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Bild: 2026 Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

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H2Safety@BAM eröffnet Reallabor für Wasserstoffnetze

Die H2Safety@BAM hat Anfang Juli das neue Reallabor ModuH2Pipe eröffnet. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit 3,8 Millionen Euro geförderte Testplattform ermöglicht es, Wasserstoffleitungen und ihre Komponenten unter realitätsnahen Betriebsbedingungen systematisch zu erproben und weiterzuentwickeln.

Die Anlage simuliert den Betrieb von Wasserstoffpipelines bei Drücken zwischen 10 und 85 Bar und kann Komponenten gezielt Belastungen von bis zu 900 Bar aussetzen, um ihr Verhalten im Störungsfall zu analysieren. Darüber hinaus lassen sich Verunreinigungen gezielt beimischen, um Alterungsprozesse von Werkstoffen sowie die Funktionsfähigkeit von Armaturen und weiteren Bauteilen zu untersuchen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Sicherheitskonzepte zu verbessern und den zuverlässigen Betrieb künftiger Wasserstoffnetze zu unterstützen.

Dr. Kai Holtappels, Sprecher des Wasserstoff-Kompetenzzentrums H2Safety@BAM, bezeichnete das Reallabor als wichtigen Innovationsbaustein für die Wasserstoffwirtschaft. Unternehmen, Netzbetreiber und Forschungseinrichtungen könnten dort neue Materialien, Komponenten sowie Wartungs- und Überwachungskonzepte unter praxisnahen Bedingungen testen und so die sichere Einführung von Wasserstofftechnologien beschleunigen.

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