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Die Baugrunduntersuchungen zwischen den Umspannwerken Altheim und Grübelhof bei Dingolfing geben Aufschluss über die Bodenbeschaffenheiten an den 81 Masten entlang der Freileitung.

Pressemitteilung —

Bayernwerk Netz untersucht Baugrund für Leitungserneuerung an der Isar

Altheim/Niederaichbach/Dingolfing. Die Bayernwerk Netz GmbH startet Anfang November 2026 mit Baugrunduntersuchungen für die Erneuerung der Freileitung zwischen Altheim und Dingolfing. An 81 Maststandorten zwischen den Umspannwerken Altheim und Grüblhof bei Dingolfing untersucht eine Fachfirma den Untergrund. Die Ergebnisse bilden eine wesentliche Planungsgrundlage für die Erneuerung der 22 Kilometer langen 110-Kilovolt-Freileitung. Für die Leitungsmodernisierung wendet Bayernwerk Netz rund 69 Millionen Euro auf.

Die bestehende Freileitung zwischen Altheim und Dingolfing wurde in mehreren Abschnitten in den 1950er und 1980er Jahren errichtet. Bayernwerk Netz erneuert als Verteilnetzbetreiber die Infrastruktur aufgrund des steigenden Strombedarfs und der zunehmenden Einspeisung erneuerbarer Energien. „Mit dem Ersatzneubau steigern wir die Leistungsfähigkeit dieser regional wichtigen Freileitung und machen sie fit für die Anforderungen der Energiewende“, erklärt Dr. Kevin Deese, Genehmigungsmanager bei Bayernwerk Netz. „Die Bodenuntersuchungen liefern uns wichtige Erkenntnisse, um den Bau zu planen und technisch zuverlässig vorzubereiten. Unter anderem gewinnen wir Informationen über die Grundwasserverhältnisse und die Tragfähigkeit des Bodens.“

Untersuchungen von November bis Januar auf ausgewählten Flächen

Die anstehenden Baugrunduntersuchungen finden in den Wintermonaten an den Maststandorten entlang der Freileitung von Altheim über Niederaichbach und Lichtensee bis Dingolfing statt. Die beauftragte Fachfirma BauGrund Süd Gesellschaft für Bohr und Geotechnik mbH setzt spezielle Bohrgeräte und Raupenfahrzeuge ein, führt die Bohrungen an den Maststandorten durch und entnimmt Bodenproben. Die Arbeiten dauern an den einzelnen Standorten in der Regel nur kurze Zeit. Anschließend werden die Flächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Netz in der Region wird für neue Anforderungen gestärkt

In der Region wird zunehmend mehr Strom aus regenerativen Quellen wie Photovoltaik und Wind dezentral erzeugt, während Verbraucher und Industrie durch die Elektrifizierung bei E-Autos, Wärmepumpen oder Produktionsprozessen mehr Strom verbrauchen. Deshalb passt Bayernwerk Netz die bestehende Leitung zwischen Altheim und Dingolfing an die geänderten Anforderungen an. Die Bestandsmasten werden standortgleich ausgetauscht und die Leiterseile erneuert. Zudem werden die Umspannwerke Niederviehbacherau und Gummering bei Lichtensee künftig an die Leitung angebunden. Mit dem Vorhaben stärkt Bayernwerk Netz die Stromversorgung in der Region und schafft die Grundlage für den Anschluss erneuerbarer Energien. Zusätzlich wird ein etwa zwei Kilometer langer Leitungsabschnitt vom Umspannwerk Grüblhof in Richtung Norden modernisiert. Die Arbeiten bereiten die spätere Ertüchtigung dieser Leitung in Richtung Plattling sowie den Anschluss eines neuen Umspannwerks südlich der Autobahn in Dingolfing vor.

Nächste Planungsschritte

Die Planungen für das Projekt haben Ende 2025 begonnen. Bayernwerk Netz plant, die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren im Jahr 2027 bei der Regierung von Niederbayern einzureichen. Mit der Genehmigung rechnet der Verteilnetzbetreiber im Jahr 2028, der Baubeginn ist für 2029 vorgesehen.

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Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH

Seit mehr als 100 Jahren ist der Name Bayernwerk mit der Energieversorgung in Bayern verbunden. Die Bayernwerk Netz GmbH betreibt umfangreiche Energieinfrastruktur in Unter-und Oberfranken, in der Oberpfalz sowie in Nieder- und Oberbayern. Über diese Netzinfrastruktur werden rund sieben Millionen Menschen mit Energie versorgt.

Das Stromnetz der Bayernwerk Netz GmbH umfasst rund 156.000 Kilometer, das Straßenbeleuchtungsnetz rund 34.600 Kilometer. Das Unternehmen entwickelt seine Netzinfrastruktur kontinuierlich weiter und setzt dabei unter anderem digitale Technologien ein.

In Nord- und Ostbayern betreibt die Bayernwerk Netz GmbH zudem ein Erdgasnetz mit einer Länge von rund 6.000 Kilometern. Das Unternehmen ist an mehr als 20 Standorten in Bayern präsent. Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Sie ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bayernwerk AG.

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