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Bild: Lhyfe

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Lhyfe und Messer schließen langfristige Wasserstoff-Partnerschaft

Der Wasserstoffproduzent Lhyfe und der Industriegasekonzern Messer haben eine umfassende kommerzielle, industrielle und finanzielle Partnerschaft vereinbart. Kern der Zusammenarbeit ist ein zehnjähriger Liefervertrag für grünen Wasserstoff sowie eine Beteiligung von 30 Prozent von Messer an vier Wasserstoff-Produktionsstandorten von Lhyfe in Frankreich und Deutschland. Mit der Vereinbarung wird Messer nicht nur langfristiger Abnehmer, sondern auch Industriepartner und Investor der Anlagen.

Der Liefervertrag umfasst drei Produktionsstandorte in Frankreich und einen in Deutschland. Ab 2026 verpflichtet sich Messer zur Abnahme einer Mindestmenge an grünem Wasserstoff, die schrittweise auf mehrere hundert Tonnen pro Jahr steigen soll. Darüber hinaus strebt das Unternehmen an, rund die Hälfte der Produktion der drei französischen Standorte zu beziehen. Messer wird den dort erzeugten, teilweise RFNBO-zertifizierten Wasserstoff in sein Industriegase-Portfolio integrieren und damit die Dekarbonisierung bestehender und neuer Industriekunden unterstützen. Gleichzeitig bringt der Industriegasespezialist seine Expertise in den Bereichen Sicherheit, Logistik, Betrieb und Vertrieb in die Weiterentwicklung der Anlagen ein.

Peter Mohnen, CEO der Messer SE & Co. KGaA, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Meilenstein für beide Unternehmen und als langfristiges Bekenntnis zur Wasserstoffwirtschaft. Der gesicherte Zugang zu erneuerbarem Wasserstoff stärke die Fähigkeit, Kunden bei der Dekarbonisierung zu unterstützen. Die geografisch verteilten Produktionsstandorte ermöglichten zudem effizientere Lieferketten, kürzere Transportwege und geringere transportbedingte Emissionen.

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