Direkt zum Inhalt springen

Kategorien: gesundheitsreform

  • Wartezeiten sind ein strukturelles Problem - Pseudo-Garantien beseitigen nicht die Fehler im System

    Politisch motivierte Beschränkungen sind der eigentliche Grund für Wartezeiten auf Termine beim Facharzt. Die Begrenzung von Fallzahlen pro Quartal, die Budgetierung von Ausgaben für Behandlungen sowie eingeschränkte Genehmigungen für Praxisniederlassungen verhindern, dass Fachärzte mehr Termine anbieten können. An diesen Einschränkungen ändern Termingarantien überhaupt nichts.

    Politisch motivierte Beschränkungen sind der eigentliche Grund für Wartezeiten auf Termine beim Facharzt.
  • Keine Einschnitte bei der Darmkrebsvorsorge - Magen-Darm-Ärzte legen Ministerin Warken ihre Bedenken dar

    Im Rahmen der Verleihung der diesjährigen Felix Burda Awards für Engagement in der Darmkrebsvorsorge hatte der Vorstand des Berufsverbandes der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) in Berlin Gelegenheit, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken persönlich die möglichen Konsequenzen des Beitragsstabilisierungsgesetzes für das Erfolgsprogramm des Darmkrebs-Screenings vor Augen zu führen.

    Prof. Leopold Ludwig (re.) und Dr. Ulrich Tappe im Gespräch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Foto: Agentur Baganz
  • Appell an den Bundesgesundheitsausschuss - Vorsorge nicht kappen und Therapiequalität erhalten

    Das geplante Gesetz zur Beitragstabilisierung im Gesundheitswesen bringt Einschnitte in der Versorgung, die sachlich in keiner Weise gerechtfertigt sind. In einer offenen Stellungnahme hat der Berufsverband bng jetzt an den Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages appelliert, insbesondere die Darmkrebsprävention und -nachsorge explizit aus der geplanten Budgetierung herauszunehmen.

    Ärzte appellieren an die Bürger: Sagen Sie Ihrem Abgeordneten Ihre Meinung!
  • Trotz Kritik zu kurz gegriffen - Länderkammer bleibt eher zaghaft

    Der Bundesrat blieb bei seinen Beratungen über das geplante Spargesetz im Gesundheitswesen hinter den Erwartungen zurück. Das große und wegweisende Thema der Stärkung der ambulanten Versorgung spielte eine eher marginale Rolle und wird offenbar auch auf Landesebene nach wie vor in seiner strategischen Bedeutung für strukturelle Reformen deutlich unterschätzt.

    Nutzen Sie das Patientenportal der Magen-Darm-Ärzte, damit ihr Bundestagsabgeordneter gegen das Spargesetz votiert.
  • Prävention vor ambulant vor stationär - „Lasst uns unsere Erfolge nicht verspielen!“

    Statt bei Beschränkungen bei der Darmkrebsprävention benötigen wir ganz im Gegenteil zusätzliche Vorsorgeprogramme, um für Herausforderungen, die in absehbarer Zukunft auf uns zukommen, gewappnet zu sein. Das gilt insbesondere beispielsweise für die Fettleber, die weltweit auf dem Vormarsch ist. Wir müssen die Chancen der Vorsorgemedizin nutzen und dürfen ihre Erfolge nicht in Frage stellen!

    Nachhaltige Gesundheitsversorgung verträgt sich nicht mit hilflosen Sparorgien.
  • Alternativlos? - Ausreden für fehlenden Reformwillen

    In den Augen der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte ist es ein Skandal, wenn drastische Einschnitte im Gesundheitswesen als alternativlos dargestellt werden. Davon kann überhaupt keine Rede sein. Es fehlt nicht an Alternativen, sondern an echtem Reformwillen!

    Folgen Sie dem QR-Code und schreiben Sie Ihrem Abgeordneten.
  • Noch ist es nicht zu spät - Reformentwurf zementiert Schieflage der GKV-Finanzierung

    „Wir rufen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, Ihrer Verantwortung gerecht zu werden“, erklärt der bng-Verbandsvorsitztende Dr. Ulrich Tappe. „Sorgen Sie dafür, dass im laufenden Gesetzgebungsverfahren die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit zur Finanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern ohne Abstriche berücksichtigt werden.“

    Reform mit dem Rotstift, ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Versorgungsbedarfs.
  • Gesundheitssystem - Sparzwang ohne Rücksicht auf Verluste

    Ein Motor muss befeuert werden, damit er läuft. So ist es auch im Gesundheitswesen. Wenn man beim Treibstoff spart, fällt die Leistung ab. Wer nicht kostendeckend vergütet, nimmt offenen Auges Abstriche in Kauf. Das ist die einfache Wahrheit und die sollte die Politik auch beim Namen nennen.

    Wenn der Tank leer ist, geht es nicht mehr weiter.
  • Einnahmenorientierte Versorgung – ein tragfähiger Ansatz?

    „Ärztinnen und Ärzte sind ihren Patientinnen und Patienten verpflichtet“ sagt bng-Vorstand Dr. Ulrich Tappe. „Zugleich gilt: In einer sozialen Marktwirtschaft beeinflussen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Angebot. Wenn finanzielle Begrenzungen politisch gewollt sind, sollte auch transparent gemacht werden, welche Auswirkungen dies auf die Versorgung haben wird.“

    Unter Sparzwang - Politik verordnet Einschnitte bei der Versorgung.
  • Gesundheitsreform mit Augenmaß - Wir müssen auch künftig auf veränderte Versorgungslagen reagieren können

    Mehr altersbedingte Erkrankungen sind die Kehrseite der erfreulichen Tatsache, dass immer mehr Menschen ein hohes Lebensalter erreichen. Neu auftretende metabolische Erkrankungen sind die Folge veränderter Lebensgewohnheiten in der modernen Gesellschaft. Beides führt zu neuem Versorgungbedarf, der von den Akteuren im Gesundheitssystem auch künftig gedeckt werden muss.

    Alles einfach nur pauschal zu deckeln, ist mit Sicherheit der falsche Weg.