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Airbus und MTU gründen Joint Venture für Wasserstoff-Antriebe
Der Flugzeughersteller Airbus und der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines haben angekündigt, ihre Zusammenarbeit im Bereich wasserstoffbasierter Luftfahrttechnologien weiter auszubauen. Hierfür wollen die beiden Unternehmen ein Joint Venture gründen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung vollelektrischer Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebssysteme für die zivile Luftfahrt konzentriert.
Die Vertiefung der Kooperation knüpft an das im Juni 2025 auf der Paris Air Show unterzeichnete Memorandum of Understanding an. Ziel ist es, erste wasserstoffbasierte Brennstoffzellen-Antriebe für Verkehrsflugzeuge zur Marktreife zu entwickeln und damit einen wichtigen Schritt hin zur emissionsfreien Luftfahrt zu gehen. Darüber hinaus wollen Airbus und MTU gemeinsam den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur für die Luftfahrt sowie geeignete regulatorische Rahmenbedingungen vorantreiben.
Bruno Fichefeux, Leiter Zukunftsprogramme bei Airbus, betonte, dass mit der Gründung des Joint Ventures die Kompetenzen beider Unternehmen gebündelt würden. So entstehe ein europäisches Kompetenzzentrum, das Spitzentechnologien im Bereich wasserstoffbasierter elektrischer Antriebssysteme entwickeln und zur industriellen Reife sowie Zertifizierung führen solle.