zukunftsfähige Bauweise.

Pressemitteilung

Umfrage zum ersten Laubholzforum bestätigt strategische Bedeutung von Laubholz für klimafähigen Holzbau

Rückenwind für stärkere Nutzung heimischer Laubhölzer im Bauwesen

Erkheim, März 2026: Die verstärkte Nutzung heimischer Laubhölzer wird von Fachleuten aus Forstwirtschaft, Holzverarbeitung, Bauwesen, Forschung und Verwaltung als wichtiger Zukunftsschritt für den Holzbau bewertet. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage unter den Teilnehmenden des ersten Laubholzforums, das vom Holzhaushersteller Baufritz initiiert und gemeinsam mit C.A.R.M.E.N. e.V. letzten November durchgeführt wurde.

Die Veranstaltung brachte erstmals Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, um die Perspektiven von Laubholz im Bauwesen vor dem Hintergrund des fortschreitenden Waldumbaus und der Anforderungen des Klimaschutzes zu diskutieren.

Die Umfrage zeigt eine breite inhaltliche Übereinstimmung: Nahezu alle Befragten sehen in der verstärkten Nutzung von Laubholz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten – vom Wald über die Verarbeitung bis zur baulichen Anwendung. Laubholz wird damit zunehmend als wichtiger Bestandteil einer Bauweise verstanden, die auf langfristige Ressourcensicherheit und ökologische Verantwortung ausgerichtet ist.

„Als Holzbauunternehmen tragen wir Verantwortung dafür, den Baustoff Holz im Einklang mit den natürlichen Veränderungen unserer Wälder weiterzuentwickeln“, sagt Dagmar Fritz-Kramer, Geschäftsführerin von Baufritz. „Das Laubholzforum hat gezeigt, wie groß die Bereitschaft in der Branche ist, diese Zukunftsaufgabe gemeinsam anzugehen. Für uns war es ein wichtiger Impuls, den Dialog zu stärken und neue Perspektiven für einen klimafähigen Holzbau zu eröffnen.“

Hintergrund dieser Entwicklung ist der tiefgreifende Wandel der Wälder. Durch den klimabedingten Umbau hin zu stabileren Mischwäldern wird der Anteil von Laubhölzern künftig deutlich steigen. Ihre verstärkte stoffliche Nutzung im Bauwesen eröffnet die Chance, diese natürliche Entwicklung aktiv aufzugreifen: Kohlenstoff kann langfristig gebunden, fossile Rohstoffe ersetzt und regionale Stoffkreisläufe gestärkt werden. Der Holzbau wird damit zu einem zentralen Bestandteil einer klimafähigen und biobasierten Bauweise.

Die Rückmeldungen aus dem Forum zeigen zugleich, dass dieser Wandel gezielt gestaltet werden muss. Die Teilnehmenden betonen insbesondere den Bedarf an weiterem Wissenstransfer, an praktischen Erfahrungen sowie an innovationsfördernden Rahmenbedingungen. Angepasste Zulassungsverfahren, gezielte Fördermaßnahmen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Baupraxis gelten als entscheidend, um neue Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen und Planungssicherheit zu schaffen.

Das erste Laubholzforum markiert damit einen wichtigen Schritt, um die zukünftige Rolle von Laubholz im Bauwesen frühzeitig und branchenübergreifend zu diskutieren. Auf Initiative von Baufritz entstand erstmals ein strukturierter Dialograum, in dem zentrale Fragen zur Weiterentwicklung des Holzbaus im Kontext von Klimawandel und veränderten Rohstoffgrundlagen gemeinsam betrachtet wurden. Das nächste Laubholzforum ist für Herbst/Winter 2026 geplant.

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Bau-Fritz GmbH & Co KG, seit 1896 - aus Erkheim im Allgäu - verbindet seit 130 Jahren Erfahrung im ökologischen und wohngesunden Holzbau mit international anerkannter Architekturkompetenz für private sowie gewerbliche Auftraggeber. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Realisierung individuell geplanter Wohnhäuser – von Einfamilien- über Mehrfamilienhäuser bis hin zu Doppel- und Reihenhäusern.

Mit einem Headcount von 580 Mitarbeitenden sind hier Experten für Holzhausbau, Nachverdichtung, Anbau, Aufstockung und serielle Sanierung im Einsatz.

Das Team um Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer, Trägerin des Deutschen Umweltpreises 2023 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), übernimmt eine Vorreiterrolle im Markt. Unter der Marke Baufritz setzt das Unternehmen mit ihrer handwerklichen Herkunft und der interdisziplinären Kompetenz der hauseigenen Spezialist:innen Maßstäbe in Qualität, Präzision und Nachhaltigkeit. Einzigartig: im Unternehmen arbeiten über 50 ausgebildete Baubiolog:innen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.baufritz.com

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  • Podiumsteilnehmer und Speaker des 1. Laubholzforums in Erkheim, veranstaltet von C.A.R.M.E.N.ev und Baufritz
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