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RAG Austria startet Bau von Österreichs größter Wasserstoffanlage
Die RAG Austria AG hat Anfang Juli gemeinsam mit dem Anlagenbauer ANDRITZ den Spatenstich für den Ausbau ihrer Wasserstoffproduktion im oberösterreichischen Gampern gesetzt. Die bestehende Elektrolyseanlage wird von 2,5 auf insgesamt 15 Megawatt erweitert. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 vorgesehen.
Die zusätzliche 12,5-MW-Elektrolyse soll überschüssigen erneuerbaren Strom aus den Sommermonaten in Form von Wasserstoff speicherbar machen und so insbesondere im Winter zur Strom- und Wärmeversorgung sowie für industrielle Anwendungen zur Verfügung stellen. Das Projekt ist Teil des RAG Valley Gampern, in dem die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Nutzung – erprobt und schrittweise ausgebaut wird. Mit der Lieferung der Anlage wurde der österreichische Technologiekonzern ANDRITZ beauftragt.
Markus Mitteregger, CEO der RAG Austria, betonte, dass ein integriertes Energiesystem aus erneuerbarer Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie entscheidend für eine sichere Energieversorgung sei. Das Projekt zeige, wie überschüssiger Sommerstrom langfristig gespeichert und in Zeiten geringer erneuerbarer Stromerzeugung nutzbar gemacht werden könne. Mit dem Ausbau werde zugleich die regionale Industrie gestärkt und ein weiterer Schritt hin zu einer resilienten Wasserstoffwirtschaft umgesetzt.