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H2Sky-Projekt erhält Förderung für Wasserstoffbasierte Luftfahrt
Das Forschungsprojekt H2Sky zur Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks für die Luftfahrt hat eine Förderung in Höhe von rund 26,5 Millionen Euro erhalten. Die Mittel stammen aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und zählen zu den bislang höchsten Einzelzuwendungen in diesem Bereich.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks mit einer Leistung von 100 bis 200 Kilowatt für den Einsatz im Hauptantrieb von Flugzeugen. Als technologische Basis dient eine aus der Automobilindustrie bekannte Stackplattform, die für die deutlich höheren Anforderungen der Luftfahrt weiterentwickelt wird.
Das Projekt wird von einem breiten Industriekonsortium getragen. Beteiligt sind unter anderem das Joint Venture Aerostack von Airbus und ElringKlinger sowie weitere Industrie- und Forschungspartner. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf über 44 Millionen Euro, einschließlich signifikanter Eigenmittel der beteiligten Unternehmen.
Die Arbeiten reichen von der Grundlagenentwicklung bis hin zu Langzeittests und sollen die Basis für eine spätere industrielle Anwendung legen. Das Vorhaben ist Teil einer breiteren Förderstrategie des Bundes, die den Aufbau einer technologischen und industriellen Basis für wasserstoffbasierte Antriebe in der Luftfahrt vorantreiben soll.